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Getroffene Auswahl

Frauen lassen sich von Attraktivität weniger blenden als Männer

22.11.2021

• Studie beleuchtet, wie unterschiedlich Männer und Frauen sich anhand von Gesichtsmerkmalen vertrauen

• Männer vertrauten attraktiven Frauen auch wenn diese bedrohlich wirkten. Frauen hingegen vertrauten attraktiven, bedrohlich wirkenden Männern deutlich weniger

• Im Experiment sollten Teilnehmende anhand von Portrait-Fotos entscheiden, wem sie Geld anvertrauen würden

Scientists capture humor’s earliest emergence

Young children’s ability to laugh and make jokes has been mapped by age for the first time using data from a new study involving nearly 700 children from birth to 4 years of age, from around the world. The findings, led by University of Bristol researchers and published in Behavior Research Methods, identifies the earliest age humour emerges and how it typically builds in the first years of life.

Wenn Frauen Kinder sexuell missbrauchen, bleibt es meist ein dunkles Geheimnis

Bei sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen wird in der Regel an männliche Täter gedacht. Frauen als Täterinnen sind hingegen ein gesellschaftliches Tabuthema. Wissenschaftler:innen des Instituts für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben in einem Forschungsprojekt sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen durch Frauen untersucht.

Depression: Arbeit ist nicht die Hauptursache, und Urlaub lindert die Krankheit nicht

Bei jedem fünften Beschäftigten in Deutschland wurde schon einmal eine Depression diagnostiziert. Ein besserer Wissensstand zur Erkrankung in Unternehmen könnte viel Leid bei betroffenen Arbeitnehmern und immense Kosten für Arbeitgeber vermeiden. Das legen die Ergebnisse des heute veröffentlichten 5. Deutschland-Barometers Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe nahe. Die repräsentative Befragung untersucht jährlich Einstellungen und Erfahrungen zur Depression in der Bevölkerung. Befragt wurden 5.283 Personen zwischen 18 und 69 Jahren aus einem repräsentativen Online-Panel im September 2021.

Auswertung der neurologischen Post-COVID-Ambulanz der Charité zeigt: Kognitive Beeinträchtigungen sind häufig!

Nach akuten SARS-CoV-2-Infektionen können verschiedene Beschwerden sowie auch neurologische Symptome persistieren. Die neurologischen Post-COVID-Ambulanz an der Charité wertete erste Patientendaten aus: Mit über 70% waren kognitive Beeinträchtigungen am häufigsten. Diese stehen aber scheinbar nicht in Zusammenhang mit einer anhaltenden ZNS-Schädigung durch die Viruserkrankung, so das Ergebnis einer schwedischen Studie. An pathophysiologisch ursächlichen Mechanismen werden eine endotheliale-mikrozirkulatorische Dysfunktion, eine anhaltende Inflammation und autoimmunologische Mechanismen diskutiert.

So denken die Deutschen über Sportwetten

Sportwetten sind weltweit ein verbreitetes Hobby. Mittlerweile zieren unzählige Wettanbieter die Trikots vieler Sportvereine sowie die Werbebanner nationaler und internationaler Wettbewerbe.

 

Obwohl sich die meisten Spieler:innen der Risiken des Glücksspiels bewusst sind, haben rund 23 Prozent der im Rahmen des Statista Global Consumer Surveys befragten Menschen in Deutschland in den letzten 12 Monaten Wetten auf Sportereignisse platziert. Von den über 1.000 Befragten, sind sich 31 Prozent darüber im Klaren, dass Sportwetten ähnlich süchtig machen können wie Drogenkonsum, weitere 19 Prozent sind der Meinung, es werde in der Öffentlichkeit nicht genügend über die Risiken von Sportwetten gesprochen. Etwa 13 Prozent sprechen sich sogar für ein allgemeines Verbot aus.

Studie: Stadt- und Landbewohnende bewerten zukünftige Herausforderungen unterschiedlich – und wollen mehr mitgestalten

Zum Start der ARD-Themenwoche „Stadt.Land.Wandel“ erscheint die acatech Kooperationsstudie „Stadt.Land.Chancen“, die zusammen mit dem Center for Responsible Research and Innovation (CeRRI) des Fraunhofer IAO umgesetzt wurde. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie die Menschen in Deutschland in Zukunft leben wollen. Mögliche anstehende Veränderungen bewerten die fast 9000 Befragten dabei je nach Wohnort durchaus unterschiedlich. In einem anderen Punkt sind sich Stadt- und Landbewohnende dagegen einig: sie wollen frühzeitig einen Dialog zu Zukunftsthemen führen. acatech greift diesen Wunsch auf und geht mit bayerischen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch.

Mediensucht steigt in Corona-Pandemie stark an

Neue Studie von DAK-Gesundheit und UKE Hamburg untersucht Gaming und Social Media bei Kindern und Jugendlichen.

Bei Computerspielen wächst krankhafte Nutzung um 52 Prozent.

Aktuel sind rund 220.000 Jungen und Mädchen betroffen.

DAK-Chef Storm fordert Präventionsoffensive Medienkompetenz.

 

Wenn Abschiedsschmerz zum Lebensgefühl wird: Hilfe bei Anhaltender Trauerstörung

Der Tod einer nahestehenden Person bedeutet einen tiefen Lebenseinschnitt für die Hinterbliebenen. Trauer ist dabei eine ganz normale Reaktion auf den Verlust. Doch bei fünf bis zehn Prozent der Trauernden dominiert der Verlust auch nach geraumer Zeit den Alltag so sehr, dass Fachleute dann von einer Anhaltenden Trauerstörung im Sinne einer psychischen Erkrankung sprechen. Unter Leitung von Psychologinnen und Psychologen der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) wird bundesweit in mehreren Behandlungszentren eine spezielle Form der Psychotherapie bei dieser Erkrankung erprobt – mit vielversprechenden Zwischenergebnissen.

Cannabis auf Rezept: wirksam bei chronischen Schmerzen, aber wissenschaftlich umstritten

Seit mehr als vier Jahren ist in Deutschland die Verordnung von medizinischem Cannabis, Cannabisblüten und -extrakten sowie von cannabisbasierten Arzneimitteln auf Rezept möglich – trotz einer fehlenden Zulassung. Im Jahr 2022 steht die finale Auswertung der gesetzlich geforderten Begleiterhebung an, zu der alle Ärztinnen und Ärzte verpflichtet sind, die medizinisches Cannabis verschreiben. Etwa zwei Drittel der 10.000 dort dokumentierten Patientinnen und Patienten berichten über positive Effekte nach einem Jahr Behandlung – vor allem bei chronischen Schmerzen. In hochwertigen Studien gibt es allerdings nach wie vor keinen sicheren Wirkungsnachweis, und auch die Risiken einer längerfristigen Behandlung sind kaum untersucht.




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