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Getroffene Auswahl

Den SuchtpatientInnen die Wahl lassen: Abstinenz oder Reduktion oder Modifikation

Eine zieloffene Suchtbehandlung empfiehlt Prof. Dr. Joachim Körkel für unterschiedlichste Therapiesettings. Er beschreibt die Vorzüge und konkreten Vorgehensweisen in RAUSCH - Wiener Zeitschrift für Suchttherapie (1/2-25). "Zieloffene Suchtbehandlung bedeutet, mit Menschen an einer Veränderung ihres problematischen Suchtmittelkonsums zu arbeiten - und zwar auf das Ziel hin, das sie sich selbst setzen. Das Ziel kann in Abstinenz, Reduktion (z.B. kontrolliertes Trinken) oder Schadensminderung (Übergang zu einem weniger schädlichen Konsum bei gleicher Konsummenge) bestehen."

 

Psychotherapie ist philosophische Heilkunde

Jeder Mensch hat seine (meist unbewusste, implizite) Lebensphilosophie. Bei einer psychischen Störung spielt sie eine wesentliche Rolle. Daher können philosophische Gespräche einen wesentlichen therapeutischen Beitrag leisten. Der Psychotherapeut und Philosoph Professor Dr. Martin Poltrum (Wien) stellt Möglichkeiten in seiner Monografie ´Klinische Philosophie´ vor: Philosophie, möglichst im Kontext von Ästhetik, als Therapeutikum.

Studie zeigt: Hochbegabte Männer sind weniger konservativ als durchschnittlich Intelligente

Hochbegabte bekleiden häufig Führungspositionen in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Ob ihr hoher Intelligenzquotient mit einer bestimmten politischen Orientierung einhergeht, konnte bisher nicht eindeutig belegt werden. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass es eine signifikante, geschlechtsbezogene Besonderheit gibt: Hochbegabte Männer sind weniger konservativ als durchschnittlich begabte Männer. Maximilian Krolo und Jörn Sparfeldt haben dies im Fachjournal „Intelligence“ publiziert.

Was passiert, wenn Männer sich nicht „männlich genug“ fühlen?

Was geschieht, wenn Männer das Gefühl haben, nicht ausreichend männlich zu sein? Eine neue sozialpsychologische Studie zeigt: Viele Männer erleben Männlichkeit als unsicheren Status, der immer wieder bestätigt werden muss. Dieser Druck ist kein Randphänomen, sondern beeinflusst messbar und verlässlich Gefühle, Selbstbild, Einstellungen und Verhalten von Männern. Mit spürbaren Folgen: für Männer selbst, ihr Umfeld und die Gesellschaft insgesamt, etwa durch das Wählen autoritärer, rechter Parteien.

Gefährliche Fehlinformationen: Auf TikTok werden psychische Erkrankungen oft falsch dargestellt

Auf TikTok wird psychische Gesundheit in vielen Fällen teilweise oder ganz falsch dargestellt, das zeigt eine neue Studie. Von „Symptome einer Angststörung: zu viel essen“ bis zu „Narzissten lieben niemanden“ – solche Aussagen sind in deutschsprachigen TikTok-Videos weit verbreitet. Doch nur knapp jeder fünfte Videoinhalt ist korrekt. Forschende der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LVR-Universitätsklinik Essen und der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen haben 177 Videos mit rund 94 Millionen Aufrufen untersucht und ihre Erkenntnisse kürzlich in „Clinical Psychology in Europe“ veröffentlicht.

Wer das Spiel nicht ernst nimmt, ist ein Spielverderber

Philosophen preisen den Rausch; nach Meinung von Friedrich Nietzsche "befreit Rausch von neurotischem Denken, bewirkt eine wohltuende Selbstvergessenheit und affektive Katharsis, führt zur Kraftsteigerung und erhöht die Selbstwirksamkeit." Nach Einschätzung von Platon durchbricht Rausch die "Automatisierung von Wahrnehmung" und vitalisiert das Lebensgefühl.

Die Vorliebe für Kinderpornografie kann auf pädophile Präferenzen hinweisen

Das Herunterladen und Betrachten von Kinder-Pornografie ist strafbar. Die Konsumenten sind häufig - jedoch keineswegs immer - pädophil und werden oft - keineswegs immer - auf Kinder übergriffig. Angebot und Konsum kinderpornografischer Darstellungen nehmen weltweit zu. Die Fachzeitschrift ´Forensische Psychiatrie + Psychotherapie´(1-2025) legt aktuelle Studien zur online-Kinder-Sexualdelinquenz vor. "Bevölkerungsbasierte Studien zeigen, dass zwei bis vier Prozent der Männer angeben, mindestens einmal kinderpornografisches Material konsumiert zu haben. Der Anteil von konsumierenden Personen mit pädophilen Präferenzen wird dabei auf rund 60% geschätzt..."




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