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Die Biologie der Schizophrenie besser verstehen

09.04.2022 Welche Rolle spielt das Erbgut bei Schizophrenie? Dieser Frage ist eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Cardiff University nachgegangen. Daraus ist die bislang größte genetische Studie zur Schizophrenie entstanden, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature* veröffentlicht wurde. Die Forschenden haben eine große Anzahl spezifischer Gene identifiziert, die von zentraler Bedeutung für die Entstehung und Entwicklung der psychiatrischen Erkrankung sein könnten.

 

Sport verbessert Konzentration und Lebensqualität – Studie belegt positive Wirkung körperlicher Fitness bei Kindern

Körperlich fitte Grundschulkinder fühlen sich besser und können sich besser konzentrieren. Sie schaffen eher den Sprung aufs Gymnasium als Kinder, die sportlich weniger leistungsfähig sind. Erstmals belegt dies eine Studie der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften an der Technischen Universität München (TUM)

Supervision in der Verhaltenstherapie: realistische Ziele klären, Behandlungsfehler erkennen

Psychotherapie: Etwa 20 bis 30 Prozent der Behandlungen werden vorzeitig abgebrochen. Oft weichen Klienten dem fordernden Charakter der Verhaltenstherapie aus. Für betroffene Therapeuten kann dies zu einem - evtl. sehr persönlichen - Problem werden. Steht ihnen eine Supervision zur Verfügung, sollte sie nicht nur zur konstruktiven Analyse, sondern auch zur Entlastung beitragen, empfiehlt Dr. Gerhard Zarbock (Hamburg) in seinem "Praxisbuch VT-Supervision".

Lehrkräfte können mit guter Beziehungsarbeit Mobbing in der Schule einschränken oder verhindern

Schüler aus sozial benachteiligten Schichten sind besonders häufig von Mobbing betroffen - als Täter und auch als Opfer. Unterhalten Lehrer eine verständnisvolle Beziehung zur Klasse und bieten einen guten Unterricht, entsteht weniger oder überhaupt kein Mobbing. Dr. Lars Dietrich (Humboldt Universität Berlin) untersuchte die Zusammenhänge in einer Studie.

Philosophie der Medizin: Wie somatische Erkrankungen im Gehirn repräsentiert werden

"Krankheiten etablieren - wie auch die übrigen Körperzustände - spezifische Muster und Bilder im Gehirn. Diese Feststellung gilt für die meisten Krankheitsformen: von der Entwicklung einer akuten Appendizitis, Infektionen, Erkrankungen des Immunsystems bis zu bösartigen Erkrankungen usw." Der Arzt und Philosoph Michael Imhof beschreibt und analysiert die Zusammenhänge in seiner aktuellen wissenschaftlichen Monographie "Gehirn und Geist".

Corona macht Frauen unglücklicher als Männer

Eine Studie der Universität Freiburg im Rahmen des „SKL Glücksatlas“ unter Leitung von Professor Bernd Raffelhüschen zeigt ein »Happiness Gap der Frauen«. Die Pandemie kehrt den früheren Glücksvorsprung der Frauen ins Gegenteil: Je einschneidender die Corona-Maßnahmen, desto größer die Glücksverluste.

Wirtschaftspsychologie: Künstliche Intelligenz in der Personalauswahl kann die Treffsicherheit steigern

Wirtschaftspsychologie: "Die Validität von Eignungsprognosen in der Personalauswahl scheint sich durch KI-basierte Lösungen wie künstliche neuronale Netze merklich verbessern zu lassen," berichten Dr. Detlef Steiner und Kollegen in der unabhängigen Fachzeitschrift WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE.

