Die zieloffene Suchtarbeit versteht ihre Klienten als entscheidungsfähig und veränderungsbereit; die Klienten reflektieren und bestimmen das Behandlungsziel: Abstinenz oder Konsumreduktion oder Konsumänderung zur Schadensminderung. "Zieloffene Suchtarbeit ist eng mit partizipativer Entscheidungsfindung verbunden, bei der Fachkräfte ihre Expertise einbringen, ohne die Entscheidungshoheit der Klienten zu unterlaufen," formuliert Prof. Dr. Joachim Körkel in der Fachzeitschrift `RAUSCH - Wiener Zeitschrift für Suchttherapie` 1/2-26. In Einzelbeiträgen beschreiben die AutorInnen, wie Suchtarbeit durch Zieloffenheit erfolgreicher werden kann.