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Stereotype Frauenbilder beeeinflussen oft die Wertung von Straftäterinnen in der Justiz: Mildere Gerichtsurteile sind keine Seltenheit. Im Maßregelvollzug erhalten psychisch kranke Täterinnen "möglicherweise längere und intensivere Behandlungen, die nicht immer notwendig sind. Dies kann zu einer Überbehandlung und unnötigen Verlängerung des Aufenthalts im Maßregelvollzug führen," kritisieren Dres. Madeleine Kassar und Corinna Stamminger in der Fachzeitschrift ´Forensische Psychiatrie und Psychotherapie´. Die aktuelle Ausgabe thematisiert die Frauen-Forensik.
Die Ergebnisse der achten Befragungsrunde der COPSY-Studie (Child Outcomes in PSYchology) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigen, dass aktuelle gesellschaftliche Diskussionen bei Kindern und Jugendlichen eine große Rolle spielen. Neu ist, dass sich die junge Generation neben ihren Ängsten vor Kriegen und Terrorismus auch Sorgen um die Spaltung der Gesellschaft und Zuwanderung macht. „Die künstliche Intelligenz neigt dazu, einem nach dem Mund zu reden und teilweise die Wahrheit inkorrekt darzustellen, um NutzerInnen zu gefallen. Wenn wir uns daran gewöhnen, wäre es hochgradig problematisch, weil daraus unrealistisch hohe Erwartungen an menschliche Beziehungen resultieren können. Wir sehen darin v.a. eine Gefahr, wenn die jüngere Generation mit solchen KI-Agenten groß wird und diese Art von Beziehung wie selbstverständlich in ihr soziales Netzwerk einbettet,“ berichtet Prof. Dr. Nils Köbis in REPORT PSYCHOLOGIE. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift fokussiert kritische Themen der Ingenieurspsychologie. Neues Angebot zur Krankheitsprävention: Eine Arbeitsgruppe der Sigmund Freud Privatuniversität Berlin kombiniert in Kursen Autogenes Training mit Kunsttherapie und erzielt sowohl kurz- als auch langfristig gute Ergebnisse. Beide Ansätze wirken synergistisch auf Stress und Selbstregulation. Maria Büter, Alena Leukhardt und Georg Franzen stellen ihren Präventionskurs in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Musik-, Tanz & Kunsttherapie´ vor. In zunehmend autoritär strukturierten Gesellschaften werden Umweltprobleme häufig ignoriert und Klimaschützer diskreditiert. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Psychologie & Gesellschaftskritik´ analysieren PsychologInnen die psychosozialen Hintergründe. Eine neue Studie von Psychologinnen der Universität Mannheim zeigt: Wer anderen mitfühlend begegnet, profitiert auch selbst – psychisch, sozial und emotional. Die Ergebnisse basieren auf der Auswertung von über 40 Studien und sind nun in Scientific Reports veröffentlicht worden. Studie beziffert großes Potenzial zur Demenzprävention // Rund 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland hängen mit Risikofaktoren zusammen, die sich grundsätzlich beeinflussen lassen. Das zeigt eine neue Studie von Forschenden des DZNE am Standort Rostock/Greifswald und der Harvard Medical School. Grundlage der Studie sind aktuelle Daten aus dem Deutschen Alterssurvey 2023 – einer bundesweiten, repräsentativen Befragung von Menschen ab 40 Jahren. In erster Linie atmen wir, um Sauerstoff aufzunehmen – aber möglicherweise hat dieser lebenswichtige Rhythmus auch noch weitere Funktionen. In den vergangenen Jahren haben eine Reihe von Studien gezeigt, dass die Atmung neuronale Vorgänge beeinflusst, unter anderem die Verarbeitung von Reizen sowie Gedächtnisprozesse. LMU-Forschende um Dr. Thomas Schreiner, Leiter einer Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe am Department Psychologie, analysierten in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und der University of Oxford, wie die Atmung das Abrufen von zuvor erlernten Inhalten beeinflusst und zeichneten auf, was dabei im Gehirn abläuft.
Jede(r) dritte Geflüchtete leidet unter Posttraumatischer Belastungsstörung bzw. schwerer Depression. Doch nur die wenigsten Betroffenen erhalten eine qualifizierte Psychotherapie. Häufig werden sie erst nach einem krankheitsbedingten Übergriff zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen. "Vieles ließe sich verhindern," kritisiert die Psychiatrin Prof. Dr. Meryam Schouler-Ocak (Berlin) im ZEIT-Gespräch. "Wenn Menschen ständig furchtbare Bilder mit sich herumschleppen, damit völlig überflutet und überfordert sind, dann kann es durchaus passieren, dass sie irgendwann ausrasten. Doch darüber wird erst gesprochen, wenn andere verletzt werden. Die Lage ist katastrophal." Der Start für junge PsychotherapeutInnen ins Berufsleben ist häufig deprimierend. Alina Tilner und Gerhard Zarbock berichten in der Fachzeitschrift ´Verhaltenstherapie + Verhaltensmedizin` über eine Onlineumfrage bei BerufsanfängerInnen: Das Stressniveau ist generell hoch, unabhängig vom Therapieverfahren. 22 Prozent der Befragten lassen ein Burnout erkennen. Dieser Befund "korrespondiert mit den Ergebnissen einer qualitativen Studie, in der eine erhebliche und auch gesundheitsgefährdende Beanspruchung durch Finanzknappheit, Ausbildungsanforderungen, Erwerbsarbeit und Familie berichtet wurde." Since the release of Jonathan Haidt’s The Anxious Generation and the call for “phone-free schools,” a plethora of states (18 plus DC to be exact) and a continually growing number of foreign countries have responded favorably. Thanks to the research and model policies of the Phone-Free Schools Movement, millions of young people are now able to better focus on the hard work of learning without being distracted by the latest TikTok reels or YouTube Shorts. Die einschneidend negativen Folgen exzessiver bzw. falscher Nutzung sozialer Medien werden im Alltag immer deutlicher. Dem stellen Linda-Elisabeth Reimann und Phillip Ozimek mögliche positive Effekte gegenüber. Unter der Schlagzeile "Postet mehr Bilder" berichten sie über ihre Analysen im aktuellen Reader ´Forschungsbefunde aus der Positiven Psychologie´.
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