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Getroffene Auswahl

Politikerinnen können gewinnen, wenn sie dominant emotional auftreten

Politische Psychologie: Wie sollen Politikerinnen auftreten? Feminin, sensibel, herzlich? Oder dominant, selbstbewusst, fast männlich? Dr. Anna-Maria Renner (Universität Koblenz-Landau) stellte in einem Experiment fest: Politikerinnen können am ehsten von einem "maskulinen" Kommunikationsstil profitieren und werden in ihrer Führungskompetenz besser bewertet.  Die Politikwissenschaftlerin berichtet über ihre Studie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Politische Psychologie".

Verhaltenstherapie durch imaginative Verfahren verstärken: "Dann sprengt sie das Horrorhaus in die Luft ..."

In der Verhaltenstherapie werden imaginative Behandlungsverfahren oft unterschätzt und selten genutzt. Eine Themenausgabe von "Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin" belegt demgegenüber die hohe Wirksamkeit der Verfahren: Einerseits werden Behandlungsfortschritte möglich - und anderseits erleben Therapeuten die Stärkung ihrer eigenen kreativen Ressourcen. Wie bei jeder nachhaltig wirksamen Psychotherapie müssen auch hier Patienten intensiv arbeiten;  sie internalisieren  viele der imaginativen Vorgehensweisen und setzen sie nach der Behandlungsphase bei Bedarf in Eigenregie immer wieder ein - u.U.  bei neuen Erfordernissen in modifizierter Adaption. Die kreative Vielfalt und Nachhaltigkeit machen die Verfahren besonders reizvoll.

Leipziger Uni-Studie: Die Hälfte aller Geflüchteten ist psychisch belastet

Rund 68,5 Millionen Menschen waren 2017 weltweit auf der Flucht vor Gefahren, Armut und Krieg in ihren Herkunftsregionen, 970.400 kamen nach Deutschland. Unmittelbar nach ihrer Ankunft befragten Wissenschaftler der Universität Leipzig einen Teil der Geflüchteten in einer Erstaufnahmeeinrichtung. Die Studienergebnisse unterstreichen die hohe psychische Belastung Geflüchteter und liefern wichtige Informationen für die weitere Versorgung.

Entwicklungspsychologie: Wie du mir, so ich dir

Schon Fünfjährige stellen komplexe Gerechtigkeitsüberlegungen an. LMU-Psychologen zeigen, dass sich im Alter zwischen drei und fünf eine Norm für Gegenseitigkeit entwickelt.

 

Eine Hand wäscht die andere, wie du mir, so ich dir oder im Englischen Tit for Tat – viele Redewendungen zeugen von der Erwartung, dass sich Mitmenschen erkenntlich zeigen, wenn man ihnen Gutes tut. Die LMU-Entwicklungspsychologen Monika Wörle und Professor Markus Paulus haben nun untersucht, ob bereits Kinder diese normativen Erwartungen haben. „Die Vorstellung von Gegenseitigkeit beziehungsweise Reziprozität ist grundlegend für viele soziale Interaktionen und stabilisiert soziale Beziehungen. Die Ausgangsfrage unserer Studie war: Denken bereits Kinder, dass man sich reziprok verhalten sollte beziehungsweise, dass es eine Art Pflicht zur Gegenseitigkeit gibt?“, sagt Markus Paulus.

3. Welt-Gesundheits-Qigong-Tag: Qigong zum Mitmachen und Nachlesen

Anlässlich des 3. Welt-Gesundheits-Qigong-Tags am 14. September lädt die Hochschule Neubrandenburg, gemeinsam mit dem Institut für Gesundheitsforschung und Prävention (IGP), in Kooperation mit dem GGQD Rendsburg und dem VfL Wolfsburg, zu einer Veranstaltung mit einem praxisnahen Programm zum Mitmachen und Informieren ein.

Gesundheitskompetenz: „Dr. Google fragen“ kann gefährlich werden

Unter „Gesundheitskompetenz“ versteht man die Fähigkeiten, angemessene Entscheidungen bezüglich der eigenen Gesundheit zu treffen sowie Informationen zum Gesundheitszustand zu finden, zu verstehen und anzuwenden. Dass diese Kompetenz auch gefährliche Ausmaße für den Einzelnen annehmen kann, zeigt Peter J. Schulz in seinem Beitrag des Sammelbandes „Health literacy across the life span“ (hrsg. von Anne-Kathrin Mayer).

Elterlicher Burnout kann zu schädlichen Folgen für Eltern und Kind führen

Elternschaft kann stressend sein, und wenn Eltern nicht über die notwendigen Ressourcen verfügen, um mit Stressoren im Zusammenhang mit der Elternschaft umzugehen, können sie einen Eltern-Burnout entwickeln.

Dieser Zustand ist gekennzeichnet durch eine überwältigende Erschöpfung im Zusammenhang mit der elterlichen Rolle, eine emotionale Distanz zu den eigenen Kindern und ein Gefühl der elterlichen Ineffektivität. Psychologen haben begonnen, die Vorgeschichte des elterlichen Burnout zu dokumentieren, aber über seine Folgen ist wenig bekannt.

Erfolgsfaktor Mensch – wie die Transformation von Arbeitswelten gelingt

Fraunhofer IAO ermittelt Erfolgsfaktoren für den Wandel von Arbeitswelten: Die aktuelle Studie des Fraunhofer IAO unter 1600 Büroarbeitenden zeigt auf: Ist die Unternehmensleitung treibende Kraft der gewünschten Veränderungen im Unternehmen und können sich die Mitarbeitenden wirkungsvoll in den Wandel einbringen, werden sowohl neu eingeführte Arbeitstechnologien als auch eine Vielfalt in der Arbeitsumgebung intensiver genutzt. Darüber hinaus intensiviert sich auch die Kollaboration unter den Mitarbeitenden enorm.

Traumata sind häufig sowohl Ursache als auch Folge von Suchterkrankungen

Sucht und Trauma – auf den ersten Blick zwei völlig unterschiedliche und voneinander unabhängige Störungsbilder. Auf den zweiten Blick offenbart sich allerdings ein deutlicher Zusammenhang: Die Posttraumatische Belastungsstörung zählt zu den häufigsten komorbiden Störungen bei Suchtkranken. Prof. Dr. Ingo Schäfer vom Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) nimmt im aktuellen „Jahrbuch Sucht 2019“ die Verbindung beider Störungen unter die Lupe und zeigt entsprechende Therapiemöglichkeiten und -besonderheiten auf.




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