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Polyästhesie: Künstlerische Therapie und Kunsterziehung stimulieren die Persönlichkeitsentwicklung

Der Königsweg künstlerischer Therapien führt über die Polyästhesie - eine Kombination aus bildnerischem Gestalten, Musik, Bewegung, Texten, Theater. Stimuliert werden Körper, Wahrnehmung, Gefühle, Denken. Unterschiedliche Bereiche greifen auf dieselben neurobiologischen Mechanismen zurück. Die Hintergründe beschreibt Professor DDDr. Wolfgang Mastnak in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitischrift ´Musik-, Tanz- & Kunsttherapie´:"Sinnesverarbeitende Areale (im Gehirn) interagieren und werden durch ästhetische Erfahrung und kreative Aktion wechselseitig erweitert."

"Insgesamt kann aus neurowissenschaftlicher Sicht polyästhetische Erziehung als effizienter Weg individueller Persönlichkeitsförderung angesehen werden, der mit der sensorisch-interaktiven Realität des Gehirns kompatibel ist. Neuro-Polyaisthesis bezieht sich also u.a. auf die zerebrale Integration von spezifischen  sinnesverarbeitenden Funktionszentren", berichtet Wolfgang Mastnak. "Je mehr die neurowissenschaftliche Forschung auf polyästhetischem Terrain fortschreitet, desto mehr werden die interaktiven Regelkreise, in die diese Zentren eingebunden sind, evident, wobei auch von komplexen Bottom-Up- und Top-Down-Prozessen die Rede ist..."

 

Therapiestudien belegen v.a. speziell positive Effekte für:
- die Selbstwahrnehmung und den Selbstausdruck
- die Verarbeitung von Emotionen und inneren Konflikten

- die Kreativität und die Resilienz
- die Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit
- die Entwicklungs-, Belastungs und Anpassungsprozesse
 

Musik-, Tanz- und Kunsttherapie 2025-2

Print: ISSN 0933-6885..PDF:  ISSN 0933-6885

 

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https://www.psychologie-aktuell.com/journale/mtk/bisher-erschienen/inhalt-lesen/2025-20.html

 




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