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Fit im Alter: Es kommt auf die kognitive Reserve an

Wie bleiben wir im Alter geistig fit? Diese Frage beschäftigt Forschende seit langem. Die Anforderungen des demografischen Wandels verlangen nach mehr Wissen. Eine Studie vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) gibt nun Hinweise, wer im Alter geistig fit bleibt. Eine Schlüsselrolle spielt dabei unter anderem das Bildungsniveau. Die Studie ist aktuell im Journal „NeuroImage“ erschienen.

Selbsttests für Studieninteressierte: wertvoll, aber kaum überschaubar

Was soll ich studieren? Welcher Studiengang passt zu mir? Studieninteressierte können diese Fragen relativ verlässlich klären, indem sie einen Selbsttest bearbeiten. Die meisten Hochschulen bieten auf ihren Websites "Online-Self-Assessments" gratis an. Das Ergebnis ist streng vertraulich - d.h. nur die/der Betroffene erfährt es. Die Tests werden seit fast zehn Jahren als Teil der Studienberatung kontinuierlich professionell weiterentwickelt, aber nur wenig genutzt. Der neue Reader "Online-Self-Assessments an Hochschulen" erläutert die Verfahren - für Anwender und Entwickler der Eignungstests.

Die Gefühle bleiben: Weihnachten feiern mit Alzheimer-Patienten

Weihnachten ist das Fest der Familie. Ist ein Angehöriger an Alzheimer erkrankt, kann das die Familienmitglieder an den Feiertagen vor besondere Herausforderungen stellen. Auf der einen Seite soll das Weihnachtsfest so sein, wie es vor der Erkrankung war. Auf der anderen Seite muss auf einen Angehörigen mit Alzheimer Rücksicht genommen werden. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) bietet Tipps und Anregungen für die Feiertage. Mit der feierlichen Atmosphäre und den stimmungsvollen Ritualen bieten die Weihnachtstage viele Gelegenheiten, Menschen mit Alzheimer einzubeziehen und schöne gemeinsame Stunden zu verbringen.

Existenzgründung im ländlichen Raum: erfolgreicher und komfortabler gestalten

Das Interesse an selbständiger Existenzgründung ist hoch. Doch die Zahl der Neugründungen ist dramatisch zurückgegangen - von etwa anderthalb Millionen im Jahr 2001 auf ca. eine halbe Million im Jahr 2018. Außerhalb der Metropolregionen warten moderne, häufig unterschätzte Gründungschancen, erklärt Minister Peter Altmaier in seinem Beitrag zum Reader "Regionales Zukunftsmanagement - Existenzgründung im ländlichen Raum". Fachleute erläutern Vorteile für verschiedenste Existenzgründer und Praxisbeispiele für regionale Wirtschaftsförderer.

 

Kinder mit Asthma: möglichst abhärten und Feinstaub vermeiden

Oft löst Feinstaub Asthma aus. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat für Feinstaub zulässige Grenzwerte festgelegt. Würden sie generell eingehalten, bliebe etwa 10 Prozent der Asthma-betroffenen Kinder ihre chronische Erkrankung erspart, errechneten Haneen Khreis und Mitarbeiter in einer Studie. Allerdings lässt sich die Asthma-Belastung trotz aller Umweltschäden fast immer erträglich gestalten, wenn Eltern und Kinder die wichtigsten Regeln beachten. In ihrem "fröhlichen Lern- und Lesebuch" fassen Therapeuten der Kinderklinik Osnabrück das notwendige Wissen zusammen: reichhaltig bebildert für Kinder - und verständlich erklärt für Erwachsene.

Wie sich extreme Umweltbedingungen auf das Gehirn auswirken

Am Beispiel einer Polarexpedition haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung die Effekte von sozialer Isolation und extremen Umweltbedingungen auf das Gehirn untersucht. Sie fanden Veränderungen im Gyrus dentatus, einem für das räumliche Denken und das Gedächtnis verantwortlichen Teilbereich des Hippokampus. Die Ergebnisse ihrer Studie sind in der Fachzeitschrift The New England Journal of Medicine* erschienen.

