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Why? Paradox Reasons for ´motiveless´ drug use and drug dealing

Together with heroin, crack cocaine has been the joint number one drug in the marginalised drug user´s scene in Frankfurt/Main (Germany) for almost two decades. Bernd Werse and Lukas Sarvary asked in a qualitative study: Why? Many respondents could not refer to particular motives for crack use. Instead, the drug was often described as dominating one´s mind and routine. A majority described staying in the core area of the drug scene (Bahnhofsviertel) as the strongest trigger for use. This perception underlines the significance of social factors for the user´s habits. Public and individual beliefs about the addictive potential of the drug have reinforced each other, leading to the ubiquitous ´motiveless´ use of the drug.

Leistungsdefizite: Mentales Training führt zum Erfolg, wenn es individuell anforderungs- und personenbezogen konzipiert wird

Antriebsarmut, Konzentrationsmangel, Leistungsschwäche lassen sich durch ein mentales Training überwinden. Qualifizierte MentaltrainerInnen benötigen einerseits ein wissenschaftlich fundiertes psychologisches Knowhow. Anderseits müssen sie in der Lage sein, die jeweils spezielle Anforderungssituation zu erfassen und gemeinsam mit dem Klienten/der Klientin zu analysieren, um das individuell richtige Trainingsprogramm zu konzipieren. Die Psychologin Dr. Renate Mathesius (Dresden) hat erfolgreich mit High Potentials gearbeitet und fasst das aktuelle praktische Trainer-Wissen in ihrem Arbeitsbuch "Mentales Training und Handlungskompetenz" zusammen

Fünf gescheiterte High-Performer, fünf gescheiterte Therapieversuche: Selbsterfahrung für TherapeutInnen

Aus dem Teufelskreis der Beschleunigungsdynamik gibt es für High-Performer keinen Ausweg - nur die Devise: Optimieren wir weiter. Konsumorientierung und der Anspruch auf uneingeschränktes Wohlergehen stehen der Angst vor dem Absturz gegenüber. Wer in der Dynamik versagt, gerät in die Abseitsfalle. Professor Dr. Andreas Hillert schildert fünf alltäglich gescheiterte Persönlichkeiten und deren ebenso gescheiterte Psychotherapie in seinem Buch "High-Performer in der Abseitsfalle". Die unfreiwillige Komik von Patient und Therapeut macht die Tragik der anschaulichen Erzählungen und Analysen fast amüsant.

Vorläufige Daten zeigen für 2020 kaum Veränderung bei Suiziden

8.565 Menschen haben sich laut vorläufigen Daten im vergangenen Jahr das Leben genommen. Der Blick auf die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Monatszahlen legt nahe, dass die vollständigen Zahlen das Niveau des Vorjahres (9.041 Suizide) nicht oder nur im geringen Umfang übertreffen werden. Die Statista-Grafik zeigt einerseits, dass die Zahlen im Vergleich mit dem Ende des 20. Jahrhunderts zurückgegangen sind. Andererseits stagnieren die Todesfälle durch Suizid seit geraumer Zeit.

 

 

Meditation als Mittel gegen Scham- und Schuldgefühle

09.09.2021 Seit diesem Jahr können Personen, die nach traumatischen Erfahrungen an starken Scham- und Schuldgefühlen leiden, am Zentrum für Psychotherapie der Goethe-Universität an einem für diese Symptomatik entwickelten Therapieprogramm teilnehmen. Derzeit gibt es noch freie Therapieplätze.

Personalauswahl: Wie sich die Kreativität von Fach- und Führungskräften einschätzen lässt

08.09.2021 Wirtschaftspsychologie: Kreative Köpfe werden immer dringender und immer häufiger gesucht. Die Kreativität von Fach- und Führungskräften ist relativ gut messbar, wird jedoch in der Personalauswahl meist kaum beachtet. Eine wissenschaftlich fundierte Diagnose kreativer Fähigkeiten liefert einen direkten Beitrag sowohl zur Innovationsfähigkeit als auch zur Effektivität eines Unternehmens. Dr. Julia Maier (Hamburg) empfiehlt den strukturierten trimodalen Ansatz für die Kreativitätsbeurteilung. Die Studie erscheint in "Praxis der Wirtschaftspsychologie" Band 1.

