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Schwere Belastungen verarbeiten: Weisheitstherapie vermittelt die Kompetenzen

Die Weisheitstherapie eignet sich zur Überwindung belastender Lebensereignisse - z.B. eines psychischen Traumas; sie zielt darauf ab, basale Fähigkeiten zur Bewältigung komplexer Lebenssituationen zu vermitteln. Das kognitiv orientierte Verfahren lässt sich nicht nur in Einzeltherapie anwenden. Michael Linden und Ariane Mossakowski legen ein "Kurzmanual für Weisheitstherapie in Gruppen" vor (in: Psychosoziale und Medizinische Rehabilitation 2/2022).

RAUSCH: Koffein-Abhängigkeit differenziert diagnostizieren und erfolgreich therapieren

Koffein-Abhängigkeit ist wesentlich häufiger und riskanter als die meisten Laien und Fachleute annehmen. Der Koffein-Konsum nimmt seit Jahren zu, dient der Geselligkeit, als Stimulans, Droge oder exzessiv als Doping-Mittel. Dr. Wolfgang Beiglböck und Kollegen beschreiben in der Fachzeitschrift RAUSCH die kritischen Entwicklungen, Diagnostik und Therapie. Etwa sieben Prozent der US-Amerikaner - vermutlich auch der Europäer - sind koffeinabhängig.

Frauen verstoßen seltener gegen Verkehrsregeln

Frauen verstoßen in absoluten Zahlen seltener gegen Verkehrsregeln als Männer. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Kraftfahrt-Bundesamts. Am größten ist der Anteil der Frauen noch bei den Delikten Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren und bei Rotlichtverstößen: er liegt hier bei rund einem Drittel. Geschwindigkeitsverstöße machen zahlenmäßig den größten Teil der Ordnungswidrigkeiten aus – diese werden zu etwas mehr als einem Fünftel von Frauen begangen. Von Delikten in Zusammenhang mit Alkohol, Überholen oder Ladungen waren Frauen noch deutlich seltener betroffen.

Wirtschaftspsychologie: Inflationäre Buzzwords schädigen das Arbeitsklima

Wirtschaftspsychologie: Nur heiße Luft und Kauderwelsch? Anglizismen, Buzzwords und Fachjargon begegnen uns ständig im Berufsalltag. Führungskräfte und Beschäftigte sind jedoch gut beraten, auf ihre Wortwahl zu achten und auf leere Floskeln zu verzichten. Denn „Bullshit-Kommunikation“ wirkt sich häufig negativ auf das Betriebsklima aus, wie eine Forschungsarbeit der International School of Management (ISM) von Alexander Elia und Dr. Nico Rose nachweisen kann.

Erstmals Ähnlichkeit zwischen Schizophrenie und Demenz entdeckt

Forscher verglichen erstmals Schizophrenie und frontotemporale Demenz, Erkrankungen, die in den frontalen und Schläfenlappen-Regionen des Gehirns verortet werden. Die Idee geht auf Emil Kraepelin zurück, der 1899 den Begriff der „Dementia praecox“ prägte, um den fortschreitenden geistigen und emotionalen Verfall junger Patienten zu beschreiben. Schnell wurde sein Ansatz angezweifelt, da nur 25 Prozent der Betroffenen diese schlechte Verlaufsform zeigten. Jetzt fanden die Wissenschaftler mithilfe von Bildgebung und maschinellem Lernen bei diesen Erkrankten erste stichhaltige Hinweise für neuroanatomische Muster im Gehirn, die der Signatur von Patienten mit frontotemporaler Demenz ähneln.

Leid-Erleben ist häufig inkongruent und erhöht die Überlebenschancen

"Die Einschätzung seelischen Leids spiegelt Glanz und Elend psychiatrischer Diagnostik wider. Immer besteht die Gefahr, dass sich der Untersucher im seelischen Labyrinth verirrt." Im Versuch einer mehrperspektivischen Orientierung hat der Psychiater Friedel M. Reischies ein fiktives interdisziplinäres Kolloquium aufgezeichnet: Zu Wort kommen ein Psychopathologe, ein Neurobiologe, ein Evolutionsbiologe, ein Vitalist, ein Logiker. Hat etwa in der Entwicklungsgeschichte das Leid-Erleben dem Menschen Überlebensvorteile beschert?

