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Süchtige Literaten: "Das bisschen Schnapstrinken ..."

Sucht: Wenn substanzabhängige Kranke in "trockenen", klaren Phasen Ereignisse ihrer Sucht beschreiben, breiten sie oft den "Schleier des Erbarmens" über sich selbst aus. Für den polytoxikomanen Hans Fallada hatten seine eigenen - ebenso faszinierenden wie faszinierten - Texte "zeitweise sicherlich eine kathartische Wirkung", urteilt Dr. Hugo von Keyserlingk. In seiner Studie "Liebe, Leben, Alkohol" reflektiert der Therapeut "Suchtkrankheiten im Spiegel der deutschen Literatur".

Muslima: Nach sexuellem Missbrauch meist zum Schweigen oder Lügen genötigt

Vor Gericht haben muslimische Zeuginnen nach sexuellem Missbrauch oft kaum eine andere Möglichkeit als zu lügen. Der totalitäre Druck des kollektiven Bezugssystems, die Regeln der sogenannten Familienehre lassen keinen anderen Ausweg erkennen. Die forensischen Psychologinnen Cornelia Orth und Mechthild Kremp (Wuppertal) berichten in einer Studie über typische, tragische Ereignisse.

Angststörungen: Psychotherapie am Morgen wirksamer als am Nachmittag

Eine Therapie gegen Spinnenphobie, die morgens durchgeführt wird, ist weitaus wirksamer als eine Therapie am Abend. Das haben die Psychologinnen Tanja Michael und Johanna Lass-Hennemann von der Universität des Saarlandes in einer Studie nachgewiesen. Die Wissenschaftlerinnen führen dies auf den höheren Cortisol-Spiegel des Menschen am Morgen zurück. Cortisol ist ein körpereigenes Hormon, das Lernprozesse fördert. Die Studienergebnisse sind jetzt in "Behaviour Research and Therapy", einer der renommiertesten Zeitschriften für Klinische Psychologie, publiziert worden.

Wirtschaftspsychologie: Outplacement soll bis zum Replacement begleiten

Wirtschaftspsychologie: Die Beschäftigungsverhältnisse werden immer flexibler, oft auch prekärer. Um Arbeitslosigkeit zu verhindern, benötigen daher Betroffene individuell angepasste Beratung. Professor Dr. Thomas Kieselbach (Universität Bremen) fordert in diesem Kontext einen "sozialen Konvoi in beruflichen Transitionen".

Wirtschaftspsychologie: Wer sich mit seinem Arbeitgeber identifiziert, fühlt sich weniger gestresst und bleibt gesund

Wirtschaftspsychologie: Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die sich mit ihrem Unternehmen verbunden fühlen, sind stressresistenter. Sie fühlen sich auch bei höheren Anforderungen weniger belastet. Prof. Dr. Jürgen Wegge und Dr. Klaus-Helmut Schmidt (TU Dresden) belegen dies in einer Studie mit Verwaltungsangestellten, Callcenter-Agenten und Pflegekräften. Die Arbeit erschien in dem Reader "Sozialpsychologische Beiträge zur Positiven Psychologie".

Plädoyer für die Leidenschaft. Aber: Die Liebesbeziehung darf nicht zum Sinn des Lebens werden

Wie halten Liebende die Balance zwischen Verschmelzungs-Sehnsucht und Autonomiewunsch? Zwischen Leidenschaft und Ruhebedürfnis? C. Juliane Vieregge, Lehrerin, Germanistin, Theologin, plädiert in ihrem brillianten, literarisch opulenten Essay "Die Perle in der Auster" verführerisch für die Leidenschaft.

Depression ist im Blut nachweisbar

ForscherInnen der MedUni Wien haben die Möglichkeit eines Bluttests zum Nachweis einer Depressionserkrankung nachgewiesen. Während Bluttests für psychische Erkrankungen bis vor kurzem noch für unmöglich gehalten wurden, zeigt eine aktuelle Studie deutlich, dass eine Depressionsdiagnostik auf diese Art prinzipiell möglich und in greifbare Nähe gerückt ist.

Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin: Psychotherapeuten lernen meist aus eigenen Fehlern

Die eigene moralische Emotion Schuld ist für psychotherapeutisch Tätige wachstumsorientiert. Sie hat einen relevanten Stellenwert in der beruflichen Entwicklung, belegt Dr. Stefan Junker in einer Studie. Die Fachzeitschrift "Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin" berichtet in der aktuellen Ausgabe über die Befunde.

Do women talk more than men? It depends

We’ve all heard the stereo­type: Women like to talk. We bounce ideas off each other about every­thing from career moves to dinner plans. We hash out big deci­sions through our con­ver­sa­tions with one another and work through our emo­tions with discussion.

Proof: Parkinson's Enhances Creativity

Prof. Rivka Inzelberg of Tel Aviv University's Sackler Faculty of Medicine and the Sagol Neuroscience Center at Sheba Medical Center, Tel Hashomer, documented the exceptional creativity of Parkinson's patients two years ago in a review for Behavioral Neuroscience. Since then, she has conducted the first empirical study to verify a link between Parkinson's disease and artistic inclination.




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