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MR spectroscopy shows differences in brains of preterm infants

Premature birth appears to trigger developmental processes in the white matter of the brain that could put children at higher risk of problems later in life, according to a study being presented next week at the annual meeting of the Radiological Society of North America (RSNA).

Optimale Hochschullehre: Gut strukturiert und praxisrelevant

Hochschullehrer orientieren sich heute deutlich stärker als frühere Generationen an Bedürfnissen der Studierenden. Dozierende engagieren sich vor allem dann in qualifizierter Lehre, wenn sie einen wertschätzenden Umgang für wichtig halten und vermuten, dass die Studierenden ihm gleichfalls Bedeutung beimessen. Zu dieser Einschätzung kam eine Studie der Professorinnen Annette Kluge und Kerstin Schüler, veröffentlicht in dem Studienband "Qualitätssicherung und Entwicklung in der Hochschule".

Regionales Zukunftsmanagement: Strukturschwächen lassen sich in Stärken umwandeln

Regionalentwicklung: Häufig ist von "abgehängten" - meist ländlichen - Regionen die Rede, verbunden mit einer nihilistischen Prognose. Professorin Dr. Gabi Tröger-Weiß (TU Kaiserslautern) belegt in einer Studie, dass auch strukturschwache Regionen mittel- und langfristig eine respektable Prosperität entwickeln können. Mit 35 weiteren interdisziplinären Experten konkretisiert die Wissenschaftlerin in einem Reader die essentiellen Details eines erfolgreichen regionalen Zukunftsmanagements; Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat ein Vorwort beigesteuert.

Zunahme der Antidepressivaverschreibung und Rückgang der Suizidraten: Besteht ein Zusammenhang?

Es ist gut bekannt, dass es beträchtliche diagnostische und therapeutische Defizite im Bereich depressiver Erkrankungen gibt. Aus vielfältigen Gründen suchen sich depressiv Erkrankte keine professionelle Hilfe. Von Ärzten wird die Diagnose, die sich nicht selten hinter körperlichen Beschwerden versteckt, nicht gestellt, wegen Bedenken und Vorurteilen bezüglich Antidepressiva werden diese von vielen Patienten abgelehnt und wegen Versorgungsengpässen wird eine Psychotherapie nicht oder erst nach langen Wartezeiten begonnen. Die Zunahme der Diagnosehäufigkeit depressiver Erkrankungen und auch die Zunahme der pharmako- und psychotherapeutischen Behandlungen ist vor diesem Hintergrund ein sehr erwünschtes Phänomen und weder Ausdruck einer generellen Zunahme der Depressionshäufigkeit in der Allgemeinbevölkerung noch einer Überversorgung. Dies trifft insbesondere für Deutschland zu, wo Psychopharmaka mit einer besonders großen Skepsis begegnet werden.

Schmerz: Therapeuten sollten verlässlich sein und ihre Patienten respektieren

Schmerztherapie und Schmerzbewältigungsprogramme haben das Ziel, die Selbstkontrolle und Eigenaktivität des Patienten zu stärken. Das praktische Vorgehen steht dazu jedoch meist im Widerspruch: Der schmerzfreie Schmerztherapeut hält sich in aller Regel für den Experten; der Schmerzpatient als Laie habe dem Expertenrat zu folgen. Diesen Widerspruch kritisiert Ursula Frede in ihrem Ratgeber "Herausforderung Schmerz". Die Autorin hat sich ihre Expertise als professionelle Schmerztherapeutin erarbeitet und als unheilbar chronische Schmerzpatientin erlitten.

Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation: auch Krebspatienten können profitieren

Immer häufiger wünschen Krebskranke eine medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR). Die Mehrzahl betroffener Krebspatienten benötigt eine speziell angepasste Therapie und geeignete Arbeitsangebote. Über Möglichkeiten und Ergebnisse berichten Experten in dem Studienband "Wissenschaftliche Grundlagen der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation".

Schulpsychologie: Schüler können selbstständiges und selbstbewusstes Lernen trainieren

Schulpsychologie: Viele Eltern und Lehrer versäumen es, Kinder und Jugendliche im selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernen zu trainieren. Spätestens ab dem vierten Schuljahrgang ist dies notwendig. Es ist nutzlos, Eigenregulation zu fordern, ohne sie kompetent zu fördern. In zwei Trainingshandbüchern zum "Selbstregulierten Lernen" liefern die Schulpsychologen Heidrun Stöger und Albert Ziegler allgemeinverständliches Hintergrundwissen und nützliche Lehrmaterialien.

Glücksspielsucht in Sportvereinen häufig: Abhängigkeit nimmt zu

Glücksspielsucht: Uli Höneß ist nicht der einzige Zocker im Sport. Die Szene ist voller - problematischer oder krankhaft süchtiger - Glücksspieler. In Sportvereinen nimmt etwa jedes zweite Mitglied an Sportwetten teil; in der Allgemeinbevölkerung "tippt" nur etwa jeder Zwanzigste. Bei den Vereinsmitgliedern zeigen mehr als fünf Prozent ein problematisches Spielverhalten, weitere 3,5% leiden eindeutig unter einer krankhaften Glücksspielsucht, stellten Psychologen der Universitäten Bremen und Kiel in einer Studie fest.

Lachen senkt die Herzfrequenz und erhöht die Herzschlag-Variabilität

Die Volksweisheit und alle Humoristen behaupten: Lachen trägt zur Gesundheit bei. Lässt sich dies objektivieren? Professor Dr. Hartmut Schröder und Dr. Alfred Lohninger (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder) haben experimentell den wissenschaftlichen Beweis erbracht.

Dissoziation und Kultur: Patienten mit Migrationshintergrund in der Psychotherapie oft falsch diagnostiziert

Patienten mit Migrationshintergrund präsentieren in der Psychotherapie häufig "fremdartig anmutende Störungsbilder und ebenso bizarr erscheinende Berichte über deren Ursachen. Diagnostiker wie Therapeuten neigen in solchen Fällen leicht dazu, sich ein ´eigenes Bild´ zu machen. Dies birgt in der Psychotherapie die Gefahr zahlreicher Fehler in sich," berichtet Professor Dr. Peter Fiedler (Heidelberg) in seiner Studie "Kulturabhängige dissoziative Störungen".




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