Entwicklung der Psyche: Die Menschheit wird intelligenter, kooperativer, belastbarer, friedlicher
"Im Lauf seiner Entwicklung wurde der Mensch in seiner durchschnittlichen Ausprägung kommunikativer, kontaktfreudiger, charmanter, altruistischer, gebildeter sowie künstlerisch vielfältiger," nehmen Gerd Jüttemann und Kollegen an. "Insofern diese Veränderungen zunächst ´von Kultur aus´ in Erscheinung traten, prägten sie den Phänotyp. Aber aufgrund eines langfristigen Ausleseprozesses gingen diese Wandlungen allmählich ´in Fleisch und Blut über´ und betrafen somit auch den Genotyp. Auf diese Weise wurde der Mensch auch ´von Natur aus´ anders." Einzelne Linien dieser "Entwicklung der Psyche in der Geschichte der Menschheit" zeichnen Jüttemann und Kollegen in ihrem aktuellen Reader detailliert nach.
Scandals not bad for business in the long term, study finds
Scandals involving bosses of major firms have no long-term negative impact on share prices and can even lead to better performance, University of Sussex research has found. The corrective measures put in place after a scandal translate into improved operating performance, often outstripping that of scandal-free rivals, according to the researchers. Nonetheless, the short-term consequences for shareholders are dire. Chief executives committing fraud or taking part in insider trading end up costing shareholders dearly in the days following the news of the scandals.
When something is rare, it's alluring--true whether you're talking about precious gemstones or a pristine edition of the first issue of Action Comics (which introduced Superman). And psychologists have long known that if you can make a consumer good more desirable by making it appear rare. But how does scarcity, or the appearance of scarcity, affect choice when several consumer products are presented at once? That's the question Rebecca Ratner, professor of marketing at the University of Maryland's Robert H. Smith School of Business, and Meng Zhu, of Johns Hopkins University, attack in a new paper. They found a clear pattern: Scarcity polarizes preferences.
"Blaumachen" ist bei Männern beliebter als bei Frauen
Allein für das Jahr 2013 registrierte der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen über 40,5 Mio. Arbeitsunfähigkeitsfälle, mit mehr als 522 Mio. Fehltagen. Ob wirklich alle Krankschreibungen gerechtfertigt waren, bleibt für viele Arbeitgeber eine Vertrauensfrage.
Wirtschaftspsychologie: Im Management fehlt meist eine nachdenkliche, kritische Streitkultur
Wirtschaftspsychologie: Besitzen Manager tatsächlich keine Zeit zum Denken? Der Wirtschaftspsychologe Dr. Felix Frei äußert demgegenüber "den Verdacht, dass manch einer sich die Zeit zum Denken gar nicht nehmen will - vermutlich, weil er die manageriale Hektik nur aushält, wenn sie praktisch unterbrechungsfrei durchgezogen wird." Entsprechend reflektiert Frei in seinem neuen Buch "Im Fluss" das "Unbehagen am Change Management".
Kinder kosten vor allem Zeit: Finanzieller Stress fällt für Eltern subjektiv kaum ins Gewicht
Kinder machen viel Freude, doch sie sind für ihre Eltern auch eine erhebliche finanzielle Belastung. Staatliche Programme gleichen nur einen Teil dieser Kosten aus. Subjektiv empfinden die meisten Eltern den zusätzlichen finanziellen Druck jedoch als überraschend gering. Stressfaktor Nummer eins ist vielmehr die zeitliche Belastung, die mit der Kinderbetreuung verbunden ist. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht hat.
Unser Wille ist freier als gedacht - Wie unser Bewusstsein das Unbewusste kontrolliert
Sind wir Sklaven unseres Unbewussten und können nichts dagegen tun? Hirnforscher sagen: Nein! Unser Bewusstsein kontrolliert unbewusste Prozesse im Gehirn. Der Wille und die automatische Verarbeitung arbeiten Hand in Hand, nicht gegeneinander. Das hat eine Forschergruppe an der Universität Ulm um den Psychologen Professor Markus Kiefer herausgefunden.
Pathologischer PC/Internetgebrauch entsteht meist auf dem Boden unsicherer Bindungserfahrungen
Internet und PC können jungen Menschen Möglichkeiten bieten, virtuell ungehindert ihre Bedürfnisse auszuagieren. Bietet das reale Leben zu wenige Möglichkeiten, können Internet- und PC-Gebrauch exzessiv und pathologisch werden. Dr. Petra Schuhler (AHG-Klinik Münchwies) und KollegInnen berichten über die Problematik und therapeutischen Möglichkeiten in der aktuellen Ausgabe von "Rausch - Wiener Zeitschrift für Suchttherapie".
Informationskompetenz an Hochschulen häufig unterentwickelt
Informationsflüsse in allen Wissenschaftsbereichen werden umfangreicher, komplexer, volatiler, dynamischer. Daher sind Hochschulen zunehmend gefordert, Studierende, Lehrende und Forschende in ihrer Informationskompetenz zu unterstützen. Insbesondere bei Studierenden ist die Informationskompetenz häufig mangelhaft. Anne-Kathrin Mayer und KollegInnen beschreiben die Problematik in ihrem aktuellen Reader "Informationskompetenz im Hochschulkontext".
Sigmund Freud karikiert: Ist Psychoanalyse eine Geisteskrankheit?
"Krank sind die meisten. Aber nur wenige wissen, dass sie sich etwas darauf einbilden können: Das sind die Psychoanalytiker," spottete Karl Kraus und setzte hinzu: "Psychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält." Satiren und Karikaturen zu Sigmund Freud sowie seine Psychoanalyse skizziert Julia Quante in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Psychologie und Gesellschaftskritik".