Gender-Sprache: Diskriminierung des Mannes und Dominanz der Frau

Prof. Dr. Michael Klein und Hendryk von Reichenberg analysieren in ihrem Buch "Das Ende der Gender-Sprache" nicht nur ein sexistisches Sprachphänomen. Sie verorten auch im Hintergrund eine männerfeindliche, autoritäre Form des Feminismus - mit dem Ziel einer Diskriminierung des Mannes und einer Dominanz der Frau. "Die Unerträglichkeit des Maskulinen wird zur feministischen Kardinalregel."

 

Wirtschaftspsychologie: Wie Führungskräfte ihre MitarbeiterInnen nachhaltig demotivieren

Wirtschaftspsychologie: Das Arbeitsengagement in Deutschland ist besorgniserregend bescheiden. Das Gallup-Institut schätzt, dass die deutsche Volkswirtschaft jährlich annähernd 100 Milliarden Euro verliert, weil große Teile der Beschäftigten innerlich gekündigt haben. Ein Dutzend Wirtschaftspsychologen beschreiben in ihrer zweibändigen "Praxis der Wirtschaftspsychologie" fundierte Auswege aus dem Dilemma: eine angenehm lesbare Lektüre für engagierte Personalverantwortliche.

 

Konsumpsychologie: Ein geringes Image der Biersorte reduziert das Geschmackserlebnis

Konsumpsychologie: Geschmackserlebnisse sind noch stärker manipulierbar als häufig angenommen. Dr. Karen Döring, Wirtschafts- und Sozialpsychologin an der Universität Erlangen-Nürnberg, belegt es anhand eines Biertests.Sie berichtet in der unabhängigen Fachzeitschrift Wirtschaftspsychologie (1/2022):

 

Schwere Belastungen verarbeiten: Weisheitstherapie vermittelt die Kompetenzen

19.07.2022 Die Weisheitstherapie eignet sich zur Überwindung belastender Lebensereignisse - z.B. eines psychischen Traumas; sie zielt darauf ab, basale Fähigkeiten zur Bewältigung komplexer Lebenssituationen zu vermitteln. Das kognitiv orientierte Verfahren lässt sich nicht nur in Einzeltherapie anwenden. Michael Linden und Ariane Mossakowski legen ein "Kurzmanual für Weisheitstherapie in Gruppen" vor (in: Psychosoziale und Medizinische Rehabilitation 2/2022).

Wirtschaftspsychologie: Verantwortung ist der Preis - und Freiheit der Lohn

Wirtschaftspsychologie: Wer sich für Verantwortung entscheidet, investiert zunächst reichlich in Arbeit und Risiko. Anderseits können daraus Freiräume und Entwicklungsmöglichkeiten resultieren. Der Wirtschaftspsychologe Dr. Felix Frei analysiert in seiner fast amüsanten Monografie "Verantwortung": Wie kann Verantwortungsübernahme das Leben beruflich und emotional bereichern?

 

Musik ist durch die Corona-Pandemie systemrelevanter als zuvor

Die Einschränkungen der COVID19-Pandemie wirken sich auf annähernd ein Drittel der Kinder und Jugendlichen psychopathologisch aus. Demgegenüber kann künstlerischer Unterricht - innerhalb wie außerhalb der Schule - Ich-Identität, affektive Selbstregulation, Sozialkommunikation u.a. günstig beeinflussen. Kooperationen mit künstlerischen Therapien könnten neue musik-, kunst- und bewegungspädagogische Modelle optimieren, empfiehlt Professor DDDr. Wolfgang Mastnak in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Musik-, Tanz- und Kunsttherapie".

 




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