NEWSBÜCHERJOURNALEONLINE-SHOP



 

Sie befinden sich hier: NEWS » News-Archiv

« zurück

Hier auswählen, Auswahl erscheint unterhalb

Getroffene Auswahl

Komik und Wissenschaft: unerwartete Anregungen und Blockierungen

WissenschaftlerInnen hantieren in aller Regel mit einem "naiven Realismus. Oft brüsten sie sich mit einem radikalen Nichtreflektieren dessen, was für sie Forschungsarbeit bedeutet; gravitätisch mobilisieren sie den alten Aphorismus, der die Essenz wissenschaftlicher Tätigkeit mit Beobachtung gleichsetzt. Der Forscher wäre danach der Zeuge, das Superauge oder, im Experiment, ein beliebiger Herausforderer des Universums," kritisiert Giorgio Celli in seinem Essay ´Der letzte Alchemist - Betrachtungen über Komik und Wissenschaft´.

Arbeit mit Träumen in der Psychotherapie: ein häufig ungenutztes Potential

Träume sind oft heilsam, für die Psychotherapie bieten sie große Potentiale. Mit einer eingehenden Besprechung der Träume kann sich auch die therapeutische Beziehung wesentlich intensivieren, beobachtete Professor Dr. Reinhard Pietrowsky. Zur "Arbeit mit Träumen in der Psychotherapie" gab er ein Special der Fachzeitschrift ´Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin´ heraus; vorgestellt werden die unterschiedlichen, aber kompatiblen Konzepte und Praxen der Psychoanalyse, der Kognitiven Verhaltenstherapie, der Gestalttherapie u.a.

Damit das Verlangen nicht zur Straftat wird. Erfolgreiches Hilfsangebot für Nutzende von Missbrauchsabbildungen wird ausgebaut

Missbrauchsabbildungen im Netz nehmen rasant zu, so auch ihre Nutzung. Dem hat sich das EU-Präventionsprojekt STOP-CSAM unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit einer neuartigen therapeutischen Chat-Intervention gestellt. STOP-CSAM steht für: Scalable Technology for Online Prevention of Child Sexual Abuse & Child Abuse Materials. Anonym und kostenfrei können Menschen, bei denen ein Risiko vorliegt, in Interaktion mit geschulten Therapeut:innen treten. Das eigens für diesen Zweck entwickelte Tool hat sich als erfolgreich erwiesen. Darauf aufbauend führt ein Folgeprojekt das Chat-Angebot auf einer Selbsthilfe-Plattform fort und baut die verursacherbezogene Prävention von Missbrauchsabbildungen weiter aus.

Künstlerische Therapien im Alter: Bildbetrachtung kann Türen öffnen

Die Betrachtung von Kunstwerken kann als wesentlicher Bestandteil einer Psychotherapie dienen. In mehreren Arbeiten hat Professor Dr. Georg Franzen die Wirksamkeit der rezeptiven Kunsttherapie belegt. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Musik-, Tanz- & Kunsttherapie (1/25) konkretisiert er die tiefenpsychologischen Wirkungen anhand des Gemäldes "Die Toteninsel" von Arnold Böcklin.

Brustkrebs: besser schlafen dank Autogenem Training

Brustkrebs-PatientInnen in Chemotherapie leiden unter Schlafstörungen. Dank einer vierwöchigen Gruppenbehandlung mit Autogenem Training (AT) verbesserte sich in einer Pilotstudie die Schlafqualität betroffener Frauen wesentlich. In der relativ kurzen Zeit ließen sich allerdings bei der Stimmung noch keine signifikanten Wirkungen erkennen, berichten Prof. Dr. Kristin Härtl und KollegInnen in ´Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin´ (2/2024).

Alkoholismus: von Schriftstellern erlebt, literarisch beschrieben

Beflügelt ein guter Tropfen schriftstellerische Kreativität? Für Gerhart Hauptmann waren zwei Flaschen Wein normale Tagesration. Thomas Mann hielt jedoch nichts von hochprozentiger Inspiration. Hugo Graf Keyserlingk beschreibt in seiner Monografie "Liebe Leben Alkohol" Suchtkrankheiten im Spiegel deutscher Literatur.

Lösungshilfen für Problemkinder: Ressourcen erkennen, aktivieren, nutzen

Je mehr Einflüssen Kinder ausgesetzt sind, desto größer sind die psychischen Risiken und möglichen Probleme. Den Eltern und TherapeutInnen empfiehlt Professor Dr. Michael Angermeier dringend "lösungsorientierte Hilfestellungen statt problemfokussierter Betrachtungen". Anhand konkreter Fallschilderungen verdeutlicht er in seiner Monografie "Lösungshilfen für Problemkinder", wie sich Motive und Ressourcen der Kinder zur Problemlösung stimulieren lassen.

 

Wer auf regelmäßige Arbeitspausen verzichtet, gewinnt keine Arbeitszeit

"Kurzpausen bedeuten keinen realen Zeitverlust und keine Abnahme der Produktivität, da die Arbeit nach der Pause aufgrund geringerer Ermüdung in schnellerem Tempo verrichtet wird. Auch haben sich kleine Unterbrechungen als leistungsmotivierend herausgestellt, indem sich Mitarbeitende - bewusst oder unbewusst - auf die Arbeitspause freuen und dadurch etwas effektiver arbeiten," berichtet Jasmin Zimmermann in ihrer Studie "Arbeitspausen im Home Office".

Warum entscheiden sich Deutsche gegen Kinder?

Finanzielle Beschränkungen sind der wichtigste Grund dafür, dass Menschen in Deutschland weniger Kinder haben als ursprünglich geplant. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten des United Nations Population Fund (UNFPA, PDF-Download). Auf den nachgeordneten Plätzen folgen Wohnungsprobleme wie Platzmangel oder hohe Mieten sowie das Fehlen eines geeigneten Partners. Viele Befragte haben auch Sorgen über die politische und soziale Lage der Welt insgesamt oder nennen einen Mangel an guter Kinderbetreuung als Grund. Auf den hinteren Plätzen folgen Sorgen über den Klimawandel und eine zu geringe Beteiligung des Partners an der Hausarbeit und der Kinderbetreuung.

Depression und Burnout richtig unterscheiden und behandeln

Depression und Burnout sind unterschiedliche Störungen und unterschiedlich therapierbar. Dennoch werden sie häufig verwechselt: Betroffene und u.U. auch TherapeutInnen verhalten sich dysfunktional. Dr. Peter Schulz erläutert in seiner Monografie ´Burnout oder Depression´ die Unterschiede. Die Symptome sind meist relativ leicht erkennbar: Beide Patientengruppen sehen, dass sie Schonung benötigen; Depressive schonen sich daraufhin extrem - und Ausgebrannte nur unvollständig.




alttext    

 

Aktuell

Blogs

Journale