Sucht-Enzyklopädie: Alkohol hat ein höheres Zerstörungspotential als illegale Drogen

06.09.2021 Einerseits ist Cannabis als Schmerzmittel legalisiert und begehrt. Anderseits erhöht es das Risiko für das Auftreten einer Schizophrenie. Verhängnisvoll "erscheint, dass die Mehrheit der Betroffenen keinen Zusammenhang zwischen Cannabisgebrauch und ihrer schizophrenen Erkrankung herstellt," sondern die Droge eher als wohltuend und entspannend erlebt. Dres Roman Schleifer und Michael Liebrenz berichten über das folgenreiche Dilemma in der neuen "Sucht-Enzyklopädie". Das Buch bietet 40 kurze, "hochdosierte" Einzelbeiträge, in denen ExpertInnen enzyklopädisch die wichtigsten aktuellen Suchtthemen darstellen.

Tod im Bahngleis: Fahrgäste häufig betrunken oder bekifft

31.08.2021 Jährlich werden in Deutschland etwa tausend tödliche Unfälle von Fahrgästen im Schienenverkehr registriert, mehrheitlich Suizide und mehrheitlich unter Drogen- oder Alkoholeinfluss. Die Dunkelziffer liegt wesentlich höher. Trunkenheit von Fahrgästen ist ein wachsendes Sicherheitsrisiko der Bahn, v.a. an Wochenenden.

Hypnose-Therapie und Hypnose-Coaching: für Ängstliche ungeeignet, für Selbstkontrollierte optimal

31.08. 2021 Für die Hypnose werden immer mehr therapeutische Anwendungsmöglichkeiten unterschiedlichster Art gefunden, z.B. etwa bei Kauf-Sucht oder im Operationssaal bei der Schmerztherapie. Die Erfolge schwanken - je nach Qualifikation des Hypnotherapeuten und nach der Persönlichkeit des Klienten. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Entspannungsverfahren" berichtet Dr. Björn Riegel über ein Verfahren, mit dessen Hilfe geklärt werden kann, ob und ggfs. mit welcher Trancetiefe ein Klient hypnotisierbar ist.

After violent conflicts: How to treat mentally traumatized victims

30.08.2021 For many generations, violent conflicts, oppression, persecution and war have characterized people´s lives in the Middle East. Many people are severely mentally traumatized. Professor Jan Ilhan Kizilhan and other psychotherapists wrote the "Trauma Workbook" - to help the helpers to provide the appropriate treatment. The book appeared in three versions: Farsi, English, German.

Forensische Gutachten: Die Anforderungen steigen um die Komponente "Risikomanagement"

16.08.2021 Gutachten in der Forensik beschränken sich nicht mehr auf die Frage: Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird sich der psychisch belastete Delinquent künftig legal verhalten? Inzwischen kommt eine entscheidende Doppelfrage hinzu: Welche Risiken für ein künftiges gesetzwidriges Verhalten sind in Betracht zu ziehen - und wie lassen sie sich minimieren? Aus der Diagnose sollen damit Möglichkeiten der Rückfallprophylaxe abgeleitet werden. Mit dieser Konzeptualisierung legen Norbert Nedopil et al. ihr neues interdisziplinäres Lehrbuch vor - "Prognose: Risikoeinschätzung in forensischer Psychiatrie und Psychologie".

Umweltbewusstsein und Offenheit gegenüber Geflüchteten sind in der Pandemie gestiegen – ebenso psychische Belastungen

03.08.2021 Seit Beginn der Covid-19-Pandemie befinden sich Menschen verstärkt in einem sozialen Dilemma, in dem jeder zwischen eigenen Motiven und den Interessen der Allgemeinheit abwägen muss. Ob dies eher egoistisches oder solidarisches Denken und Handeln fördert, untersuchten nun die Wissenschaftler Dr. Bastian Schiller, Daniel Toensing, Tobias Kleinert und Prof. Dr. Markus Heinrichs vom Institut für Psychologie der Universität Freiburg gemeinsam mit Prof. Dr. Robert Böhm von der Universität Kopenhagen. Dazu werteten sie eine Befragung zu psychischem Befinden, Umweltbewusstsein und Vorurteilen gegenüber Fremden von 140 in Deutschland lebenden Männern aus, vor und während des ersten Lockdown.




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