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Junge Migranten: häufig traumatisiert, psychisch vulnerabel und verhaltensauffällig

Krieg, Folter, Menschenhandel und extreme Armut sind nur einige schreckliche Situationen, denen Flüchtlinge vor und während ihrer Flucht ausgesetzt sein können. Solche Erfahrungen machen die Betroffenen auch noch Jahre später anfällig für psychische Erkrankungen. Als wäre das nicht genug, müssen Flüchtlinge häufig auch nach ihrer Ankunft in Deutschland unter psychisch belastenden Bedingungen leben. Eine Gruppe von Forschern um Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen hat nun gezeigt, dass die Psyche junger Geflüchteter mit jedem weiteren Risikofaktor mehr belastet wird. Die Folgen sind eine verminderte Leistungsfähigkeit und Verhaltensauffälligkeiten, die sich später auch in aggressivem und kriminellem Verhalten äußern können. Umso wichtiger ist es, Flüchtlinge einfühlsam zu begleiten und ihnen die Möglichkeit zu geben, der Spirale negativer Erlebnisse zu entkommen.

Homeschooling als familiäre Ausnahmesituation mit Potenzial

Erste Ergebnisse der bundesweit größten Elternbefragung von Grundschulkindern

 

Ob sich Eltern von Grundschulkindern, die wegen der Schulschließungen in den letzten Wochen zu Hause unterrichtet wurden, stark belastet fühlen, hängt von der Unterstützung der Eltern durch die Schulen und ihren eigenen Ressourcen ab. Für stressfreies Homeschooling möchten Eltern durch die Schulen angeleitet und unterstützt werden – digitale Medien sind dazu nicht entscheidend.

Menschliche Höherentwicklung: "Rolltreppe der Vernunft" - oder?

Bewegt sich die Menschheit in Richtung Abgrund? Psychologen setzen der Weltuntergangsstimmung einen faktenbasierten verhaltenen Optimismus entgegen. Ihr Reader "Menschliche Höherentwicklung" trägt im Titel kein Fragezeichen. Herausgeber Professor Gerd Jüttemann intoniert die Aufsatzsammlung: "Der Wunsch nach schöpferischer Gestaltung kennzeichnet den Menschen und bildet wahrscheinlich sein wichtigstes Definitionsmerkmal."

Folgen des Lockdown: Mehr häusliche Gewalt, Stress und Angst

Angst, Schlaflosigkeit, Depression und Konflikte innerhalb der Familien: Seit dem Auftreten der Corona-Pandemie in China gab es bereits erste Hinweise zu den psychosozialen Auswirkungen der Pandemie. Das können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums für Seelische Gesundheit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) jetzt mit einer ersten Auswertung einer am 1. April gestarteten Umfrage belegen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehen einen Anstieg von Stress, Angst, depressiven Symptomen, Schlafproblemen, Reizbarkeit und Aggression. Sorge bereitet insbesondere, dass 5 Prozent der Teilnehmenden angaben, häusliche Gewalt in den vergangenen vier Wochen erfahren zu haben. Diese kann verbaler, körperlicher oder sexueller Natur sein.

Neue Gesundheitsinformationen in Leichter Sprache zu psychischen Erkrankungen

Alle Menschen gut und verlässlich informieren – das ist das Ziel vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Es hat daher neue Informationen in Leichter Sprache zu psychischen Erkrankungen veröffentlicht.

70% der COVID-19-Patienten überleben die Beatmungs- und Intensivtherapie

In Deutschland überleben etwa 70 Prozent der COVID-19-Patienten die Behandlung in der Intensivstation, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin. Das Manual "Beatmungs- und Intensivtherapie bei COVID-19" beschreibt detailliert erfolgversprechende und möglichst schonende Arbeitsprozesse. Das Buch ist in dieser Woche bei Pabst Science Publishers als Hardcopy und als e-book erschienen.

 

Wie das Herz die Wahrnehmung beeinflusst

Unser Herz und unser Gehirn kommunizieren ständig miteinander. Geraten wir etwa in eine gefährliche Situation, sorgen Signale aus dem Gehirn dafür, dass der Puls steigt – und entsprechend wieder sinkt, wenn die Gefahr vorüber ist. Umgekehrt sendet auch das Herz Informationen ans Gehirn und beeinflusst darüber auch unsere Wahrnehmung. Bislang ist jedoch unklar, wie das funktioniert. Forscherinnen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig und der Berlin School of Mind and Brain haben nun zwei entscheidende Mechanismen dafür entdeckt – und wie diese zwischen einzelnen Personen variieren.

Wenn Gesichtsmasken zur Normalität werden

Seit dieser Woche gilt in Deutschland die Maskenpflicht – je nach Bundesland beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Wahrnehmungspsychologe Prof. Dr. Claus-Christian Carbon hat sich damit beschäftigt, unter welchen Bedingungen Menschen Gesichtsmasken akzeptieren. Der Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre an der Universität Bamberg erläutert:

 

Wie uns Fehler beim Erkennen helfen

FRANKFURT. Wenn wir kurz hintereinander dieselben Objekte sehen, gibt uns unser zweiter Blick immer ein leicht verfälschtes Bild der Objekte wieder. Unser Kurzzeitgedächtnis macht hier systematische Fehler, wobei es sich an verschiedenen Merkmalen der Objekte wie Bewegungsrichtung, Farbe und räumliche Position orientiert. Offenbar helfen uns diese Fehler, die ständig wechselnden Eindrücke unserer Umgebung zu stabilisieren. Dies haben Wissenschaftler des Instituts für Medizinische Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt jetzt herausgefunden.

 

Veränderungen in der Herausgeberschaft von "Wirtschaftspsychologie"

Vier Mitherausgeber der unabhängigen Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie" sind zum Jahresende 2019 zurückgetreten. Professor Dr. Lorenz Fischer (Universität Köln) führt die Publikation als Editor-in-Chief kontinuierlich fort. Er trägt seit 21 Jahren die wesentliche redaktionelle Verantwortung und wird von einem zehnköpfigen wissenschaftlichen Beirat begleitet.

 




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