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Gedächtnisforschung: Wie Atmen das Erinnern steuert

In erster Linie atmen wir, um Sauerstoff aufzunehmen – aber möglicherweise hat dieser lebenswichtige Rhythmus auch noch weitere Funktionen. In den vergangenen Jahren haben eine Reihe von Studien gezeigt, dass die Atmung neuronale Vorgänge beeinflusst, unter anderem die Verarbeitung von Reizen sowie Gedächtnisprozesse. LMU-Forschende um Dr. Thomas Schreiner, Leiter einer Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe am Department Psychologie, analysierten in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und der University of Oxford, wie die Atmung das Abrufen von zuvor erlernten Inhalten beeinflusst und zeichneten auf, was dabei im Gehirn abläuft.

 

Psychotherapie: Übergriffe psychisch kranker Migranten verhindern

Jede(r) dritte Geflüchtete leidet unter Posttraumatischer Belastungsstörung bzw. schwerer Depression. Doch nur die wenigsten Betroffenen erhalten eine qualifizierte Psychotherapie. Häufig werden sie erst nach einem krankheitsbedingten Übergriff zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen. "Vieles ließe sich verhindern," kritisiert die Psychiatrin Prof. Dr. Meryam Schouler-Ocak (Berlin) im ZEIT-Gespräch. "Wenn Menschen ständig furchtbare Bilder mit sich herumschleppen, damit völlig überflutet und überfordert sind, dann kann es durchaus passieren, dass sie irgendwann ausrasten. Doch darüber wird erst gesprochen, wenn andere verletzt werden. Die Lage ist katastrophal."

Junge PsychotherapeutInnen: Der Weg in den Beruf ist steinig

Der Start für junge PsychotherapeutInnen ins Berufsleben ist häufig deprimierend. Alina Tilner und Gerhard Zarbock berichten in der Fachzeitschrift ´Verhaltenstherapie + Verhaltensmedizin` über eine Onlineumfrage bei BerufsanfängerInnen: Das Stressniveau ist generell hoch, unabhängig vom Therapieverfahren. 22 Prozent der Befragten lassen ein Burnout erkennen. Dieser Befund "korrespondiert mit den Ergebnissen einer qualitativen Studie, in der eine erhebliche und auch gesundheitsgefährdende Beanspruchung durch Finanzknappheit, Ausbildungsanforderungen, Erwerbsarbeit und Familie berichtet wurde."

Many Schools Are Phone Free for Students: What’s Next?

Since the release of Jonathan Haidt’s The Anxious Generation and the call for “phone-free schools,” a plethora of states (18 plus DC to be exact) and a continually growing number of foreign countries have responded favorably. Thanks to the research and model policies of the Phone-Free Schools Movement, millions of young people are now able to better focus on the hard work of learning without being distracted by the latest TikTok reels or YouTube Shorts.

Wie soziale Medien das Wohlbefinden stärken können

Die einschneidend negativen Folgen exzessiver bzw. falscher Nutzung sozialer Medien werden im Alltag immer deutlicher. Dem stellen Linda-Elisabeth Reimann und Phillip Ozimek mögliche positive Effekte gegenüber. Unter der Schlagzeile "Postet mehr Bilder" berichten sie über ihre Analysen im aktuellen Reader ´Forschungsbefunde aus der Positiven Psychologie´.

Neanderthals cannibalized 'outsider' women and children 45,000 years ago at cave in Belgium

Fragmented Neanderthal bones discovered in a cave in Belgium show that one group cannibalized the women and children of another group.

Sportwetten: Expertise erhöht die Gewinnchancen nicht

Sport-Experten sind bei Sportwetten nicht im Vorteil. Dr. Jens Kalke berichtet in der aktuellen Fachzeitschrift RAUSCH über mehrere empirische Studien, die belegen: Die Gewinnchancen steigen nicht mit der Sport-Kompetenz - und bleiben reine Glückssache.

Was bewegt Patientinnen und Patienten mit Epilepsie im Alltag?

Die Diagnose Epilepsie ist lebensverändernd. Neben der optimalen Therapie bewegen die Betroffenen zahlreiche Themen. DGN-Kongress-Präsident Prof. Dr. Felix Rosenow beantwortet häufig gestellte Fragen. Besonders dringlich ist es aus seiner Sicht, das 2,5-fach erhöhte Mortalitätsrisiko von Epilepsie-Patientinnen und -Patienten zu adressieren. Hier kann eine optimale Therapie, auch von Ko-Morbiditäten, helfen.

Internetabhängigkeit bei Jugendlichen: Therapiemotivation mangelhaft

Beratungs- und Therapieangebote bei internetbasiertem Suchtverhalten sind reichlich vorhanden. Dr. Kay Uwe Petersen und KollegInnen bieten in einer Studie den Überblick und differenzieren die Behandlungsmotivation Betroffener kritisch:

Language not the only semiotic sign for psychotherapeutic practice

The limits of of language and understanding are often unconscious, yet always risky. Therefore, language alone is frequently insufficient in psychotherapy, Enila Ataie and Alfred Pritz reflect in a new study: "Psychotherapy on a Global Scale".




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