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Posttraumatische Belastungsstörung nach Militäreinsatz: Oft bleiben Therapiechancen ungenutzt

Nach Militäreinsätzen in Krisengebieten leiden etwa fünf Prozent der Soldatinnen und Soldaten an einem posttraumatischen Belastungssyndrom. Es tritt häufig stark verzögert auf "und entfaltet die Wirkungen oft erst dann, wenn der Einsatz oder das schädigende Ereignis längst vorbei sind oder die Betroffenen eventuell schon lange die Bundeswehr verlassen haben", warnen Diplompsychologe Klaus Barre und Dr. med. Karl-Heinz Biesold in einer Studie.

Psychohistorische Studie: Schwache und autoritäre Väter deformieren ihre Söhne

Vater und Sohn: Das Gewissen wird wesentlich von der Vater-Beziehung geprägt. "Im Sohn baut es ein Bild auf, das über die historische Generationenfolge weitergegeben wird. Dabei können die Auswirkungen bei einem schwachen oder abwesenden Vater ebenso fatal sein wie bei einem übermäßig autoritären und/oder repressiven Vater." Der Psychosomatiker Professor Dr. Rudolf Klußmann (München) hat diese häufig vernachlässigte Problematik regelmäßig beobachtet und analysiert. In seiner psychohistorischen Studie "VäterSöhne" veranschaulicht er sie anhand von Entwicklungen in großen Herrscherfamilien - Hohenzollern, Tudors und Habsburger.

Artificial intelligence identifies the musical progression of the Beatles

Music fans and critics know that the music of the Beatles underwent a dramatic transformation in just a few years, but until now there hasn’t been a scientific way to measure the progression. That could change now that computer scientists at Lawrence Technological University have developed an artificial intelligence algorithm that can analyze and compare musical styles, enabling research into the musical progression of the Beatles.

Warum wir den Umgang mit anderen Menschen suchen

Der kurze Tratsch beim Brötchenholen, gemeinsam Spiele spielen oder Sport treiben: Menschen streben danach, sich auszutauschen und miteinander Zeit zu verbringen, auch wenn sie nicht direkt davon profitieren. Warum das so ist, haben Jülicher Neurowissenschaftler nun mit bildgebenden Verfahren nachgewiesen. Soziale Interaktionen aktivieren demnach das Belohnungssystem. Beim Umgang mit Maschinen bleibt es dagegen weitestgehend ruhig. Die Mechanismen im Gehirn waren mangels geeigneter Testverfahren bisher unklar. Die Erkenntnisse könnten unter anderem Therapien bei Autismus zugutekommen.

Von welchem Elternteil Gene geerbt werden beeinflusst Alter der Sexualreife

Das Alter, in dem Mädchen die Geschlechtsreife erreichen, wird durch sogenannte genetische Prägung bestimmt. Dabei wird die Genaktivität allein von väterlichen oder mütterlichen Genen bestimmt - je nachdem welche Gene vererbt wurden, berichten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift ‘Nature’. Für die internationale Studie mit über 180.000 Teilnehmern arbeiteten 166 Forschungseinrichtungen zusammen, darunter das Helmholtz Zentrum München.

Psychologische Studie zur Pflege: zunehmender Sinnverlust und abnehmende Wertschätzung

Etwa 90 Prozent der Pflegenden sind stolz auf ihren Beruf. Doch die Mehrheit vermisst die entsprechende Wertschätzung in und außerhalb der Klinik. "Insbesondere in den Beziehungen zur Pflegedienstleitung und zu den Ärzten herrscht das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden." Derartige Defizite belasten die Motivation und letztlich auch die eigene Gesundheit der Pflegenden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine qualitative Studie von Dr. Barbara Hinding und KollegInnen (Universität Heidelberg/Mannheim).

CEOs who motivate with 'fightin' words' shoot themselves in the foot

Männer sind intelligenter - und dümmer

Heading into the war room to fire up the troops? Declaring war on the competition to boost sales? Well, CEO, you might want to tamp down them's fightin' words—you could be shooting yourself in the foot.

Wohnungslos = psychisch krank? Ergebnisse der bisher größten deutschen Studie zu Wohnungslosigkeit

Welche Menschen nehmen das Hilfenetz der Wohnungslosenhilfe in Anspruch? Bietet die Wohnungslosenhilfe eine bedarfsgerechte Versorgung für diese Menschen? Führt die Struktur der psychiatrischen Regelversorgung möglicherweise dazu, dass bestimmte Menschen "durch das Netz fallen"? Die SEEWOLF-Studie der Klinik für Psychiatrie am Klinikum rechts der Isar der TU München hat sich mit diesen Fragen beschäftigt. Eines der Ergebnisse: Über zwei Drittel der untersuchten wohnungslosen Menschen leiden unter psychischen Erkrankungen, aber nur ein Drittel erhält eine entsprechende Versorgung.

Genetische Ursachen der Schizophrenie: 83 neue Verdachtsregionen entdeckt

Die Schizophrenie ist eine schwere psychische Erkrankung, die mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen einhergeht. Ein internationales Forscherkonsortium hat in einer groß angelegten Studie insgesamt 83 bislang unbekannte Verdachtsregionen entdeckt, die mit der Schizophrenie in Zusammenhang stehen. Die Wissenschaftler untersuchten die Gene von 36.989 Patienten und zum Vergleich von 113.075 Kontrollpersonen. Die Studie liefert wichtige Hinweise auf die Entstehung der Erkrankung und legt einen Zusammenhang zwischen Schizophrenie und dem Immunsystem nahe. Die Ergebnisse sind nun im renommierten Fachjournal "Nature" erschienen.

Starre Synapsen: Molekulare Ursachen der Altersvergesslichkeit erklärt

Von Telefonnummern bis Vokabeln - unser Gehirn ist in der Lage, eine grosse Menge an Informationen zu speichern. Allerdings nimmt mit dem Alter die Vergesslichkeit zu und unser Lernvermögen ab. Wissenschaftler um Associate Prof. Dr. Antonio Del Sol Mesa des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine an der Universität Luxemburg und Dr. Ronald van Kesteren von der VU University Amsterdam gingen nun den molekularen Grundlagen dieses altersbedingten Gedächtnisschwundes mit modernsten Hochdurchsatzverfahren und statistischen Methoden auf den Grund. Die Ergebnisse wurden diese Woche in der renommierten Fachzeitschrift "Molecular and Cellular Proteomics" publiziert (doi:.10.1074/mcp.M113.032086).




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