WissenschaftlerInnen hantieren in aller Regel mit einem "naiven Realismus. Oft brüsten sie sich mit einem radikalen Nichtreflektieren dessen, was für sie Forschungsarbeit bedeutet; gravitätisch mobilisieren sie den alten Aphorismus, der die Essenz wissenschaftlicher Tätigkeit mit Beobachtung gleichsetzt. Der Forscher wäre danach der Zeuge, das Superauge oder, im Experiment, ein beliebiger Herausforderer des Universums," kritisiert Giorgio Celli in seinem Essay ´Der letzte Alchemist - Betrachtungen über Komik und Wissenschaft´.