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Wie Architektur zu einem gesunden psychosozialen Klima im bezahlbaren Wohnungsbau beitragen kann

Im sozialen Wohnungsbau entstanden eindrucksvoll monotone Gebäude, die oft zu sozialen Brennpunkten ´herunterkamen´. Die Architektin Gemma Koppen und die Psychologin Tanja Vollmer analysieren und konkretisieren in einem reich bebilderten Fachbuch, wie dies durch eine bessere Architektur vermieden werden kann: ´Architektur und psychosoziale Gesundheit im bezahlbaren Wohnungsbau - Der Mensch als Maßstab´. Neben Neubauten fokussieren die Autorinnen die Sanierung und Erweiterung bestehender Gebäude.

Arbeitslose: viele zufrieden, wenige verzweifelt

Die Unterschiede zwischen Arbeitslosen sind größer als häufig angenommen, berichtet Celine-Chantal Elster-Kann in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Psychosoziale und Medizinische Rehabilitation`. Mehrere Typologien sind in der Forschung beobachtet worden. Alle ähneln dem Modell des belgischen Arbeitspsychologen Hans de Witte. Er registrierte in seiner Studie mit Arbeitslosen:

Essstörungen immer häufiger tödlich

Das Sterberisiko wird bei Essstörungen häufig unterschätzt, warnt das Jahrbuch Sucht 2026. Am höchsten ist die Gefahr bei Magersucht (anorexia nervosa) mit fünf bis sechs Prozent: Allgemeine Auszehrungen, Infekte, Herzkreislaufstörungen spielen eine Rolle, oft handelt es sich letztlich um einen Suizid. Die Häufigkeit nimmt international zu.

Opfer sexueller Gewalt im Gerichtsverfahren oft ungeschützt und retraumatisiert

Sagen Opfer sexueller Gewalt als Zeugen in der gerichtlichen Hauptverhandlung aus, sind sie gefährdet, psychisch retraumatisiert zu werden. Daher verlangt die Strafprozessordnung seit 1998, Opferzeugen in einem geschützten Raum vom Untersuchungsrichter vernehmen zu lassen, das Gespräch audiovisuell aufzunehmen und während der Hauptverhandlung statt einer neuen Zeugenaussage als Beweismittel zu präsentieren.

Sicherheitskultur in High Risk-Unternehmen

Die Nuklearkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima sind das Ergebnis autoritärer Entscheidungen unter Entropie und ökonomisch-politischem Druck; das elementare naturwissenschaftlich-technologische Wissen stand zur Verfügung, wurde jedoch konsequent ignoriert. Der Kernenergetiker und Sicherheitsingenieur Dr. Volker Hoensch analysiert die Ereignisse intensiv und konzipiert vor ihrem Hintergrund die Voraussetzungen für eine "Sicherheitskultur in High Risk-Unternehmen".

Studieren macht krank oder Freude

Etwa jede(r) dritte Studierende In Deutschland ist psychisch überlastet oder krank: Angststörungen, Depresssionen, Konzentrationsstörungen sind häufig. Die Situation der Lehrenden ist häufig ähnlich. Von Prüfungsstress und Zukunftsängsten sind beide Seiten - wenn auch ungleich - betroffen. Der Arbeitspsychologe Prof. Dr. Manfred Mühlfelder erklärt in einer Monografie, wie optimale Organisation und Lernformen ebenso Stress wie Ineffizienz abbauen können: "Studieren macht krank oder Freude."

Keine Fahrsicherheit nach Mischkonsum kleiner Mengen Cannabis und Alkohol

Etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland konsumieren Cannabis, annähernd eine halbe Million von ihnen in riskantem, suchtartigem Ausmaß. Trotz Verbots setzen sich viele "zugedröhnt" ans Steuer und gefährden den Verkehr. Für Polizeibeamte ist es - trotz fachlicher Schulung - schwierig bis unmöglich, Cannabis-Fahrer rechtzeitig zu identifizieren. Ewald Brandt, Paul Brieler, Klaus Püschel und Kollegen berichten über die Problematik in ihrem Reader "Cannabis - eine Gefahr für die Verkehrssicherheit (?)

Intelligenzgeminderte erhalten häufig keine Psychotherapie

Patienten mit Intelligenzminderung - physisch und psychisch überdurchschnittlich vulnerabel - sind therapeutisch unterversorgt. Dr. Knut Hoffmann fordert für sie "die Öffnung des psychotherapeutischen Versorgungssystems. Bisher ist es nur schwer möglich, für einen Menschen mit Intelligenzminderung im Richtlinientherapieverfahren einen Behandlungsplatz zu finden. Nur wenige Kliniken oder niedergelassene Psychotherapeuten halten ein spezialisiertes Behandlungsangebot für diese Personengruppe vor.."

Sexualisierte Gewalt gegen Geschwister: Biografiearbeit mit der Familie wirksam

Das Inzest-Tabu wird immer häufiger gebrochen. Sexualisierte Gewalt zwischen Geschwistern nimmt zu, berichten Esther Klees und KollegInnen in ihrem Praxishandbuch für die Sozial- und Psychotherapie. Simone Bebermeyer stellt die Biografiearbeit mit der Familie in den Mittelpunkt:

Rechtsextrem: Unterwürfig, autoritär, feindselig

Die Etikettierung als "Nazi" oder "Faschist" oder "Rechtsextrem" wird häufig und meist falsch verwendet. Erich Fromm hat die zutreffende Kennzeichnung unter dem Begriff "Autoritärer Charakter" analysiert: Der Nazi scheut eigene Verantwortung, ordnet sich dem Stärkeren bzw. einer Ideologie unter, wertet (vermeintlich) Schwächere ab und dominiert sie, verhält sich feindselig gegenüber Außengruppen und übt ein starres Freund-Feind-Denken. Im Extremfall - etwa als Kapo im Konzentrationslager - entwickelten sich daraus eine masochistische Unterwürfigkeit gegenüber der Führung bzw. Ideologie und ein Sadismus gegenüber Opfern.




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