Angststörungen: Psychotherapie am Morgen wirksamer als am Nachmittag
Eine Therapie gegen Spinnenphobie, die morgens durchgeführt wird, ist weitaus wirksamer als eine Therapie am Abend. Das haben die Psychologinnen Tanja Michael und Johanna Lass-Hennemann von der Universität des Saarlandes in einer Studie nachgewiesen. Die Wissenschaftlerinnen führen dies auf den höheren Cortisol-Spiegel des Menschen am Morgen zurück. Cortisol ist ein körpereigenes Hormon, das Lernprozesse fördert. Die Studienergebnisse sind jetzt in "Behaviour Research and Therapy", einer der renommiertesten Zeitschriften für Klinische Psychologie, publiziert worden.
Wirtschaftspsychologie: Outplacement soll bis zum Replacement begleiten
Wirtschaftspsychologie: Die Beschäftigungsverhältnisse werden immer flexibler, oft auch prekärer. Um Arbeitslosigkeit zu verhindern, benötigen daher Betroffene individuell angepasste Beratung. Professor Dr. Thomas Kieselbach (Universität Bremen) fordert in diesem Kontext einen "sozialen Konvoi in beruflichen Transitionen".
Wirtschaftspsychologie: Wer sich mit seinem Arbeitgeber identifiziert, fühlt sich weniger gestresst und bleibt gesund
Wirtschaftspsychologie: Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die sich mit ihrem Unternehmen verbunden fühlen, sind stressresistenter. Sie fühlen sich auch bei höheren Anforderungen weniger belastet. Prof. Dr. Jürgen Wegge und Dr. Klaus-Helmut Schmidt (TU Dresden) belegen dies in einer Studie mit Verwaltungsangestellten, Callcenter-Agenten und Pflegekräften. Die Arbeit erschien in dem Reader "Sozialpsychologische Beiträge zur Positiven Psychologie".
Plädoyer für die Leidenschaft. Aber: Die Liebesbeziehung darf nicht zum Sinn des Lebens werden
Wie halten Liebende die Balance zwischen Verschmelzungs-Sehnsucht und Autonomiewunsch? Zwischen Leidenschaft und Ruhebedürfnis? C. Juliane Vieregge, Lehrerin, Germanistin, Theologin, plädiert in ihrem brillianten, literarisch opulenten Essay "Die Perle in der Auster" verführerisch für die Leidenschaft.
ForscherInnen der MedUni Wien haben die Möglichkeit eines Bluttests zum Nachweis einer Depressionserkrankung nachgewiesen. Während Bluttests für psychische Erkrankungen bis vor kurzem noch für unmöglich gehalten wurden, zeigt eine aktuelle Studie deutlich, dass eine Depressionsdiagnostik auf diese Art prinzipiell möglich und in greifbare Nähe gerückt ist.
Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin: Psychotherapeuten lernen meist aus eigenen Fehlern
Die eigene moralische Emotion Schuld ist für psychotherapeutisch Tätige wachstumsorientiert. Sie hat einen relevanten Stellenwert in der beruflichen Entwicklung, belegt Dr. Stefan Junker in einer Studie. Die Fachzeitschrift "Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin" berichtet in der aktuellen Ausgabe über die Befunde.
Weve all heard the stereotype: Women like to talk. We bounce ideas off each other about everything from career moves to dinner plans. We hash out big decisions through our conversations with one another and work through our emotions with discussion.
Prof. Rivka Inzelberg of Tel Aviv University's Sackler Faculty of Medicine and the Sagol Neuroscience Center at Sheba Medical Center, Tel Hashomer, documented the exceptional creativity of Parkinson's patients two years ago in a review for Behavioral Neuroscience. Since then, she has conducted the first empirical study to verify a link between Parkinson's disease and artistic inclination.
Study: Young women with sexy social media photos seen as less competent
Girls and young women who post sexy or revealing photos on social media sites such as Facebook are viewed by their female peers as less physically and socially attractive and less competent to perform tasks, a new study from Oregon State University indicates.
Arbeitspsychologie: Emotionen bewusst regulieren und Rückenschmerz vermeiden
Chronischer Rückenschmerz: Psychische Beschwerden gehen dem physischen Rückenschmerz häufig voraus. "Die wesentliche Einflussgröße bildet sich über die Kompetenz des Regulierens eigener negativer Emotionen und damit auch der Gestaltung dieser Emotionen ab," berichten Gabriele Buruck und Peter Richter in ihrem Beitrag zum aktuellen Reader "Psychologie menschlichen Handelns", Festschrift für Winfried Hacker.