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Philosophie der Medizin: Leben im stabilen Nichtgleichgewichtszustand am Rand des Chaos

Der Mensch lebt und stirbt zwischen diesseits und jenseits. Michael Imhof, Arzt und Philosoph, reflektiert den Spannungsbogen in seiner Monografie "Mensch zwischen Physik und Metaphysik", Band 3 der Reihe "Philosophie der Medizin und des Menschen".

Polyästhesie: Künstlerische Therapie und Kunsterziehung stimulieren die Persönlichkeitsentwicklung

Der Königsweg künstlerischer Therapien führt über die Polyästhesie - eine Kombination aus bildnerischem Gestalten, Musik, Bewegung, Texten, Theater. Stimuliert werden Körper, Wahrnehmung, Gefühle, Denken. Unterschiedliche Bereiche greifen auf dieselben neurobiologischen Mechanismen zurück. Die Hintergründe beschreibt Professor DDDr. Wolfgang Mastnak in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitischrift ´Musik-, Tanz- & Kunsttherapie´:"Sinnesverarbeitende Areale (im Gehirn) interagieren und werden durch ästhetische Erfahrung und kreative Aktion wechselseitig erweitert."

Forensische Psychotherapie für Frauen: Stereotype Fehleinschätzungen häufig

Stereotype Frauenbilder beeeinflussen oft die Wertung von Straftäterinnen in der Justiz: Mildere Gerichtsurteile sind keine Seltenheit. Im Maßregelvollzug erhalten psychisch kranke Täterinnen "möglicherweise längere und intensivere Behandlungen, die nicht immer notwendig sind. Dies kann zu einer Überbehandlung und unnötigen Verlängerung des Aufenthalts im Maßregelvollzug führen," kritisieren Dres. Madeleine Kassar und Corinna Stamminger in der Fachzeitschrift ´Forensische Psychiatrie und Psychotherapie´. Die aktuelle Ausgabe thematisiert die Frauen-Forensik.

 

Zukunftsängste belasten Kinder und Jugendliche, aber sie verfügen über gute mentale Ressourcen

Die Ergebnisse der achten Befragungsrunde der COPSY-Studie (Child Outcomes in PSYchology) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigen, dass aktuelle gesellschaftliche Diskussionen bei Kindern und Jugendlichen eine große Rolle spielen. Neu ist, dass sich die junge Generation neben ihren Ängsten vor Kriegen und Terrorismus auch Sorgen um die Spaltung der Gesellschaft und Zuwanderung macht.

Ingenieurpsychologie: neue, kritische Herausforderungen

„Die künstliche Intelligenz neigt dazu, einem nach dem Mund zu reden und teilweise die Wahrheit inkorrekt darzustellen, um NutzerInnen zu gefallen. Wenn wir uns daran gewöhnen, wäre es hochgradig problematisch, weil daraus unrealistisch hohe Erwartungen an menschliche Beziehungen resultieren können. Wir sehen darin v.a. eine Gefahr, wenn die jüngere Generation mit solchen KI-Agenten groß wird und diese Art von Beziehung wie selbstverständlich in ihr soziales Netzwerk einbettet,“ berichtet Prof. Dr. Nils Köbis in REPORT PSYCHOLOGIE. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift fokussiert kritische Themen der Ingenieurspsychologie.

Stressabbau durch Autogenes Training mit kreativen Interventionen

Neues Angebot zur Krankheitsprävention: Eine Arbeitsgruppe der Sigmund Freud Privatuniversität Berlin kombiniert in Kursen Autogenes Training mit Kunsttherapie und erzielt sowohl kurz- als auch langfristig gute Ergebnisse. Beide Ansätze wirken synergistisch auf Stress und Selbstregulation. Maria Büter, Alena Leukhardt und Georg Franzen stellen ihren Präventionskurs in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Musik-, Tanz & Kunsttherapie´ vor.

Regressive Reaktionen auf die Bedrohung des Klimawandels

In zunehmend autoritär strukturierten Gesellschaften werden Umweltprobleme häufig ignoriert und Klimaschützer diskreditiert. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Psychologie & Gesellschaftskritik´ analysieren PsychologInnen die psychosozialen Hintergründe.

Mitgefühl macht glücklich

Eine neue Studie von Psychologinnen der Universität Mannheim zeigt: Wer anderen mitfühlend begegnet, profitiert auch selbst – psychisch, sozial und emotional. Die Ergebnisse basieren auf der Auswertung von über 40 Studien und sind nun in Scientific Reports veröffentlicht worden.

Mehr als ein Drittel der Demenzfälle in Deutschland wäre vermeidbar

Studie beziffert großes Potenzial zur Demenzprävention // Rund 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland hängen mit Risikofaktoren zusammen, die sich grundsätzlich beeinflussen lassen. Das zeigt eine neue Studie von Forschenden des DZNE am Standort Rostock/Greifswald und der Harvard Medical School. Grundlage der Studie sind aktuelle Daten aus dem Deutschen Alterssurvey 2023 – einer bundesweiten, repräsentativen Befragung von Menschen ab 40 Jahren.

Gedächtnisforschung: Wie Atmen das Erinnern steuert

In erster Linie atmen wir, um Sauerstoff aufzunehmen – aber möglicherweise hat dieser lebenswichtige Rhythmus auch noch weitere Funktionen. In den vergangenen Jahren haben eine Reihe von Studien gezeigt, dass die Atmung neuronale Vorgänge beeinflusst, unter anderem die Verarbeitung von Reizen sowie Gedächtnisprozesse. LMU-Forschende um Dr. Thomas Schreiner, Leiter einer Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe am Department Psychologie, analysierten in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und der University of Oxford, wie die Atmung das Abrufen von zuvor erlernten Inhalten beeinflusst und zeichneten auf, was dabei im Gehirn abläuft.

 




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