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Standardisierte Kriminalprognose vor Gericht: im Einzelfall oft reine Spekulation

Forensische Psychiatrie: Mit der Zahl der Patienten im Maßregelvollzug nimmt auch die Zahl der standardisierten Prognoseinstrumente zu. Professor Dr. Andrej König (Dortmund) skizziert die hohen Risiken in seinem Beitrag zum transdisziplinären Praxismanual "Forensische Prognosen".

Wirtschaftspsychologie: Wie formale Hierarchien durch temporäre Führung und Eigenverantwortung abgelöst werden

Formale Hierarchie war lange das erfolgreiche Organisationsprinzip schlechthin. Mit der Digitalisierung wird es jedoch hinderlich, weil es dem Tempo des Wandels nicht mehr zu folgen vermag, analysiert der Management-Berater Dr. Felix Frei (Zürich). In seinem Fachbuch "Hierarchie - Das Ende eines Erfolgsrezepts" zeichnet er eine Entwicklung vor, die durch Künstliche Intelligenz noch zusätzlich beschleunigt wird:

Patient erschlägt Patientin in der Psychiatrie: Der Wahn führt Regie

In der psychiatrischen Klinik München-Haar erschlug ein Patient (33) eine Patientin (40) und legte an der Leiche ein Feuer. Während der jetzigen Hauptverhandlung vor dem Landgericht München lässt er seinen Anwalt verkünden, der Teufel habe ihm den Befehl zur Tat gegeben.

Case Management im Gesundheits- und Sozialsystem: Persönliche Beziehung ist die Grundlage

Je differenzierter soziale und medizinische Hilfesysteme werden, desto mehr steigen die Anforderungen an Case Manager, Patientenlotsen, Betreuer und andere Koordinatoren. Prof. Dr. Gisela Steins und KollegInnen beschreiben spezifische kritische Aufgabenstellungen anhand von Beispielen aus der Beschäftigungsförderung, der Suchthilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, der Patientenberatung (Krebs, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen, Borderline-Persönlichkeitsstörung). Die AutorInnen berichten - wissenschaftlich und kritisch reflektiert - aus ihren jeweiligen eigenen Arbeitsfeldern.

30 Jahre Psychosozial-Verlag

Der Psychosozial-Verlag feiert in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen. Unser Programm ist in den letzten Jahren stetig gewachsen – das klare Ziel, einen Beitrag zur psychosozialen Versorgung und psychischer Gesundheit zu leisten, ist geblieben. 1993 von Hans-Jürgen Wirth gegründet, führte dieser den Verlag bis 2018 gemeinsam mit seiner Frau Trin Haland-Wirth.

Kunsttherapie: Gestaltung und Betrachtung des Vorbewussten

In seinem neuen Fachbuch "Bild - als Quantentheorie" analysiert Karl-Heinz Menzen physikalisch-philosophische Hintergründe der Kunsttherapie. Er beschreibt, wie griechische Philosophen der Antike Analogien zur aktuellen Quantentheorie überraschend treffsicher vorausgedacht haben. Mit Anna Freud folgert er als kunsttherapeutische Aufgabe die "Transformation der psychisch sich ins Bewusstsein einspielenden Konstellationen".

 

„Badewannen-Mord“: Freispruch nach Gutachten von Simulationsforschern

Stuttgarter Wissenschaftler rekonstruierten Sturz und grenzten Todeszeitpunkt ein. Dadurch wurde eine Wiederaufnahme des Falles ermöglicht.

Psychologie des prähistorischen Menschen: Sozialverhalten, Handlungsintelligenz, Abstraktionsvermögen, künstlerische Kreativität

Wir unterscheiden uns von Steinzeit-Menschen nur wenig. Der neue Reader "Paläopsychologie" liefert erstmals anhand archäologischer Befunde psychologisch-wissenschaftliche Analysen des prähistorischen Menschen. Sein archaisches Denken war bereits zur Abstraktion fähig und erfüllte v.a. zwei Funktionen: Es interpretierte zum einen Unerkanntes, Neues, Nicht-Gewusstes in seiner Ähnlichkeit oder in Analogie zu Bekanntem. Zum anderen identifizierte es das Selbst mit der eigenen Gruppe.

Männerhumor ist anders

Wie reagieren Männer auf Witze, die sich über sie lustig machen? Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Kaiserslautern-Landau untersucht. Das Ergebnis hat auch sie überrascht.

Deviante Sexualstraftäter bleiben meist auch im Alter rückfallgefährdet

Forensische Psychiatrie: Mit zunehmendem Alter nimmt kriminelles, gewalttätiges Verhalten ab, Straftäter werden seltener rückfällig. Im Gegensatz dazu sinkt bei Sexualverbrechern das Rückfallrisiko kaum, berichten Reinhard Eher, Stefan Domany und Kathrin Gaunersdorfer in der Fachzeitschrift Forensische Psychiatrie und Psychotherapie.

 




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