Auch riskantes Nutzungsverhalten hat langfristig deutlich zugenommen. Sein Anteil kletterte von 8,2 Prozent im Jahr 2019 auf 21,5 Prozent 2025. Nach dem starken Anstieg während der Pandemie blieb er damit auf einem hohen Niveau. Besonders betroffen sind 14- bis 17-Jährige: In dieser Gruppe liegt der Anteil pathologischer Nutzung bei 10,0 Prozent, bei den 10- bis 13-Jährigen bei 2,7 Prozent.
Die Entwicklung deutet darauf hin, dass sich problematische Social-Media-Nutzung nicht auf eine kurzfristige Pandemieerscheinung beschränkt. Als pathologisch gilt sie bei Kontrollverlust, einem Vorrang sozialer Medien vor Alltag und Hobbys sowie einer Fortsetzung trotz negativer Folgen. Der Anstieg könnte den Bedarf an Prävention und früher Unterstützung weiter erhöhen.
















