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Manual für die Suchttherapie in Haft

Etwa die Hälfte der Strafgefangenen ist suchtabhängig. Das Schachern um Alkohol, Drogen, Tabak bestimmt weithin das Milieu und die Kriminalität hinter Mauern. Eine optimale Suchttherapie ist nicht die Regel, kann jedoch die Haftbedingungen entspannen und die Prognose der Einzelnen verbessern. Die Suchttherapeutin Jil Reinardt (Aachen) hat dazu ein multimodales, modularisiertes Gruppenbehandlungskonzept für Inhaftierte mit Substanzgebrauchsstörungen entwickelt und evaluiert.

Oxytocin-empfindlicher Schaltkreis im Gehirn fördert soziales Verhalten unter körperlicher Belastung

Eine neue tierexperimentelle Studie zeigt, wie das Neuropeptid Oxytocin gezielt soziale Verhaltensweisen fördert. Forschende weisen nach, dass Oxytocin direkt im medialen präfrontalen Kortex wirkt, einem zentralen Bereich des Gehirns, der für soziales Verhalten zuständig ist. Dort aktiviert es spezielle Nervenzellen, die soziale Annäherung fördern. Bemerkenswert ist, dass dieser Effekt auch unter körperlicher Belastung wie Hunger bestehen bleibt. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise darauf, wie soziales Verhalten im Gehirn beeinflusst und angepasst wird und warum es auch in belastenden Situationen erhalten bleiben kann.

Invasive und nicht-invasive Stimulation des Vagusnervs bei Depression

Der Vagusnerv verbindet das Gehirn mit dem Darm. Wird er von außen oder mittels eines implantierten Stimulators aktiviert, scheint das zumindest bestimmten schwer depressiven Patient*innen zu helfen. Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) betreut als einzige Klinik in Oberbayern depressive Patient*innen mit einem implantierten Vagusnerv-Stimulator. In der Forschungsklinik läuft auch eine Studie, um die Mechanismen zu verstehen, die hinter einer Stimulation des Vagusnervs von außen, die recht einfach über sanfte elektrische Impulse am Ohr erfolgt, zu verstehen.

Alkohol und Drogen verhindern eine heilsame Traumaverarbeitung

Nach einem Trauma suchen Betroffene häufig Trost und Vergessen bei Alkohol, Drogen, Beruhigungsmitteln oder Glücksspiel und entwickeln u.U. eine Sucht. Damit entsteht aus einer kurzzeitigen Entlastung eine langfristige zusätzliche Belastung, berichtet Dr. Monika Vogelgesang in ihrem Fachbuch ´Psychotherapie der Sucht´. In einem online-Seminar am 26. März macht die erfahrene Psychotherapeutin KollegInnen mit diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten vertraut.

Einführung in die Immunologie: Therapeutische und tödliche Funktionen des Immunsystems

Das Immunsystem ist ein zweischneidiges Schwert: Jüngeren Menschen rettet es bei Infekten oder Verletzungen das Leben; bei Älteren löst es chronische, u.U. tödliche Krankheiten aus, berichtet Prof. Dr. Walter Land in seiner Monografie ´Die (Un)sterblichkeit der Menschheit´.

Psychologie für ein nachhaltiges Leben

Eine ökologisch rücksichtsvolle Lebensweise dient der aktuellen und nachhaltigen biopsychosozialen Lebensqualität des Einzelnen wie der Gesellschaft. Professor Dr. Andreas Ernst verdeutlicht die Zusammenhänge in seinem Beitrag zur aktuellen Ausgabe von REPORT PSYCHOLOGIE.

54. DGPs-Kongress 2026 in Luxemburg: Haltung. Vielfalt. Zukunft.

Der 54. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) findet vom 7. bis 10. September 2026 im European Convention Center Luxembourg (ECCL) statt. In einem internationalen sowie kulturell und historisch geprägten Umfeld stellen Vertreterinnen und Vertreter aus der wissenschaftlichen Psychologie aktuelle Forschungsergebnisse vor und treten in den Austausch mit Akteurinnen und Akteuren aus Politik und Praxis. Ziel ist es, die gesellschaftliche Relevanz der Psychologie auf europäischer Ebene sichtbar zu machen und weiter zu stärken.

Wie entstehen Angststörungen? Neue Forschungsergebnisse geben Aufschluss über die biologischen Ursachen

Eine neue im Februar 2026 in Nature Genetics veröffentlichte Studie der Texas A&M University (USA), der Dalhousie University (Kanada), des King's College (UK) und der Universitätsmedizin Würzburg (Deutschland) zeigt: Angsterkrankungen entstehen auf dem Boden einer genetischen Vulnerabilität vergleichbar anderen psychischen Erkrankungen. Durch die Identifizierung robuster genetischer Signale, die neue Einblicke in die biologischen Grundlagen dieser schwerwiegenden Erkrankungen bieten, trägt diese internationale Studie dazu bei, präzisere und wirksamere Ansätze für Prävention und Behandlung zu entwickeln., einer der weltweit häufigsten psychischen Erkrankungen.




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