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Selbstregulation des Gehirns durch Meditation

Was geschieht im Gehirn, wenn man beginnt, das Meditieren zu erlernen? Milliarden von Neuronen sorgen dafür, dass wichtige Informationen verarbeitet und unwichtige ignoriert werden. Meditation als Technik der Selbstregulation kann helfen, diese Fähigkeiten noch zu verbessern. Ein Forschungsteam um Dr. Stefan Dürschmid und Dr. Matthias Deliano am LIN hat in den elektrophysiologischen Wellen des Gehirns nach Spuren der Meditation gesucht und gezeigt, dass der Grundstein für eine verbesserte Informationsverarbeitung schon bei der ersten Meditationsübung gelegt wird.

Verhaltenstherapie: Wer Ungewissheit nicht tolerieren kann, ist psychisch gefährdet

Verhaltenstherapie: Wer Ungewissheit gut tolerieren kann, verfügt über eine solide psychische Ressource. Demgegenüber ist eine Intoleranz gegenüber Ungewissheit ein gemeinsames und wesentliches Element verschiedenster psychischer Störungen. Nils Spitzer beschreibt den "transdiagnostischen Faktor" in der aktuellen Ausgabe von "Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin".

Psychotherapie in Haft: Resozialisierung anbahnen und Rückfälle reduzieren

Gesundheit und Haft: Die Mehrzahl der Strafgefangenen leidet unter psychischen Erkrankungen - am häufigsten unter Persönlichkeitsstörungen oder/und Substanzabhängigkeit. Dennoch "führt die Psychiatrie des Justizvollzugs in Deutschland immer noch ein Schattendasein," kritisiert Professor Dr. Norbert Konrad in seiner aktuellen Studie zum Thema "Was zeichnet eine gute psychiatrische Versorgung einer Justizvollzugsanstalt aus?" Eine erfolgreiche Therapie liegt nicht nur im Interesse des Häftlings; sie kann auch der Gesellschaft Rückfall-Kriminalität und Kosten ersparen.

Evolution des Sozialen: Haben ethisches Handeln und Moral eine natürliche Basis?

Die Evolution hat unser Sozialverhalten geprägt: "Moralentwicklung ist vom Status des Bewusstseins stark abhängig, vor allem durch die Erkennung von Zusammenhängen, das gesteigerte Vorstellungsvermögen, bessere Empathie und auch gesteigerte Raffinesse." In einem aktuellen Reader analysieren und konkretisieren Psychologen in 17 Einzelbeiträgen die "Evolution des Sozialen".

Jahrbuch Sucht: Warum sich unter Alkohol die Aggressivität gegen die Polizei entlädt

Eine alltägliche Rauschgift-Personenkontrolle eskalierte in Stuttgart zu einer gewalttätigen Straßenschlacht zwischen Polizeibeamten und mehr als 500 (überwiegend alkoholisierten) Jugendlichen. Die Überraschung war in der Öffentlichkeit groß - doch in der Fachwelt relativ klein. Die Ursachen sind mehrschichtig. Das Jahrbuch Sucht 2020 erläutert, warum in jährlich fast 19.000 Fällen Betrunkene "Widerstand gegen die Staatsgewalt" leisten.

Nervenbahnen unter Strom

Einer Forschungsgruppe der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, die tiefe Hirnstimulation als Therapie bei Zwangsstörungen noch weiter zu verfeinern. Das Team bestimmte die genaue Position der Stimulationselektroden im Gehirn von Patienten und konnte so einen präzisen Fasertrakt identifizieren, der mit optimalen klinischen Ergebnissen bei der Hirnstimulation zusammenhängt. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse könnte die Zwangsstörung künftig zuverlässiger und effektiver behandelt werden, wie jetzt im Fachmagazin Nature Communications* beschrieben ist.

Delinquenz und Soziale Arbeit: Täter-Opfer-Ausgleich entlastet die Geschädigten

Delinquenz und Soziale Arbeit: Nach einem Verbrechen - z.B. einer Körperverletzung - ist in einer Mediation ein Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) möglich. Gelingt er, tut er beiden Seiten gut. Doch die vom Gesetzgeber empfohlene Möglichkeit ist wenig bekannt und wird selten genutzt: in weniger als 30.000 Fällen bei mehr als fünf Millionen Straftaten jährlich in Deutschland. Die Mediation in Strafsachen ist eine der anspruchsvollen Aufgaben der Sozialarbeit, berichten Christoph Willms und Johanna Muhl in ihrem Beitrag zum Lehrbuch "Delinquenz und Soziale Arbeit".

Coaching and training manual: How to become a healthy and competent transcultural manager

A coaching-manual describes ways to becoming a healthy and successful transcultural manager. It guides through the topics of health and sense of coherence, transcultural competencies and identities, managing conflicts across cultures, and systemic perspectives and practices in organizations. The authors are well experienced coaches: Prof. Dr. Claude-Helene Mayer and Dr. Christian Martin Boness. All the theoretical information and practical exercises may provide the reader with ideas on how to cope with managerial responsibilities in a salutogenetic and enjoyable way.

Wirtschaftspsychologie: Die systematische Entwicklung qualifizierter Führungskräfte in der Hochschule beginnen

Wirtschaftspsychologie: Die Anforderungen an qualifizierte Führungskräfte steigen deutlich. Deshalb sollte bereits im Hochschulstudium eine systematische Führungskräfte-Entwicklung angeboten werden, empfiehlt Professor Dr. Lothar Bildat (Nordakademie Elmshorn) in seinem Beitrag zum Lehrbuch "Psychologie im Human Resource Management". Studierende auf Bachelorniveau haben möglicherweise einfachere Vorstellungen von guter Führung als erfahrene Leitungskräfte."Diese Unterschiede in der Wahrnehmung können systematisch genutzt werden, um durch Reflexionsarbeit und Trainings zu realistischen Erwartungen bezüglich der Entwicklung der eigenen Führungsrolle zu kommen."

 

Supervision in der Verhaltenstherapie: wenig Angst, aber kraftvolle Spannung

Gute Supervision in der Verhaltenstherapie bewegt sich zwischen regelhaften Vorgehensweisen und kreativer Individualität. Erst die Spannung zwischen den Polen schafft das Kraftfeld, in dem sich supervisorische wie therapeutische Prozesse zwischen Zielführung und Spontaneität bewegen können. Unter diesem Konzept bieten Gerhard Zarbock und Kollegen in ihrem "Praxisbuch VT-Supervision" ebenso instruktive wie anrgende Anleitungen.




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