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Positive Psychologie: Identifizieren sich Beschäftigte mit ihrem Unternehmen, sind sie zufriedener und leisten sie mehr

Positive Psychologie: Können sich Beschäftigte mit ihrem Unternehmen bzw. ihrer Organisation identifizieren, belassen sie es meist nicht nur bei Pflichterfüllung, sondern engagieren sich auch zusätzlich. Diese plausible Annahme fanden Wirtschaftspsychologen in mehreren Studien bestätigt.

Fibromyalgia Syndrome: Cognitive Behavioral Therapy with Success

Fibromyalgia: Five studies of multidisciplinary treatment that combined education, cognitive behavioral therapy, or both with exercise found beneficial effects on patient self-efficacy and overall Fibromyalgia Syndrome. Any comorbid illness, such as mood disturbances or primary sleep disturbances should be identified and treated, Dres. Yoav Arnson and Howard Amital (Tel Aviv University) suggest in "The General Practice Guide to Autoimmune Diseases".

Synthetische Drogen: Eine offene therapeutische Beziehung wird noch wichtiger

Neue synthetische Drogen lassen sich oft nur schwerlich oder überhaupt nicht nachweisen. Dies stellt u.a. Therapeuten in der Forensischen Psychiatrie vor neue Probleme. Nach einem ungeschriebenen Gesetz "verpfeifen" Mitpatienten bzw. Mithäftlinge den Drogen-Konsumenten nicht. Daher müssen die Betroffenen selbst motiviert werden, sich zu offenbaren und therapeutische Chancen wahrzunehmen. Dr. Thomas Pöhlmann-Moore und Kollegen beschreiben in einer Studie Erfahrungen und Erfolge nach dem Konsum neuer synthetischer Drogen.

Pädagogik: Studierende übernehmen Patenschaft für benachteiligte Kinder

Patenschaftsprojekt in Essen: Ein Jahr lang "betreuten" Studierende jeweils ein Grundschul- oder Sonderschul-Kind aus benachteiligten Verhältnissen. Die Ergebnis-Evaluation zeigt: Die meisten Kinder gewannen an Selbstvertrauen und Lernfreude, die Schulleistungen verbesserten sich nachhaltig. "Eine Studentin ist eben total gut," resumiert eine Schülerin. Die Verantwortlichen legen ihre Evaluation in einem authentischen Berichtsband vor: "Zeit für Kinder - Erfahrungen und Wirkungen eines Patenschaftsprojekts".

Psychologie und Gesellschaftskritik: Urvertrauen ist die Basis für Demokratie und Verfassungspatriotismus

Verfassungspatriotismus lässt sich nicht simpel adaptieren. Er basiert auf der moralischen Fähigkeit, allgemeine Werte höher zu schätzen als Gruppeninteressen. Verfassungspatriotismus setzt voraus, sich von konventionellen Vorstellungen freimachen und Neues vorurteilslos in Betracht ziehen zu können. Eine ausgereifte psychische Konstitution ist also erforderlich, skizziert der Psychoanalytiker Prof. Dr. Hans-Joachim Busch (Frankfurt) in der aktuellen Ausgabe von "Psychologie und Gesellschaftskritik".

Pädophilie bei Priestern nicht häufiger als in der Allgemeinbevölkerung

Die Deutsche Bischofskonferenz und das Institut für Forensische Psychiatrie der Universität Duisburg-Essen haben heute in Trier die Ergebnisse der Studie "Sexuelle Übergriffe durch katholische Geistliche in Deutschland - Eine Analyse forensischer Gutachten 2000-2010" vorgestellt.

Sexual Offender in Prison: Essential Therapy - Coercive Therapy?

"It is meaningful and it makes sense to treat sex offenders. It is also senseful, if they have been sent to prison. You can call it coercive treatment, but life is full of coercions, especially in the life of a perpetrator," Professor Dr. Hans-Ludwig Kröber (Berlin) emphasizes in Forensische Psychiatrie und Psychotherapie (Supplement 2012).

Korruption: Lügen haben kleine Brieftaschen

Der neue Corruption Perceptions Index 2012 von Transparency International hat bestätigt: Alle europäischen Staaten mit hoher Korruption befinden sich in ökonomischen Schwierigkeiten. Staaten mit geringer Korruption prosperieren. "Je höher das Niveau an finanzieller Ehrlichkeit, desto stärker wächst das Bruttosozialprodukt", diagnostiziert der Wirtschaftspsychologe Professor Dr. Detlef Fetchenhauer (Universität Köln).

Denkt schon das Atom? Neue Theorie zum Geist-Körper-Komplex

Das Leib-Seele-Problem ist vertrackt: Wie kommt der Geist in den Körper? Andersherum gefragt: Auf welche Weise kann unser Körper ein bewusstes Erleben hervorbringen? Dass die Neurowissenschaften uns diese Fragen nicht zufriedenstellend beantworten können, ist schon von vielen Seiten aufgezeigt worden. Eine ungewöhnliche Antwort zur Auflösung das "Weltknotens" zwischen Geist und Körper gibt nun der Philosoph und Autor Patrick Spät in seinem Buch "Der Mensch lebt nicht vom Hirn allein. Wie der Geist in den Körper kommt".

Wenn weniger mehr ist - Bescheidenheit ist keine verkniffene Pflicht

Zollfreie Orientteppiche, Urlaub auf Kosten der Steuerzahler, lebenslange Luxusrente und Subventionsmentalität: Raffgier, Unersättlichkeit und fehlende Bescheidenheit lösen heute Empörung aus. Politiker scheitern ebenso leicht an Überheblichkeit wie an politischen Fehlentscheidungen. Der Philosoph und Publizist Rainer Otte untersucht in seinem neuen Buch "Wenn weniger mehr ist. Philosophie der Bescheidenheit" die Diskrepanzen des Zeitgeistes. Wer Bescheidenheit von anderen einfordert, muss sich selbst fragen: Was heißt es überhaupt, bescheiden zu sein? Auf welcher Position steht man selber in diesem Spiel um Schein und Sein?




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