Wenn Eltern zu lange am Handy sind - Studie zeigt: Dauer der Smartphone-Nutzung beeinträchtigt Feinfühligkeit

Tobende Kinder auf der einen Seite, Erwachsene im Bann ihres Smartphones auf der anderen: ein mittlerweile alltägliches Bild auf deutschen Spielplätzen. Der Griff zum Handy kann jedoch negative Folgen für die Eltern-Kind-Interaktion haben. Wie eine jetzt veröffentlichte Studie des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) zeigt, kommt es dabei auf die Dauer der Nutzung an: Wenn Eltern zu lange am Handy sind, leidet ihre Feinfühligkeit. Doch wer das Smartphone ganz weglegt, verliert möglicherweise einen wichtigen Anti-Stressfaktor.

Philosophie unterm Weihnachtsbaum: Der Weihnachtsmann und ein Philosoph streiten über den Sinn des Christfestes

Ist Weihnachten das Fest der Liebe oder eine kalte Geschenkorgie? Der Weihnachtsmann und ein Philosoph geraten in einem Buch des Autors Rainer Otte über diese Frage in Streit. Sie beschließen, die Sache zu klären, indem sie sich auf eine Zeitreise begeben, auf der sie Philosophen wie Kant, Kierkegaard, Marx, Benjamin oder Adorno ihre Weihnachtsgeschenke überbringen. Die großen Philosophen werden ihnen schon die richtigen Antworten liefern. Doch es kommt anders, als sie denken.

Forensische Psychiatrie: Gewalt in der Familie geht meist von Frauen aus

Gewaltdelikte von Frauen nehmen zu. Im häuslichen Umfeld sind mehr Frauen aggressiv und gewalttätig als Männer. Kindstötung ist meist ein Delikt der Mutter. Die - vorwiegend männlich dominierte - Justiz tendiert dennoch oft dazu, Frauen milder zu beurteilen als Männer. Dr. Ulrich Kobbe hat mit 31 ExpertInnen das aktuelle Wissen über die Kriminalität von Frauen zusammengetragen: "Lilith im Maßregelvollzug" ist als "frauenforensischer Praxisreader" aktuell erschienen.

Selbsterfahrung: strukturierte Methoden, experimentelle Spiele, detaillierte Sprachanalysen

Selbsterfahrung: Zumindest jede Psychologin, jeder Psychologe, jede Psychiatrin, jeder Psychiater sollte sie sich gönnen - systematisch und professionell. Die Schwierigkeiten sind hoch, bieten aber eine spannende Herausforderung. Strukturierte Techniken bieten überraschende Chancen. Professor Dr. Max Leibetseder beschreibt die Methodik in seinem "Grundlagenbuch Verhaltenstherapie" mit systematischer Schärfe; Sprachanalysen dienen als wesentliches Instrument.

Trennungsangst als Krankheit: erkennen, diagnostizieren, therapieren

Trennungsangst kann im Normalfall als Schutzfunktion dienen. Im Extremfall wird sie jedoch zu einer leidvollen Krankheit. Annähernd fünf Prozent der Kleinkinder leiden unter einer pathologischen Trennungsangst. Meist wird sie weder diagnostiziert noch optimal behandelt. Sie kann das ganze Leben der Betroffenen bestimmen - bis ins hohe Alter. Dr. Christian Fischer trägt in seinem neuen Reader erstmals das aktuelle Wissen zur Diagnostik und Therapie der Trennungsangst-Störung zusammen.

Therapie von Sexualdelinquenten: Kognitiv-behaviorale Verfahren haben die Ergebnisse verbessert

Forensische Psychiatrie: Die Behandlung von Sexualstraftätern zählt zu den größten Herausforderungen der Psychotherapie. Trotz diverser spektakulärer Rückfälle sind Behandlungserfolge häufig messbar, referiert Prof. Dr. Helmut Kury eine Übersichtsstudie: Täter, die ohne Therapie entlassen wurden, begingen zu fast 20% erneut ein Sexualverbrechen. Aus der Gruppe, die nach traditionellen Methoden therapiert worden war, wurden mehr als 13% rückfällig. Nach einer Behandlung mit modernen Techniken (wie z.B. Relapse-Prevention) lag die Rückfallquote unter sechs Prozent. Kury publizierte seine Studie im Reader "Psychische Störungen bei Sexualdelinquenten" (Hrsg. Jürgen Hoyer, Heike Kunst).




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