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Immer mehr Gewaltverbrechen, immer weniger Alkoholanteil

Jahrbuch Sucht: Immer häufiger werden in Deutschland Gewaltverbrechen begangen - immer häufiger von nüchternen und immer seltener von alkoholisierten TäterInnen. Das Jahrbuch Sucht 2026 legt überraschende Zahlen vor.

 

Wirtschaftspsychologie: Barrierefreiheit im Umgang mit elektronischen Medien kontinuierlich sicherstellen

Eine häufig mangelhafte Bedienfreundlichkeit elektronischer Geräte verursacht nicht nur Stress, Mehraufwand und Mehrkosten, sondern schließt u.U. auch technikaffine Berufstätige aus ihren Arbeitsbereichen aus. Demgegenüber definieren Germaine Haase und Kolleginnen in der Fachzeitschrift WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE die "Anforderungen an mobile Endgeräte in einer diversen Berufswelt".

 

Generationengerechtigkeit in einem gemeinsamen Lernprozess

Erfolgreiche Balance zwischen Generationen beginnt im anstrengenden Alltag der eigenen Familie. Der Psychologe Dr. Rüdiger Maas beschreibt im aktuellen Reader "Generationengerechtigkeit" ein Beispiel: Jung und Alt erarbeiten sich gemeinsam digitale Medienkompetenz.

Musiktherapie in der Burnout-Behandlung wirksam

Das Burnout Syndrom erfordert als multidimensionales Erschöpfungssyndrom eine differenzierte und individualisierte therapeutische Herangehensweise. Musiktherapeutische Interventionen können im Kontext von Entspannung, Achtsamkeit, Ressourcenaktivierung und Selbstwahrnehmung unterstützend wirken. Vor diesem Hintergrund gewinnt insbesondere der nonverbale Zugang an Bedeutung, da nonverbale Verfahren häufig besser geeignet sind, PatientInnen ein authentisches Gespür für die eigene Person zu vermitteln als rein sprachliche Interventionen," berichten Yeliz Akin und Karl Hörmann in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Musik- Tanz- & Kunsttherapie´(1/26).

 

Radikales Greenfluencing ist contraproduktiv

Ein radikales Greenfluencing kann Menschen abschrecken und demotivieren. Es leistet damit dem Klimaschutz einen Bärendienst, berichtet REPORT PSYCHOLOGIE in seiner aktuellen Ausgabe (3/2026).

Wie KI zur kulturellen Evolution beitragen kann

Künstliche Intelligenz entwickelt zunehmend Lösungsstrategien, die außerhalb menschlicher Denk- und Suchmuster liegen. Eine internationale Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung zeigt erstmals, unter welchen Bedingungen solche maschinellen Entdeckungen nicht nur übernommen, sondern langfristig Teil menschlichen Wissens und kultureller Evolution werden können.

Online-Sucht nimmt bei Kindern und Jugendlichen weiter zu

Die pathologische Nutzung sozialer Medien unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland hat sich seit 2019 mehr als verdoppelt. Im September/Oktober 2025 erfüllten 6,6 Prozent der 10- bis 17-Jährigen die ICD-11-Kriterien für Sucht – nach 3,2 Prozent im September 2019. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Anteil um 1,9 Prozentpunkte und erreichte damit den zweithöchsten Wert der Zeitreihe. Das zeigt die Statista-Infografik mit Daten der aktuellen DAK Mediensucht-Studie 2026.

 

DGPs-Kongress 2026: Psychologische Perspektiven auf mentale Gesundheit, Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit

Vom 7. bis 10. September 2026 wird Luxemburg zum Treffpunkt der wissenschaftlichen Psychologie: Rund 2.000 Forschende kommen zum 54. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) im European Convention Center Luxembourg (ECCL) zusammen. Der international ausgerichtete Kongress rückt aktuelle Forschungsergebnisse und die Frage in den Mittelpunkt, welchen Beitrag die Psychologie zur Bewältigung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen leisten kann.

Wie das Pferd Psychotherapie bereichert

Pferdegestützte Therapie kann die Wirkung einer klassischen Psychotherapie wesentlich verstärken, berichten Daniela Ehrenberg und Ann-Katrin Job in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Psychosoziale und Medizinische Rehabilitation´ (2/2026).

 

Allmähliches Verschwinden sexueller Lust einerseits - und Polyamorie anderseits

Sexuelle Aktivität wird immer seltener, die Mehrheit der Frauen und Männer äußert sich damit zufrieden. Eine wachsende Minderheit befindet sich allerdings in Therapie - entsprechend ICD-10-Diagnose F52.0 "Mangel oder Verlust von sexuellem Verlangen". Professor Dr. Peter Fiedler und Kollegen analysieren den internationalen Trend in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin´ (1/2026).




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