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Selbsttests für Studieninteressierte: wertvoll, aber kaum überschaubar

Was soll ich studieren? Welcher Studiengang passt zu mir? Studieninteressierte können diese Fragen relativ verlässlich klären, indem sie einen Selbsttest bearbeiten. Die meisten Hochschulen bieten auf ihren Websites "Online-Self-Assessments" gratis an. Das Ergebnis ist streng vertraulich - d.h. nur die/der Betroffene erfährt es. Die Tests werden seit fast zehn Jahren als Teil der Studienberatung kontinuierlich professionell weiterentwickelt, aber nur wenig genutzt. Der neue Reader "Online-Self-Assessments an Hochschulen" erläutert die Verfahren - für Anwender und Entwickler der Eignungstests.

Die Gefühle bleiben: Weihnachten feiern mit Alzheimer-Patienten

Weihnachten ist das Fest der Familie. Ist ein Angehöriger an Alzheimer erkrankt, kann das die Familienmitglieder an den Feiertagen vor besondere Herausforderungen stellen. Auf der einen Seite soll das Weihnachtsfest so sein, wie es vor der Erkrankung war. Auf der anderen Seite muss auf einen Angehörigen mit Alzheimer Rücksicht genommen werden. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) bietet Tipps und Anregungen für die Feiertage. Mit der feierlichen Atmosphäre und den stimmungsvollen Ritualen bieten die Weihnachtstage viele Gelegenheiten, Menschen mit Alzheimer einzubeziehen und schöne gemeinsame Stunden zu verbringen.

Existenzgründung im ländlichen Raum: erfolgreicher und komfortabler gestalten

Das Interesse an selbständiger Existenzgründung ist hoch. Doch die Zahl der Neugründungen ist dramatisch zurückgegangen - von etwa anderthalb Millionen im Jahr 2001 auf ca. eine halbe Million im Jahr 2018. Außerhalb der Metropolregionen warten moderne, häufig unterschätzte Gründungschancen, erklärt Minister Peter Altmaier in seinem Beitrag zum Reader "Regionales Zukunftsmanagement - Existenzgründung im ländlichen Raum". Fachleute erläutern Vorteile für verschiedenste Existenzgründer und Praxisbeispiele für regionale Wirtschaftsförderer.

 

Kinder mit Asthma: möglichst abhärten und Feinstaub vermeiden

Oft löst Feinstaub Asthma aus. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat für Feinstaub zulässige Grenzwerte festgelegt. Würden sie generell eingehalten, bliebe etwa 10 Prozent der Asthma-betroffenen Kinder ihre chronische Erkrankung erspart, errechneten Haneen Khreis und Mitarbeiter in einer Studie. Allerdings lässt sich die Asthma-Belastung trotz aller Umweltschäden fast immer erträglich gestalten, wenn Eltern und Kinder die wichtigsten Regeln beachten. In ihrem "fröhlichen Lern- und Lesebuch" fassen Therapeuten der Kinderklinik Osnabrück das notwendige Wissen zusammen: reichhaltig bebildert für Kinder - und verständlich erklärt für Erwachsene.

Wie sich extreme Umweltbedingungen auf das Gehirn auswirken

Am Beispiel einer Polarexpedition haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung die Effekte von sozialer Isolation und extremen Umweltbedingungen auf das Gehirn untersucht. Sie fanden Veränderungen im Gyrus dentatus, einem für das räumliche Denken und das Gedächtnis verantwortlichen Teilbereich des Hippokampus. Die Ergebnisse ihrer Studie sind in der Fachzeitschrift The New England Journal of Medicine* erschienen.

Wenn Eltern zu lange am Handy sind - Studie zeigt: Dauer der Smartphone-Nutzung beeinträchtigt Feinfühligkeit

Tobende Kinder auf der einen Seite, Erwachsene im Bann ihres Smartphones auf der anderen: ein mittlerweile alltägliches Bild auf deutschen Spielplätzen. Der Griff zum Handy kann jedoch negative Folgen für die Eltern-Kind-Interaktion haben. Wie eine jetzt veröffentlichte Studie des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) zeigt, kommt es dabei auf die Dauer der Nutzung an: Wenn Eltern zu lange am Handy sind, leidet ihre Feinfühligkeit. Doch wer das Smartphone ganz weglegt, verliert möglicherweise einen wichtigen Anti-Stressfaktor.

Philosophie unterm Weihnachtsbaum: Der Weihnachtsmann und ein Philosoph streiten über den Sinn des Christfestes

Ist Weihnachten das Fest der Liebe oder eine kalte Geschenkorgie? Der Weihnachtsmann und ein Philosoph geraten in einem Buch des Autors Rainer Otte über diese Frage in Streit. Sie beschließen, die Sache zu klären, indem sie sich auf eine Zeitreise begeben, auf der sie Philosophen wie Kant, Kierkegaard, Marx, Benjamin oder Adorno ihre Weihnachtsgeschenke überbringen. Die großen Philosophen werden ihnen schon die richtigen Antworten liefern. Doch es kommt anders, als sie denken.




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