Den Lehrenden empfiehlt Mühlfelder
- Kompetenzorientiertes Lernen und Lehren: Aufbau, Anwendung, Weiterentwicklung sozialer, methodischer, personaler und fachlicher Kompetenzen
- Systematische Entwicklung und Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Studierenden
- Stringente Abstimmung zwischen Lernzielen, Methoden, Inhalten und Prüfungsformen
- Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit; z.B. gemeinsames Projektstudium von Studierenden der Ingenieurwissenschaften, Arbeitspsychologie, Betriebswirtschaft, Architektur
- Nutzen der Lerngruppe als soziale Ressource
- Strukturierung des Studienjahres: Ausbalancierung des workload; integrierte, gleichmäßige Verteilung der Prüfungsleistungen
Den Studierenden rät Mühlfelder:
- Lernverhalten: selbständiges Lesen von Studienbriefen, Formulierung von Lernfragen, Recherchieren von Informationen
- Sozialverhalten: kooperieren in Kleingruppen, Konflikte um Lernressourcen konstruktiv lösen
- Verhalten in Prüfungssituationen: selbständiges Formulieren von Lernzielen, aktive Gestaltung von Prüfungsdialogen
- Verhalten im Unterricht: Rezeption von Unterrichtsmaterialien, aktive Beteiligung durch Rückfragen und Dialog
Aus der klassischen Arbeitspsychologie folgert Mühlfelder, wie motivierendes, förderliches Lernverhalten erreicht werden kann: Ganzheitlichkeit der Lernaufgaben, Anforderungsvielfalt, Möglichkeit sozialer Interaktion, Handlungsautonomie, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten, Zeitelastizität und stressfreie Regulierbarkeit, Sinnhaftigkeit
Die Monografie des erfahrenen Hochschullehrers konkretisiert anhand detaillierter Beispiele, wie Studium für alle Beteiligten sowohl erfolgreicher als auch erfreulicher gelingen kann.
Manfred Mühlfelder: Studieren macht krank oder Freude.
Konzepte, Methoden, Praxisbeispiele.
Pabst, 148 S. Paperback ISBN 978-3-89967-977-9















