Persönlichkeitsstörungen in der Psychoanalyse als Beziehungsstörung behandeln: Chancen und Risiken
Persönlichkeitsstörungen sind eine schwere Herausforderung für Therapeuten. Die möglichen Fehler und Verwicklungen sind riskant. Dennoch kann eine psychoanalytisch orientierte stationäre Behandlung zu guten Ergebnissen führen, berichtet Dr. Gerhard Damman in "Psychoanalyse - Texte zur Sozialforschung". Der Arzt und Psychotherapeut warnt vor einer Überschätzung medikamentöser Therapiemöglichkeiten bei Persönlichkeitsstörungen.
Große Augen, volle Lippen, dazu ebenmäßige Gesichtszüge - dass Schauspielerin Angelina Jolie weltweit als Inbegriff weiblicher Attraktivität gilt, ist für PD Dr. Holger Wiese von der Friedrich-Schiller-Universität Jena kein Wunder. "Ihr Gesicht vereint viele Faktoren, die ein Gesicht attraktiv machen", sagt der Psychologe, der sich in seiner Forschungsarbeit vor allem mit der Wahrnehmung von Gesichtern befasst. "Zum einen empfinden wir sehr symmetrische und eher durchschnittliche Gesichter als attraktiv", erklärt er. "Zum anderen zeichnen sich als besonders anziehend empfundene Menschen häufig durch zusätzliche Merkmale aus, die sie wiederum vom Durchschnitt abheben." Neben Attraktivität garantieren diese Merkmale, wie große Augen oder ein markanter Mund, auch einen hohen Wiedererkennungswert. "An solche Gesichter erinnern wir uns ziemlich gut", so Wiese.
Forensische Psychiatrie und Psychotherapie: Zwangsbehandlung mit psychoanalytischer Orientierung erfolgversprechend
Forensische Psychiatrie und Psychotherapie: Täglich ist die forensische Ambulanz in die Probleme der Zwangsbehandlung und der Täuschung verstrickt. Patienten entwickeln oft beim Tricksen, Lügen, Verheimlichen eine eindrucksvolle Kreativität. Dennoch kann eine psychoanalytisch orientierte Behandlung aussichtsreich sein, berichtet Dr. Jan Bulla (Reichenau) anhand theoretischer Reflexionen und eigener Erfahrungen. Der Beitrag erschien in der Fachzeitschrift "Forensische Psychiatrie und Psychotherapie".
Berliner Forscher entwickeln einen Roboter, der lernen kann sich anhand von Außenreizen in seiner Umgebung zurechtzufinden. Sein Vorbild: das Insektenhirn.
Orthorexie: wenn gesundes Essen zum schädlichen Zwang wird
Die Sorge um gesundes Essen kann zum Zwang werden - meist relativ unauffällig, doch zu extremen Ausmaßen steigerungsfähig. Nimmt das Verhalten pathologische Züge an, sprechen Psychologen von Orthorexie. Sie kann u.U. zur Mangelernährung mit tödlichen Folgen führen, berichtet Professor Dr. Ulrich Voderholzer in seinem Beitrag zum aktuellen Reader "Gesundheitszwänge".
USF Psychologist: Childhood Depression May Lead to Heart Disease by Teen Years
Children with depression are more likely to be obese, smoke and be inactive, and can show the effects of heart disease as early as their teen years, according to a newly published study by University of South Florida Associate Professor of Psychology Jonathan Rottenberg.
Wirtschaftspsychologie: Arbeitsmotivation fördern, Lebensqualität und Produktivität steigern
Die Arbeitsmotivation sinkt: Etwa zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer beschränken sich auf einen "Dienst nach Vorschrift", ermittelte das Consulting-Institut Gallup. Es macht einseitig das Führungsverhalten der Vorgesetzten verantwortlich - zu Unrecht. Psychologen haben wissenschaftlich analysiert, dass Arbeitsmotivation von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst wird. Professor Dr. Uwe und Trudi Kleinbeck (Bochum) haben dazu die wissenschaftlichen Ergebnisse allgemeinverständlich in ihrem Standardwerk "Arbeitsmotivation" zusammengefasst.
Psychoonkologie: dem Patienten die Chance geben, erkannt zu werden
Psychoonkologie: "Wir Menschen haben eine existentielle Sehnsucht; wir möchten zu Lebzeiten auf dieser Erde in unserem Dasein, unserer Persönlichkeit erkannt werden. In einer Lebenskrise, etwa bei Krebs, droht die Zeit dafür knapp zu werden oder auszugehen. Die Angst verstärkt sich, von dieser Erde Abschied nehmen zu müssen, ohne im eigenen Wesen erkannt worden zu sein", berichtet der Psychoonkologe Dr. Thomas Schopperth. Er sieht es als Aufgabe des Therapeuten, dem Patienten die Möglichkeit zu geben, erkannt zu werden.
Does caregiving cause psychological stress? UW study of female twins says it depends
When it comes to life's stressors, most people would put caregiving at the top of the list. But according to Peter Vitaliano, a professor of psychiatry and psychology at the University of Washington (UW), there never have been data actually showing caregiving causes psychological distress. So he, and other researchers at the UW conducted a study of about 1,228 female twins, some were caregivers, and some were not. The results were somewhat surprising.
Report Psychologie: Das Image der Psychologie ist positiv - vor allem bei jungen Frauen
Das Ansehen der Psychologie in der Bevölkerung ist gut, stellte Professor Dr. Uwe Peter Kanning (Osnabrück) in einer online-Umfrage fest. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Report Psychologie" merkt er allerdings an: "Insgesamt betrachtet ist im Bereich des positiven Images noch viel Spielraum nach oben."