Mozart hinter Frankfurter Gittern ausgezeichnet: Projekt vereint FH-Studierende und Häftlinge
26 Studierende der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) sind für ihr Musiktheaterprojekt "Die Zauberflöte/Mozart hinter Gittern" mit dem Sonderpreis der TheoPrax-Stiftung ausgezeichnet worden. Sie hatten mit 17 Insassen der Frankfurter Männerhaftanstalt JVA IV und der Frauenhaftanstalt JVA III Mozarts "Zauberflöte" eingeübt und aufgeführt. Das Projekt wurde im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit des Fachbereichs 4: Soziale Arbeit und Gesundheit in dem Schwerpunkt "Kultur und Medien" angeboten. Die FH-Studierenden nahmen den Preis am 10. November 2010 im Fraunhofer Institut für Chemische Technologie, TheoPrax-Zentrum, in Pfinztal bei Karlsruhe entgegen.
Studie zu Führungspositionen: Frauen unterschätzen die eigene Leistung
Im Wettbewerb um die Besetzung von Führungspositionen schätzen Frauen die eigene Leistung im Durchschnitt geringer ein als Männer. Laut einer heute vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlichten Studie trägt dies maßgeblich zur Verringerung der Aufstiegschancen von Frauen bei.
Studie gibt Überblick über Multitasking und Arbeitsunterbrechungen
Häufige Arbeitsunterbrechungen und Multitasking gehören zu den Merkmalen unserer modernen "beschleunigten" Arbeitswelt. Moderne Technik macht es möglich, mehrere Aufgaben parallel zu bearbeiten. Doch Befragungen unter Erwerbstätigen zeigen, dass sich viele Beschäftigte durch Unterbrechungen oder Multitasking belastet fühlen. Mit dem jetzt veröffentlichten Bericht "Arbeitsunterbrechungen und Multitasking" fasst die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) den Stand der Forschung zusammen und präsentiert ein Modell, das die wichtigsten Einflussfaktoren auf das Erleben von Stress in Zusammenhang mit Unterbrechungen und Multitasking darstellt.
Ars Medica / Buchpräsentation am 25. November in Berlin
Am 25. November präsentieren die Herausgeber Michael Musalek (Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie) und Martin Poltrum in Berlin (zeitgleich zum DGPPN-Kongress) den Textband Ars Medica. Zu einer neuen Ästhetik in der Medizin.
Philosophische Psychotherapie: Sich um sein eigentliches Seinkönnen kümmern
Während es in der Psychoanalyse darum geht, "das Unbewusste dem Bewusstsein zugänglich zu machen", geht es in der Daseinsanalyse nach Martin Heidegger um die anvisierte Zurückweisung jedes kausal-genetischen, erklärenden Zugangs zum Psychischen - also um den Hinweis, dass Mensch und Welt eine ursprüngliche Einheit bilden, schreibt der Psychotherapeut und Philosoph Martin Poltrum (Wien) zur "Daseinsanalytischen Hermeneutik".
Das Arbeitstempo steigt: teils zum Nutzen, teils zum Schaden
Das Arbeits- und Lebenstempo steigt. Ist dieser subjektive Eindruck richtig - oder eine Täuschung? Und welche Folgen zeigt diese Entwicklung? Eine Forschergruppe der Universität Wien hat diese Fragestellungen untersucht.
Wirtschaftspsychologie: Leistungsziele realistisch und kollegial vereinbaren
Zielvereinbarungen in Betrieben können zur Motivation beitragen, zur Fairness, zur Kollegialität und zur Produktivität. Doch oft bleiben Zielvereinbarungen wirkungslos oder zeigen ungünstige Wirkung. Prof. Dr. Uwe Kleinbeck (Bochum) nennt die wichtigsten Gründe für ein Misslingen: Entweder der Chef hat unrealistische Ziele vorgegeben oder er hat sich autoritär verhalten - in vielen Fällen beides gleichzeitig. "Zielvereinbarungen erfordern ein modernes Führungsverhalten," schreibt Kleinbeck in seinem aktuellen Lehrbuch "Arbeitsmotivation".
Tun Sie Anderen gerne etwas Gutes? Falls ja, sind vielleicht Ihre Gene dafür verantwortlich. Das legen zumindest die Ergebnisse einer Studie nahe, die Forscher der Universität Bonn durchgeführt haben. Eine winzige Änderung in einer bestimmten Erbanlage geht demnach mit einer signifikant höheren Spendenbereitschaft einher. Personen mit dieser Änderung gaben im Schnitt doppelt soviel Geld für einen wohltätigen Zweck wie andere Probanden. Die Resultate sind jetzt in der Zeitschrift Social Cognitive & Affective Neuroscience erschienen (doi: 10.1093/scan/nsq083).
Winfried Hacker gelingt es, "eine Integration von Denkansätzen und Ergebnissen zur psychischen Regulation dialogisch-interaktiven Arbeitshandelns zu leisten." Diese "konzeptionell getragene psychologische Zusammenschau war überfällig - und ist exzellent gelungen", urteilt Pierre Sachse (Innsbruck) in seiner Rezension zum neuen Lehrbuch von Winfried Hacker, "Arbeitsgegenstand Mensch - Psychologie dialogisch-interaktiver Erwerbsarbeit".
Positive psychological changes from meditation training linked to cellular health
Positive psychological changes that occur during meditation training are associated with greater telomerase activity, according to researchers at the University of California, Davis, and the University of California, San Francisco. The study is the first to link positive well-being to higher telomerase, an enzyme important for the long-term health of cells in the body.