Der 54. DGPs-Kongress steht unter dem Motto „Haltung. Vielfalt. Zukunft.“ und rückt zentrale Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft in den Fokus. Drei übergeordnete Themenschwerpunkte prägen das Programm und werden in Keynote-Vorträgen sowie interdisziplinären Podiumsdiskussionen vertieft: 1) Mentale Gesundheit, 2) Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz sowie 3) die Psychologie nachhaltigen Verhaltens. Kongresspräsident Prof. Dr. Robert Kumsta von der Universität Luxemburg betont die inhaltliche Ausrichtung des Kongresses: „Das Motto ‚Haltung. Vielfalt. Zukunft.‘ ist bewusst gewählt: In Zeiten tiefgreifenden Wandels muss sich Wissenschaft positionieren und Orientierung geben, und die Psychologie ist sich dieser Verantwortung bewusst. Die Themenschwerpunkte greifen aktuelle Debatten gezielt auf, ordnen entsprechende psychologische Erkenntnisse ein und setzen wichtige Impulse für den gesellschaftlichen Diskurs.“
Die thematischen Schwerpunkte sind eng mit den vier Leitlinien der aktuellen Amtsperiode des DGPs-Vorstands verknüpft. DGPs-Präsidentin Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier von der Universität Greifswald erläutert: „Unsere Vorstandsarbeit ist vom Anspruch getragen, die Psychologie in den aktuellen Krisenzeiten verantwortungsvoll in gesellschaftliche Debatten einzubringen, Vielfalt sichtbar werden zu lassen, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu stärken und tragfähige Brücken zwischen Psychologie, anderen Disziplinen und der Gesellschaft zu bauen. Der 54. DGPs-Kongress lässt diese Leitlinien in einem international vernetzten wissenschaftlichen Austausch lebendig werden.“
Auch über die Fokusthemen hinaus spiegelt sich das Kongressmotto im gesamten Programm wider. Das vollständige Spektrum psychologischer Forschung wird in Keynotes, Symposien, Poster-Präsentationen und Diskussionsformaten sichtbar gemacht.
Der 54. DGPs-Kongress lädt dazu ein, gemeinsam Haltung zu zeigen, Vielfalt zu leben und die Zukunft der Psychologie im Dialog im europäischen Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
Quelle: https://idw-online.de/de/news865773












