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Psychische Gesundheit bei Straftätern: Handbuch zum Gratis-Download

Die mentale Gesundheitslage straffällig gewordener Menschen ist nicht nur während der Haft, sondern auch nach der Haftentlassung ein wichtiger Faktor für eine gelingende Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Dennoch fehlt es an ausreichenden Schulungen für das Justizvollzugspersonal, die klären, wie zum Beispiel mit psychisch kranken Gefangenen umzugehen ist. Diese Lücke will das AWARE-Projekt schließen.

Erinnerung an etwas, das nie passiert ist

25.03.2021 Manche Menschen erinnern sich an Dinge, die nie geschehen sind. FernUni-Professorin Aileen Oeberst ist Hauptautorin einer Studie zur Korrektur solcher falschen Erinnerungen.

Stressiger Alltag verstellt den Blick aufs Schöne

Nehmen stressgeplagte Menschen die Welt seltener und weniger intensiv und schön wahr? Um diese Frage zu beantworten, führte ein Team aus Experimentalpsycholog*innen der Helmut-Schmidt-Universität an der Professur für Allgemeine und Biologische Psychologie über einen Zeitraum von 14 Tagen empirische Untersuchungen unter 115 Studierenden durch. Das Ergebnis: Häufigkeit und Intensität ästhetischer Erfahrungen litten, sobald die Teilnehmer*innen mit anderen Aufgaben beschäftigt waren oder sich insgesamt ausgelastet fühlten.

Positive Wirkungen von begleitender Musiktherapie bei Operationen

Ein interdisziplinäres Team unter Beteiligung von Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) hat untersucht, welche Wirkung eine Musikbegleittherapie auf die psychische Situation von Frauen hat, die sich aufgrund einer folgenden Chemotherapie einer Portkatheder-Operation unterziehen müssen. In der Zeitschrift Scientific Reports beschreiben sie, dass die Patientinnen von der Musiktherapie profitieren.

Ärzte verschreiben medizinisches Cannabis häufig ohne gesicherte Indikation: Etwa 150 Millionen Euro Gesamtkosten im Jahr 2020

15.03.2021 Aufgrund der steigenden Verordnungen von Cannabis-basierten Arzneimitteln hat die BKK Mobil Oil eine wissenschaftliche Einschätzung zu Therapiesicherheit und Patientennutzen gefördert. Hintergrund: Seit dem Inkrafttreten der Verschreibungsmöglichkeit von

Cannabis im März 2017 haben die gesetzlichen Krankenversicherungen einen sprunghaften Ausgabenanstieg in Millionenhöhe verzeichnet: Studienleiter Professor Dr. Glaeske vom SOCIUM in Bremen: "Im Jahre 2017 lagen die Ausgaben in der GKV bei 27

Millionen Euro, im Jahre 2018 schon bei 73,5 Mio. EUR, im Jahre 2019 bei 123 Mio. EUR und für 2020 kann man aus den ersten drei Quartalen Ausgaben in Höhe von 151 Mio. EUR prognostizieren - in vier Jahren also ein Zuwachs von mehr als 500 Prozent."

 

Top-Führungskräfte kaum von Burnout bedroht

15.03.2021 Große Verantwortung – große Burnout-Gefahr? Eine Studie zum Zusammenhang von Karrierestufe und Burnout-Gefahr der Kühne Logistics University (KLU) zeigt das Gegenteil: Führungskräfte in den oberen Rängen sind demnach weniger von Burnout bedroht als Führungskräfte im mittleren und unteren Management. Die Studie identifiziert zwei entscheidende Faktoren und benennt mögliche Maßnahmen, um alle Managerinnen und Manager besser vor Burnout zu schützen.

Wenn das Bier im Gully schäumt: Das kühle Blonde verliert Liebhaber

15.03.2021 - Die Hopfenernte war im Jahr 2020 mit knapp 47.000 Tonnen in Deutschland nicht überreichlich, aber qualitativ überdurchschnittlich. Wie gewohnt leistete der Steuerzahler ungefragt einige Millionen Euro Agrarsubvention. Hopfen und Malz, Gott erhalt´s. Bier ist förderungswürdiges Kulturgut.

 

Jahrbuch Sucht: Autofahren mit psychoaktiven Medikamenten ist nicht immer straffrei

Jahrbuch Sucht: Die Zulassung des medizinischen Cannabis hat für den Straßenverkehr neue Risiken ausgelöst:

Einerseits darf unter Cannabis-Einfluss niemand ein KFZ steuern. Anderseits gilt dies nicht nach der Einnahme eines ärztlich verordneten Cannabis-Medikaments.

Aber: Betroffene dürfen nur dann am Steuer Platz nehmen, wenn sie nach selbstkritischer Prüfung von ihrer Fahrsicherheit überzeugt sind. Ist jedoch nach Cannabis-Einnahme eine selbstkritische Einschätzung wirklich möglich? Dr. Peter Strohbeck-Kühner liefert im Jahrbuch Sucht 2020 eine Übersicht über die teils widersprüchliche Problemlage bei psychoaktiven Medikamenten.

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Multinational Teams: Cultural Dominance is always counterproductive

Organisational cultures in multinational companies are shaped by different factors. An organisational culture does not reduce national culture differences,

but maintains and enhances them. Professor Dr. Claude-Helene Mayer and Dr. Christian Martin Boness deliver the appropriate coaching and training for managers:

The textbook "Creating mental health across cultures" shows ways to becoming a healthy and competent transcultural manager. The theoretical informations and

practical exercises provide the reader with ideas on how to cope with managerial responsibilities in a salutogenetic and enjoyable manner.

 

Psychologie der Geschichte: Wie die Raumfahrt das Umweltbewusstsein prägte

Die Corona- und die Umweltkrise aktualisieren die Frage: Wieweit verändern historische Entwicklungen die Psyche der Menschen? Und anderseits: Wieweit beeinflusst die Psyche historische Entwicklungen? Konkret etwa: Schafft die Psyche die Anpassungsleistung, das Verhalten der Menschheit so zu verändern, dass wieder ein ökologisches Gleichgewicht erreicht und die Klimakatastrophe vermieden wird? Im neu publizierten Reader "Psychologie der Geschichte" reflektieren Gerd Jüttemann und 35 weitere WissenschaftlerInnen mögliche Wechselwirkungen.

Ängste gefährden künstliche Befruchtung

Frauen, die eine IVF erhalten, haben ein höheres Level an Stress, Angststörungen und Depressionen als die Allgemeinbevölkerung. Eine erhöhte psychologische Belastung durch die Unfruchtbarkeit senkte auch den Erfolg einer IVF. Eine psychologische Betreuung der Betroffenen könnte den Erfolg einer IVF erhöhen.

Die fünf häufigsten neurologischen Folgen von COVID-19

Die Viruserkrankung geht, doch die neurologischen Symptome halten an. Am häufigsten sind das chronische Erschöpfungssyndrom, Schmerzen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme und Schlafstörungen. Wie lange sie anhalten, scheint von Patient zu Patient unterschiedlich zu sein. In der Regel sind es aber mehrere Wochen und Monate. Im Rahmen des NAPKON-Projekts sollen u.a. neurologische Langzeitfolgen genauer untersucht werden. Besonders wichtig ist dabei die Frage, ob die Viruserkrankung womöglich auch langfristig die Kognition beeinträchtigen kann oder sogar die Entstehung neurodegenerative Folgeerkrankungen (wie z.B. Alzheimer) im Alter begünstigt.




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