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Getroffene Auswahl

Musik stärkt Resilienz in der Coronakrise

02.08.2021 Neben den unmittelbaren Gesundheitsrisiken der Covid-19-Pandemie erzeugen vor allem die damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen eine Vielzahl weiterer Stressfaktoren, die das individuelle und kollektive Wohlergehen beeinträchtigen können. Ein internationales Forschungsprojekt unter Beteiligung des Frankfurter Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik hat nun untersucht, ob der Umgang mit Musik eine wirksame Strategie für die sozio-emotionale Bewältigung eines Lockdowns ist.

Personalauswahl für Führungskräfte: Arbeitsmotive werden oft unterschätzt und mangelhaft diagnostiziert

29.07.2021 Wirtschaftspsychologie: Bei der Personalauswahl wird häufig die Bedeutung der Arbeitsmotive unterschätzt oder ganz vernachlässigt. Vor allem bei der Besetzung von Führungspositionen sind die Motive gegenüber den kognitiven und sozialen Kompetenzen zumindest gleich, oft jedoch stärker zu gewichten, fordert Professor Dr. Werner Sarges in seinem neuen Praxisbuch "Das Biographische Eignungs-Interview".

Sucht: Wie nützlich Sozialarbeit ist und wie sie "bürokratisch" behindert wird

Suchtkrank, gering qualifiziert, sozial abseits, in Geldnot: Die prekären Bevölkerungsgruppen wachsen. Sozialarbeit wird essentiell. Die starren Grenzen einer Standardrehabilitation müssen grundsätzlich mit einer individuellen sozialen Rehabilitation erweitert werden, um den Kreislauf des Scheiterns zu durchbrechen. Insider berichten authentisch in einem aktuellen Reader, wie dies möglich ist und wie es oft be- oder verhindert wird: "einfach.Leben.Die Gesichter der Sucht".

Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2021: Die deutsche Politik ist industriefreundlich – zulasten der Gesundheit

Der 8. Alternative Drogen- und Suchtbericht macht die Alkohol-/Tabakkontrollpolitik zum Schwerpunktthema: Deutlich wird, dass Deutschland sowohl in Bezug auf die Alkohol- als auch auf die Tabakkontrollpolitik eine sehr industriefreundliche und wenig gesundheitspolitische Ausrichtung hat. In mehreren Beiträgen wird der hohe Preis erkennbar, den wir dafür zahlen müssen!

Neben den vielen inzwischen errungenen Erfolgen der Harm Reduction in der Drogenhilfe zeigen sich immer wieder Defizite in der Versorgung Drogen konsumierender Menschen in Freiheit und besonders in Haft. Einige Stichworte sind die drohende Versorgungskrise in der Substitutionsbehandlung, das Ansteigen drogenbedingter Todesfälle oder die Versorgung von Patienten mit Cannabis als Medizin.

 

Substanzunterstützte Psychotherapie: Wiederkehr der Psychedelika

Psychedelika bieten die Verheißung des "Paradieses jetzt" und gleichzeitig das Risiko "Apokalypse jetzt". Die Menschen und der kulturelle Rahmen entscheiden darüber, ob psychoaktive Substanzen nutzen oder schaden. Eine hohe therapeutische Wirkung in mehreren Zusammenhängen ist wissenschaftlich belegt. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift RAUSCH diskutiert in mehreren Beiträgen das zweischneidige Schwert.

 

Menschenrechte in den Jugoslawien-Nachfolgestaaten: Die kriminellen Traditionen sind teilweise ungebrochen

Vor 30 Jahren begannen die innerjugoslawischen Kriege - und damit die Auflösung des Vielvölkerstaats. Die aktuelle EU-Präsidentschaft von Slowenien hat die heutige Demokratie- und Menschenrechts-Situation der ehemaligen Teilrepubliken in den Fokus gerückt. Der Democracy Index des New Economist testiert gegenwärtig Slowenien in einer Rangreihenfolge auf Platz 35, Kroatien auf Platz 59 und Serbien auf Platz 66 eine lediglich eingeschränkte Demokratie. Weiter zurück liegen Nord-Macedonia (78), Montenegro (81) und Bosnia-Hercegovina (101) in der Kategorie "Hybridregime". Amnesty International und Human Rights Watch bewerten jüngste Vergangenheit und aktuelle Entwicklung - v.a. in Serbien - noch deutlich ungünstiger. Alle ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken verstoßen beim Umgang mit Flüchtlingen inclusive Sinti und Roma systematisch massiv gegen Menschenrechte.

Projektive Diagnostik: Psychodynamische Inhalte werden sichtbar

Projektive psychologische Tests lösen bei den Probanden anhand von Bildmaterial oder Spielfiguren Projektionen aus und ermöglichen damit diagnostische Hypothesen. Die Verfahren sind jedoch gegenwärtig in Deutschland verpönt, seit sie fahrlässig dazu missbraucht wurden, sexuellen Missbrauch fälschlich "nachzuweisen". Dr. Joachim Weber kritisiert den Verzicht auf projektive Verfahren. Im Reader "Soma - Sema, Spannungsfeld zwischen Somatik und Semiotik" verdeutlicht der forensische Psychologe beispielhaft den Erkenntniswert von zwei zeichnerischen Selbstdarstellungen, die ein junger Mörder nach der Tat und 16 Jahre später geliefert hat:

Schizophrenie: hohe künstlerische Kreativität meist nur in akuten Phasen

Einerseits erleben Schizophrene eine lebenslange Tragik. Doch anderseits verfügen sie oft über "künstlerische Ausdrucks-Räume jenseits der Vernunft - und tragen gleichzeitig für uns, die ´Normalen´, im bildnerischen Ausdruck den Zauber des Fremden, Grenzenlosen und des archaisch Vertrauten in sich." Flora von Spreti spiegelt ihre Faszination in ihrem Beitrag zum Reader "Impulsgeber Prinzhorn" wider. Die berühmte Sammlung Prinzhorn bietet eine reichhaltige Kollektion pathologischer Kunst; 20 AutorInnen reflektieren das Genre im Bild- und Textband.

Multimodale Kunsttherapie: heilsam bei Dissoziation und Persönlichkeitsstörung

Psychische Traumata lösen Dissoziation und Borderline Persönlichkeitsstörungen aus; u.U. folgen dysfunktionale Anpassungsdynamiken, die den Teufelskreis verstärken und perpetuieren. Multimodale Kunstpsychotherapie kann in diesem Kontext heilsam wirken, berichtet Professorin Lony Schiltz in ihrem Beitrag zum Reader "Leiden-Pathos-Ausdruck". Zugrunde liegt eine quantitative und qualitative Studie mit 401 TeilnehmerInnen in Obdachlosenunterkünften, in Asylbewerber-Heimen oder im Gefängnis.

 

"Rauchen rettet Leben": Ein Fake löst sich in Rauch auf

05.07.2021 In den jüngeren Generationen wird immer weniger Tabak und immer mehr illegaler Stoff geraucht. Um gegenzusteuern, müsste die Tabakindustrie massiv werben. Doch der Gesetzgeber hat dies untersagt. Schlechter Rat ist daher teuer, aber einen Versuch wert - Corona sei Dank.




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