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Tiefe Hirnstimulation liefert neue Erkenntnisse zu chronischen Depressionen

Mithilfe der tiefen Hirnstimulation haben Wissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin charakteristische Aktivitätsmuster in einer bestimmten Gehirnregion bei chronisch depressiven Patienten dokumentieren können. Gemeinsam mit Forschern der Universitätsklinik Leuven und der Universität Oxford fanden sie heraus, dass sich auch der Schweregrad einer Depression an der Stärke der rhythmischen Aktivität ablesen lässt. Die Blockierung dieser neuronalen Schwingungen durch die tiefe Hirnstimulation könnte künftig eine Therapieoption bei Patienten mit schwerer Depression sein. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Molecular Psychiatry veröffentlicht.

Empirische Sonderpädagogik: Funktionale Analphabeten können sich beruflich qualifizieren

Mehr als sieben Millionen Erwachsene in Deutschland sind funktionale Analphabeten. Viele von ihnen scheitern im Berufsleben; doch andere qualifizieren sich in verantwortungsvollen Aufgaben, belegt eine qualitative Studie von Professor Dr. Marc Thielen (Universität Bremen). Die Arbeit erschien in der Fachzeitschrift "Empirische Sonderpädagogik" gemeinsam mit weiteren Untersuchungen zum Themenkomplex "Alphabetisierung und Grundbildung".

Sicher sein vor übermäßiger Internetnutzung - Jugendliche für Risiken im Internet sensibilisieren

Im Vorfeld des "Safer Internet Day" am 11. Februar 2014 weisen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Risiken übermäßiger Internetnutzung insbesondere für Jugendliche hin. Durch die zunehmende Verbreitung des mobilen Zugangs zum Internet wächst auch das Risiko der exzessiven Nutzung. Eine aktuelle Befragung zeigt, dass 72 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein Smartphone besitzen, mit dem sie mobil surfen können. Darüber hinaus haben 97 Prozent der Jugendlichen in ihrem Elternhaus Zugang zum Internet.

Keep romance alive with double dates

Going on a double date may be more effective at reigniting passion in your own relationship than the classic candlelit dinner for two. According to new research, striking up a friendship with another couple in which you discuss personal details of your life will bring you closer to your own partner.

Mechanism elucidated: how smell perception influences food intake

A research team led by Giovanni Marsicano, a Inserm Research Director at Unit 862 (NeuroCentre Magendie, Bordeaux), has succeeded in elucidating how the endocannabinoid system controls food intake through its effects on the perception of smells. These results are due to appear in the journal Nature Neuroscience on 9 February 2014.

Unterschätzt: Sexuelle Belästigungen unter Schülern

Sexuelle Belästigung gibt es nicht nur am Arbeitsplatz. Auch auf dem Schulhof und im Klassenzimmer kommt es immer wieder zu Übergriffen unter Kindern und Jugendlichen. Zu den Folgen gehören neben Lernstörungen auch psychosomatische Beschwerden. Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Marc Allroggen sensibilisiert jetzt in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2014) für das Thema.

Somatoforme Störungen: keine eingebildete Krankheit, multiple Ursachen

Mehr als zehn Prozent der Bevölkerung leidet zeitweilig oder langfristig unter somatoformen Störungen: körperliche Beschwerden, für die die Medizin keine Erklärung oder Therapie anbieten kann. Gelegentlich tritt der falsche Verdacht auf, die Krankheit sei "eingebildet". Doch sie hat verschiedenste Ursachen; somatoforme Störungen fordern eine differenzierte biopsychosoziale Diagnostik heraus, berichten Psychologen in der Fachzeitschrift "Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin", Schwerpunktausgabe "Somatoforme Störungen - Neuentwicklungen bei Klassifikation, Diagnostik und Modellbildung".

Befreiung aus der Matrix - kognitive Flexibilität lässt sich experimentell steuern

Warum fällt Umlernen so schwer? Eine aktuelle Studie aus Magdeburg zeigt, dass im erwachsenen Gehirn die extrazelluläre Matrix, die die Nervenzellen umgibt, der Hirnplastizität entgegenwirkt. Löst man sie experimentell auf, gelingt das Umlernen leichter.

Konzentration auf das Wesentliche - Wie Dopamin hilft, relevante von irrelevanten Reizen zu trennen

Unsere Ohren sind ständig auf Empfang und nehmen Wichtiges genauso wie Unwichtiges wahr. Um Ordnung in das akustische Chaos zu bringen, muss das Gehirn auswählen, welche Information bevorzugt verarbeitet werden soll. Wie das geschieht, haben Magdeburger Neurobiologen herausbekommen.

Nur echte Gefühle lohnen sich

Die Wünsche des Kunden im Blick haben und dabei immer lächeln: Für Mitarbeiter im Einzelhandel und in Dienstleistungsunternehmen gehört das zum Alltag. Denn ob der Kunde etwas kauft, hängt entscheidend auch davon ab, ob er zuvorkommend bedient wurde. Aber manchmal nützt auch das schönste Lächeln nichts, nämlich dann, wenn es nur gespielt ist. Das haben Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena gemeinsam mit Kollegen aus Münster und Australien jetzt empirisch nachgewiesen.




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