"Ein derartiges Vorgehen ist nur möglich in einem Umfeld, das einer fortlaufenden und durchgängigen kritischen Selbstprüfung anerkennend und offen gegenübersteht, sie als ´conditio sine qua non´ jeglicher Psychotherapie und Supervision betrachtet. ... Diese Haltung und Bereitschaft lassen sich allerdings nicht auf bestimmte Bereiche einengen, sondern sind beispielsweise auch Grundlage eines Umgangs- und Verhaltensstils, der außerhalb eines therapeutischen Settings im professionellen Umfeld zum Tragen kommt - z.B. in der Mitarbeiterführung, im kollegialen Umgang, bei interaktionellen Problemen auf anderen Ebenen ..."
Von einem Supervisor/einer Supervisorin erwartet Quaschner eine hohe Expertise. "In dieser Kompetenzstufe ist die Reflexion der eigenen therapeutischen Arbeit kein Kalkulieren verschiedener Alternativen, sondern eher ein Abwägen von ´Intuition´ aufgrund von früheren Erfahrungen . Während der Durchführung der Therapie sind Experten ganz in ihre Tätigkeit vertieft und gehen in dieser auf. Dank des enormen Umfangs der Vernetztheit und der Tiefe ihres Wissens stellen sie eine Inspirationsquelle für andere dar ..."
Gerhard Zarbock (Hrsg.) Praxisbuch VT-Supervision.
Konzepte und Materialien für eine Aufgaben- und Kompetenzorientierte Supervision.
Pabst, 504 S., Hardcover ISBN 978-3-95853-170-3, eBook ISBN 978-3-95853-171-0