Psychologische Schmerztherapie: wie Patienten die Opferrolle vermeiden

3.3.2022 Auch wenn eine Psychotherapie einen chronischen Schmerz kaum beseitigen kann, ist sie wertvoll: Sie kann Betroffenen dabei helfen, nicht gegen, sondern mit dem Schmerz zu leben. Ursula Frede ist chronische Schmerzpatientin und gleichzeitig psychologische Schmerztherapeutin. In ihrem Reader "Herausforderung Schmerz" berichtet sie aus eigener Erfahrung und wissenschaftlich fundiert, wie eine hilfreiche Therapie gelingen kann.

 

Heroin users who attempt a conventional life

Studies of heroin users often depict people living in a state of struggle separate from conventional society. Dr. James Morgan (London) identified heroin users who live somewhat traditional lives. He concludes (in the new reader: "Who? Variation and distinction in the European drugs landscape"):

Neuer Höchststand bei Fehltagen durch psychische Erkrankungen in 2021

02.03.2021 Psychreport der DAK-Gesundheit untersucht Daten von mehr als 2,4 Millionen Beschäftigten • Anstieg der Ausfalltage um 41 Prozent in zehn Jahren

Der Arbeitsausfall wegen psychischer Erkrankungen erreichte 2021 einen neuen Höchststand. Das Niveau lag mit 276 Fehltagen je 100 Versicherte um 41 Prozent über dem von vor zehn Jahren. Ein psychischer Krankschreibungsfall dauerte im vergangenen Jahr durchschnittlich 39,2 Tage. Auch dieser Wert war so hoch wie noch nie. Das zeigt der aktuelle Psychreport der DAK-Gesundheit mit einer Datenauswertung des IGES Instituts für 2,4 Millionen DAK-versicherte Erwerbstätige.

Während der Pandemie hatten Frauen ab 55 Jahren die mit Abstand höchsten Steigerungsraten unter allen Beschäftigten: Bei den 55- bis 59-Jährigen kamen auf 100 Versicherte 511 Fehltage, 14 Prozent mehr als vor Corona. Der wichtigste Krankschreibungsgrund war eine Depression, den stärksten Zuwachs gab es bei Anpassungs- und Angststörungen. Im Branchenvergleich hatte das Gesundheitswesen mit 397 Psych-Fehltagen je 100 Versicherte die meisten Ausfälle. ...

Schlüssel-Initiative der WHO zeigt, dass eine Erhöhung der Alkoholsteuern jährlich 130 000 Menschenleben retten könnte

2.3.2022 Jedes Jahr könnten in der Europäischen Region der WHO durch eine Erhöhung der Alkoholsteuern in den Mitgliedsstaaten Tausende Menschenleben gerettet werden, das hat eine Studie unter Beteiligung der TU Dresden ergeben. In allen Teilen der Region wird Alkohol derzeit deutlich niedriger besteuert als Tabakprodukte. Um das unausgeschöpfte Potenzial von Gesundheitssteuern zu erhöhen, hat der Fachliche Beirat des WHO-Regionaldirektors für Europa für Innovationen im Bereich der nichtübertragbaren Krankheiten, dem auch Prof. Jürgen Rehm von der TU Dresden angehört, eine neue Schlüssel-Initiative zum Thema Steuern vorgeschlagen, die in der Steuerpolitik der Länder Berücksichtigung finden könnte.

Persönlichkeit und Computerspielstörung - Neurotizismus und Gewissenhaftigkeit mit „Gaming Disorder“ assoziiert

Neurotische und weniger gewissenhafte Menschen neigen eher zu einer "Gaming Disorder", lautet das Ergebnis einer Ulmer Studie. Unter einer Computerspielstörung versteht man ein Krankheitsbild, das sich beispielsweise durch Kontrollverlust über die Computerspielaktivität äußert. Der Ulmer Psychologie-Professor Christian Montag hat für diese groß angelegte Studie über 50 000 Selbstauskünften von Gamern aus 150 Ländern ausgewertet. Demnach können bestimmte Persönlichkeitsmerkmale mit einem gestörtem Computerspielverhalten in Verbindung gebracht werden.




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