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Psychologie: Schenkung ermöglicht Blick in die Anfänge der Forschung

Das Zentrum für Geschichte der Psychologie der Universität Würzburg hat eine bedeutende Schenkung an historischen Apparaten erhalten. Die Geräte hat einst William Stern (1870-1938) für seine Forschungsarbeiten genutzt.

Forensik: Risikokommunikation und Risikomanagement mit dem Fünfkategorien-Modell optimieren

Das "Fünfkategorien-Modell zur Erfassung des Risikos und risikorelevanter Bedürfnisse" bietet Empfehlungen für die Art und Dauer risikoreduzierender Behandlungsmaßnahmen von StraftäterInnen. Es setzt Rahmenbedingungen für wesentliche Entscheidungen, die alltäglich in zuständigen Institutionen und forensischen Einrichtungen gefällt werden müssen. "Forensische Psychiatrie und Psychotherapie" stellt das "hilfreiche Rahmenwerk" in der aktuellen Ausgabe vor.

Der Nutzen liegt einerseits für Entscheidungen im Einzelfall - und anderseits in " Leitplanken für die Erfassung von Ressourcenbedarfen sowie die Zuteilung vorhandener Ressourcen."

 

Forensik: Wie psychiatrische Gutachter und Juristen fahrlässig Freiheitsberaubung betreiben

"Die antisoziale Persönlichkeitsstörung des DSM-5 bzw. Dissoziale Persönlichkeitsstörung des ICD-10 und das Psychopathie-Konzept sind keine wissenschaftlich, klinisch-diagnostisch und therapeutisch tragfähigen Paradigmen. Die gängigen Mainstream-Diskurse über solche Täterpersonen erweisen sich als verengte Konstrukte" und blenden die psychosozialen Bedingungsfaktoren aus. Diese These fundieren Dirk Fabricius und Ulrich Kobbe gemeinsam mit zwölf Coautoren in ihrem aktuellen Reader "asozial - dissozial - antisozial: Wider die Politik der Ausgrenzung".

 

Schwermetalle im Haar von Ludwig van Beethoven: Warum der Künstler und Trinker früh sein Gehör verlor

Harvard-Forscher untersuchten kürzlich Haarproben von Ludwig van Beethoven und fanden weit überhöhte Spuren von Arsen, Blei und Quecksilber. Der Befund überraschte die Chemiker Nader Rifai und Kollegen nicht: Der Künstler hatte regelmäßig eine ganze Flasche Wein pro Tag getrunken; und derzeit war es üblich, den Wein mit Blei-Acetat zu süßen. Die gleichfalls exzessive Vorliebe Beethovens für Fisch aus der Donau hatte dazu geführt, dass er überproportional viel Arsen und Quecksilber zu sich nahm. Die Intoxikationen sind zumindest eine Mitursache für die Leiden Beethovens.

 

Ambulante Drogenselbsthilfe: Soziale Elemente stehen im Vordergrund

Die meisten Mitglieder ambulanter Drogenselbsthilfe sind mit ihrer Gruppe sehr zufrieden. Am höchsten ist die Zufriedenheit mit akzeptanzorientierten Gruppen (JES), berichtet Frederic Fredersdorf in seiner Studie "Verantwortung leben - Ambulante Drogenselbsthilfe in Deutschland".

 

Normalisation of drug use is associated to liberalism and the logic of consumer society

"In Europe in the 21st century, nightlife drug use spaces became normalised due to two major changes that took place in the last decades: the rises of capitalism and liberalism," Kostas Skliamis explains (in: Normalisation-re-visited - Drugs in Europe in the 21st century).

Jahrbuch Sucht: die unheilige Allianz zwischen Alkohol und Gewalt

Unter Alkoholeinfluss begehen Menschen schwerste Verbrechen: Das Jahrbuch Sucht 2024 berichtet über 110 Morde, fast 500 Tötungen, fast 2000 Vergewaltigungen und mehr als 32.000 schwere Körperverletzugen für das Jahr 2022 in Deutschland: ein deutlicher Anstieg gegenüber 2021. Die Zahl der Brandstiftungen unter Alkoholeinfluss hat sich von 2021 auf 2022 auf fast 1000 verdoppelt. Die Daten beziffern lediglich das polizeibekannte Hellfeld. Zumindest bei Vergewaltigungen und schwerer Körperverletzung Liegt die Zahl der tatsächlichen Verbrechen wesentlich höher

Psychotherapie am Lebensende: Mentalisierungsfähigkeit und Bewusstheit stärken

Die "reale, haltende, authentische Begegnung" in der Psychotherapie kann für PatientInnen am Lebensende bedeutend sein. "Die Bindungsmuster der PatientInnen haben dabei auch Auswirkungen auf Bedürfnisse im Rahmen von therapeutischen Beziehungen," berichten Dres. Frank Schulz-Kindermann und Katharina Scheffold (in der Ausgabe "Psychoonkologie" der Fachzeitschrift "Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin"). Sie skizzieren mit einem Fallbeispiel eine individuelle Kurzzeittherapie anhand des CALM-Konzepts (Managing Cancer and Living Meanfully).

Suchtberatung und Suizidprophylaxe für Transmenschen

Transmenschen werden im Alltag häufig diskriminiert und benachteiligt. Viele weichen in die Sucht aus - oder in den Suizid. Die meisten Suchtberatungsstellen sind auf Transmenschen nicht eingestellt - und werden von diesen auch nicht akzeptiert. Eine Ausnahme bildet die Beratungsstelle 4Be in Hamburg mit einem nicht pathologisierenden und nicht diskriminierenden Ansatz. Cornelia Kost und Daniel Schiano berichten im aktuellen Reader "Gender.Frau.Sucht." über das Projekt.

Männliche Gewalt gegen Intimpartnerin: Typologie und Prognose

Etwa jede fünfte Frau in Deutschland erleidet einmal oder mehrfach gewalttätige Aggressivität ihres Intimpartners - und bleibt evtl. trotzdem bei ihm. Die feministisch-ideologische "Erklärung" geht pauschal von einer männerdominierten patriarchalen Gesellschaft aus, bietet jedoch keine Anhaltspunkte für individuell konkrete Motive, therapeutische Lösungsansätze oder Prognosen. Norbert Nedopil und Kollegen konkretisieren - empirisch fundiert - ein differenziertes Bild in ihrem Handbuch "Prognose: Risikoeinschätzung in forensischer Psychiatrie und Psychologie". Die Autoren unterscheiden vier Typen:

 




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