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Wie Instagram und Facebook unser Gedächtnis schwächen

Psychologen der Universität Innsbruck beobachteten: Viele Kinder und Jugendliche widmen sich unmittelbar nach ihren Schularbeiten mehr oder weniger intensiv Facebook, Instagram oder anderen digitalen Angeboten. Daraus resultiert die Frage: Wirkt sich dies auf die Gedächtnisleistung und den Lernerfolg aus?

Trauma Workbook: the psychotherapeutic relationship is crucial

Manual for practical psychotherapeutic work with clients from or in war and conflict areas: Prof. Dr. Jan Ilhan Kizilhan and colleagues focus in "Trauma Workbook" on the change of dysfunctional behavior and its sustaining factors. There are two goals: One is the reduction of symptoms, the other is to improve the quality of life or functioning.

Trauma, Posttraumatic Stress Disorder, Psychotherapy, Behavioral Therapy, Therapeutic Relationship

Kreuzschifffahrt als Trink-Trainingslager auf hoher See

Die Corona-Krise versenkt wertvolle und gleichzeitig auch toxische Geschäftsfelder: Die Kreuzschifffahrt förderte nicht nur die Umweltverschmutzung, sondern mehr noch den exzessiven Alkoholkonsum. Die Animation "all you can drink" sollte Langeweile auf See verhindern. Dr. Paul Brieler und Kollegen berichten in einer Dokumentation über eines der bisher weltweit profitabelsten Geschäftsmodelle.

 

Infektionsprävention allein reicht nicht: APS veröffentlicht Empfehlung zum Schutz von medizinischem Personal vor Traumatisierungen

Die Erfahrungen aus Italien und anderen Brennpunkten der Corona-Pandemie zeigen, dass Mitarbeitende nicht nur durch das Infektionsrisiko belastet sind: Ein schweres Problem war und ist auch die Traumatisierung der Beschäftigten. Diese werden zum „Second Victim“. Deshalb veröffentlicht das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) nun eine auf einer Studie mehrerer namhafter Institute basierende Handlungsempfehlung zur Stärkung der Resilienz von Behandelnden und Umgang mit Second Victims im Rahmen der Covid‐19‐Pandemie. Ziel ist, so einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit im Gesundheitswesen zu leisten.

Krisen können die Gesellschaft sprengen oder zusammenführen

"In der Krise wächst das Autoritäre", warnt der Soziologe Wilhelm Heitmeyer. Anderseits sieht der Neurobiologe Gerald Hüther: "Krisen sind notwendig. Sie dienen dazu, dass wir Problemlösefähigkeiten entwickeln. Wenn wir sie meistern, werden eingefahrene Denk- und Handlungsmuster verlassen und die Nutzungsmöglichkeiten des Gehirns erweitert." Im Reader "Krisen erLeben" versammeln Hüther und Kollegen Informationen und Reflexionen zum Nutzen von Krisen.

COVID-19: Das erste intensivmedizinische Behandlungsmanual ist erschienen

Das Manual "Beatmungs- und Intensivtherapie bei COVID-19" ist als e-book erschienen und bei Pabst Science Publishers erhältlich: www.pabst-publishers.com/shop-checkout/detailansicht.html. Das Manual liefert Ärztinnen/Ärzten und Pflegenden konkrete, detaillierte Handlungsanleitungen (Standard Operation Procedures). Intensivmedizinischen Fachkräften dient es als Refresher-Kurs, Quereinsteigern aus anderen medizinischen Fachbereichen als Crashkurs und beiden Gruppen als übersichtliches Nachschlagewerk.

"Es müssen schnell Lösungen gefunden werden, um die Situation von Betroffenen zu entschärfen"

Die Corona-Krise stellt psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche sowie Kinder psychisch kranker Eltern vor besonders große Herausforderungen: Kitas und Horte sind geschlossen; therapeutische Angebote brechen weg. Es bestehe die Gefahr, dass sich dadurch die psychischen Störungen bei den Betroffenen verstärken, warnt Kinder- und Jugendpsychologe Prof. Dr. Julian Schmitz (37) vom Institut für Psychologie der Universität Leipzig. Er ist Mitverfasser einer aktuellen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Darin werden die Landesregierungen aufgefordert, eine Notbetreuung für die betroffenen Kinder in Kitas und Schulen anzubieten.

Jahrbuch Sucht: 1,6 Millionen Alkoholabhängige, 1,4 Millionen Alkoholgefährdete, 74.000 Alkoholtote, 60 Milliarden Euro volkswirtschaftliche Kosten

Etwa zehn Prozent der deutschen Bevölkerung sind abhängig von Suchtmitteln. Einerseits gehen Nikotin- und Alkoholmissbrauch leicht zurück, doch andere Abhängigkeitserkrankungen nehmen - auf einem wesentlich geringeren Niveau - zu: Medikamente, Drogen, Elektronik und Glücksspiele gefährden immer stärker die Gesundheit. Allein die Zahl der alkoholbedingten Todesfälle wird in Deutschland auf jährlich etwa 74.000 geschätzt. Im Jahrbuch Sucht 2020 bieten Experten der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) einen aktuellen Überblick.

 

Psychologische Studie zum Erleben der Corona-Epidemie: Viele Menschen wachsen an den Herausforderungen der Krise

Die Corona-Krise hat Deutschland fest im Griff, die Lage ist ernst. Manche Menschen erkranken schwer durch das Virus, die Zahl der Todesfälle steigt. Alle Menschen müssen lernen, mit den Herausforderungen dieser Zeit, wie den Ausgangsbeschränkungen, zu leben. Eine Blitzumfrage unter mehr als 1.200 Personen, die Prof. Dr. Nico Rose von der International School of Management (ISM) in Dortmund durchgeführt hat, bestätigt dieses Bild. Sie legt aber auch nahe, dass viele Menschen im Angesicht der Herausforderungen eine Art psychisches Wachstum erfahren.

Suchtabhängige in der Corona-Krise zusätzlich gefährdet: Therapieabbruch, Verelendung, tödliche Infektionsrisiken

Insbesondere die niedrigschwellige Suchtberatung ist ein neuralgischer Punkt in der kommunalen Grundversorgung Suchtkranker. Kann sie durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht mehr gewährleistet werden, gefährdet dies die Gesundheit und das Überleben tausender abhängigkeitskranker Menschen. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) und ihre Mitgliedsverbände appellieren, hilfsbedürftige Menschen mit Suchterkrankungen auch und gerade in der von den Auswirkungen der Ausbreitung des Corona-Virus überschatteten aktuellen Situation adäquat zu versorgen und die Fachkräfte der Suchthilfe entsprechend auszustatten!




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