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Cannabis setzt sich bei der Behandlung chronischer Schmerzen durch

Seit fünf Jahren dürfen Cannabis-Medikamente in Deutschland als medizinische Wirkstoffe eingesetzt werden, entsprechende Präparate sind seitdem bereits zehntausendfach verschrieben worden. Ein Wirksamkeitsnachweis aus placebo-kontrollierten Studien fehlt zwar nach wie vor, in der Praxis zeichnen sich jedoch Anwendungsbereiche ab, in denen eine Cannabis-Therapie für die Patientinnen und Patienten durchaus hilfreich sein kann. Seit Kurzem liegen hierzu erste Daten aus der sogenannten Begleiterhebung vor, über die die Cannabis-Therapie in den ersten fünf Jahren beobachtet wurde. 21.000 Behandlungen sind in die Erhebung eingeflossen.

Psychotherapie: Wie Paare zwanghafte Eifersucht überwinden

Zwanghafte Eifersucht entsteht oft vor dem Hintergrund von Ereignissen oder Kognitionen, die das Selbstwertempfinden Betroffener zu bedrohen scheinen. Professor Dr. Willi Ecker bietet in "Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin" 1/2022 einen Überblick über erfolgversprechende Therapiemöglichkeiten.

 

Fehlzeiten-Report 2022: Gesunde Beschäftigte in verantwortungsvollen Unternehmen

Wirtschaftspsychologie: Je verantwortungsvoller die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Unternehmen empfinden, desto positiver bewerten sie ihre eigene Arbeitsmotivation und Gesundheit. Beschäftigte, die eine hohe Unternehmensverantwortung wahrnehmen, berichten gleichzeitig über weniger emotionale, psychosomatische und körperliche Belastungen. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 2.501 Beschäftigten für den Fehlzeiten-Report 2022 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), die im Frühjahr 2022 durchgeführt worden ist.

Wie die Stimmung der Mutter die Sprachfähigkeit ihres Babys beeinflusst

Mit Babys in kindgerichteter Sprache zu kommunizieren, gilt als wesentliche Voraussetzung für eine gute Sprachentwicklung der Kleinen. Forscherinnen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben jetzt untersucht, wie sich die Stimmung von Müttern nach der Geburt ihres Kindes auf deren Entwicklung auswirkt. Dabei zeigte sich: Selbst Kinder, deren Mütter unter leichteren depressiven Verstimmungen leiden, die noch nicht medizinisch behandelt werden müssen, zeigen frühe Anzeichen einer verzögerten Sprachentwicklung. Grund dafür könnte die Art sein, wie die Frauen mit den Neugeborenen sprechen. Die Ergebnisse könnten helfen, mögliche Defizite frühzeitig zu verhindern.

Cannabis als Medikament: Hohe Hürden für Patienten

Cannabis wurde als Medikament zugelassen; doch Krankenkassen lehnen die Finanzierung häufig ab, kritisiert die Psychiatrin Prof. Dr. Kirsten Müller-Vahl (in RAUSCH - Wiener Zeitschrift für Suchttherapie). Von Ablehnungen "betroffen sind besonders PatientInnen mit psychischen Erkrankungen und mit einer Suchtanamnese.

Umweltpsychologie: Analysen zur Bewältigung von Krisen und Umbrüchen

Eine Gruppe junger, engagierter PsychologInnen gründet eine Zeitschrift - ohne einschlägige Erfahrung und in einem kaum beachteten Fachgebiet. Im Editorial wird eingeräumt, das Projekt könnte als "Fehlversuch dreister NachwuchswissenschaftlerInnen" zügig enden. Die verantwortliche Coherausgeberin ist 26 Jahre alt. Heute, 25 Jahre später, ist die Zeitschrift international etabliert und ein Motor ihres inzwischen relevanten Fachgebiets: Umweltpsychologie.

Kaleidoskop, die Vielfalt der Kunsttherapie. LWL-Klinik Hemer eröffnet Wander-Ausstellung mit Bildern aus ganz Deutschland

Die Ausstellung "Kaleidoskop - Vielfalt kunsttherapeutischer Intervention" wird am 28. September um 15.30 Uhr in der LWL-Klinik Hemer (Westf.) eröffnet. Die Ausstellung bietet einer breiten Öffentlichkeit einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten einer Kunsttherapie in Kliniken und ambulanten Einrichtungen.

 

Korruption: Die Polizei ermittelt zunehmend mehr Straftaten

Die Polizeibehörden registrierten für 2021 in Deutschland fast 7500 Korruptionsstraftaten mit annähernd 2500 Tatverdächtigen. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber den Vorjahren. Das Bundeskriminalamt räumt allerdings bei der Bekanntgabe der Daten ein, dass das "Dunkelfeld groß" ist. Damit bleibt das tatsächliche Ausmaß an Korruption unklar.

Europarat: häufig Einzelhaft statt Therapie in deutschen Haftanstalten

Eine Kommission des Europarats hat Haftanstalten in Deutschland besucht und kritisiert in seinem Ergebnisbericht eine oft mangelhafte oder fehlende Therapie psychisch kranker Gefangener.

rm.coe.int/1680a80c61

Wirtschaftspsychologie: Bei Online-Shopping sinkt die Kontrolle über das Einkaufsverhalten

14 09. 2022 Wirtschaftspsychologie: Sparen und Investieren liegen nicht in der Natur des Menschen, erklärt Prof. Dr. Mira Fauth-Bühler von der FOM Hochschule in Stuttgart. Zur Erreichung langfristiger Ziele musste unser Gehirn erst ein Kontrollsystem entwickeln, um der kurzfristigen Belohnung zu widerstehen. Warum Frauen umsichtiger mit Geld umgehen, welchen Einfluss Krisen auf das Sparverhalten haben und welche Tipps sie für verantwortungsbewusstes Geldausgeben hat, verrät die Wirtschaftspsychologin im Interview.

Alkoholatlas: Industrieverbände versuchen, Alkoholprävention zu verhindern

Bei der Vorstellung des "Alkoholatlas 2022" fordert der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Krebsforschungszentrums, Prof. Dr. Michael Baumann staatliche Eingriffe: "Steuererhöhungen und Werbebeschränkungen für alkoholische Getränke sind evidenzbasierte Maßnahmen, um den Konsum von Alkohol zu reduzieren und gesundheitsförderliches Verhalten zu stärken." Die verschiedensten Gesundheitsrisiken des Alkohols werden - trotz wissenschaftlicher Evidenz - nach wie vor allgemein unterschätzt.

Psychologie der Geschichte: Wie Pandemien immer wieder vergleichbare Reaktionen auslösen

Pandemien schüren kollektive Ängste, verschärfen soziale Spannungen und wirken wie Katalysatoren für gesellschaftliche Tendenzen - negative wie positive. Der Medizinpsychologe Prof. Dr. Christian Schubert beschreibt in seinem Beitrag zum aktuellen Reader "Psychologie der Geschichte" Parallelen zwischen den COVID19-Folgen und historischen Pandemien.




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