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Damit die Angst nicht zurückkehrt - Neues Verfahren zur Verbesserung der Expositionstherapie

Regensburger Forscher haben eine neue Methode zur Verbesserung der Effektivität der Löschung einer spezifischen Angst entwickelt. Durch diese neuen Erkenntnisse kann zukünftig die Wirksamkeit der Expositionstherapie erhöht werden. In der neuen Methode wird die Häufigkeit bzw. Frequenz der Präsentation des aversiven Reizes im Verlauf der Extinktion verringert. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit für die Rückkehr der Angst deutlich reduziert. Die Ergebnisse der Wissenschaftler sind vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift "Frontiers in Behavioral Neuroscience" erschienen (DOI: 10.3389/fnbeh.2015.00254).

Alkoholwerbung verführt Jugendliche zum Komasaufen

Alkoholwerbung im Fernsehen steigert das sogenannte Komasaufen bei Kindern und Jugendlichen. Durch häufiges Sehen von TV-Werbespots über Bier oder Schnaps erhöht sich das Risiko für regelmäßiges Rauschtrinken bei Minderjährigen bis zu vier Mal. Das zeigt eine neue Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) über die Wirkung von Alkoholwerbung.

Haaranalyse kein eindeutiger Beweis für Cannabis-Konsum

Bisher galt es als gesichert, dass zumindest der Nachweis spezifischer Abbauprodukte des Cannabis-Hauptwirkstoffs THC im Haar einen Konsum zweifelsfrei beweise. Forscher am Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Freiburg um den Toxikologen Prof. Dr. Volker Auwärter zeigten nun durch experimentelle Arbeiten, dass dieser Schluss so nicht zulässig ist. Die Ergebnisse der Arbeit sind im renommierten Fachmagazin Scientific Reports der Nature Publishing Group erschienen.

Is beauty really in the 'eye of the beholder'? Yes, and here's why

Many of us have had the experience of disagreeing with friends or family about which celebrity is more attractive. Now, researchers reporting in the Cell Press journal Current Biology on October 1 show in a study of twins that those differences of opinion are mostly the result of personal experiences that are unique to each individual. In other words, even identical twins don't agree.

Wirtschaftspsychologie: Gemeinsame Visionen im Interesse von Beschäftigten und Unternehmen

Wirtschaftspsychologie: "Die Fähigkeit, Bindungen einzugehen, ist eine der zentralen Voraussetzungen für eine gesunde seelische Entwicklung. Mitarbeiter und Führungskräfte binden sich an ihr Unternehmen. Sie binden sich an ihre Kollegen, ihren Chef, ihre Aufgaben, ihr Büro, ihre Rituale, ihre Region und vielleicht auch ihre Kantine." Vor diesem Hintergrund ist es hilfreich, in Arbeitsgruppen und Unternehmen gemeinsame Visionen zu entwickeln, empfiehlt die Organisationspsychologin und Coach Luise Lohkamp (Hamburg). Konkrete Möglichkeiten beschreibt sie in ihrem Beitrag zum aktuellen Reader der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse - "Zukunft denken - Wandel gestalten".

Stress lässt Kleinkinder in Gewohnheiten verfallen

Unter Stress neigen Menschen dazu, in Gewohnheiten zu verfallen und weniger Neues auszuprobieren. Dass das nicht nur auf Erwachsene zutrifft, sondern auch auf Kleinkinder berichten Psychologinnen und Psychologen der Ruhr-Universität Bochum und Technischen Universität Dortmund in der Zeitschrift PNAS.

Luxuriöses Smartphone: sexuelles Signal analog zum Pfauenrad

Der Pfau verschwendet Phantasie und Energie mit einem auffälligen, kunstvollen Habitus, um ein Weibchen für ein sexuelles Abenteuer zu attrahieren. Männer nutzen ein prestigeträchtiges, elegantes Smartphone als sexuelles Signal; wer verschwenderisch auftritt, wirkt stark und attraktiv, berichten Christine Henninghausen und Frank Schwab in ihrer Studie "Evolutionäre Medienpsychologie". Der Beitrag erschien im aktuellen Reader "Die menschliche Psyche zwischen Natur und Kultur".

Mangelnde Empathie kann Internetsucht begünstigen: Interkulturelle Studie aus Ulm und Bonn

Immer mehr Menschen vernachlässigen Arbeit und Privatleben, um im Internet in sozialen Netzwerken aktiv zu sein oder Online-Spiele zu "zocken". Warum manche Menschen und besonders Jugendliche möglicherweise anfälliger für diese Abhängigkeit vom Internet sind und warum das Phänomen häufiger in asiatischen Ländern aufzutreten scheint, ist noch nicht völlig geklärt. Wissenschaftler um den Ulmer Molekularpsychologen Professor Christian Montag haben nun untersucht, ob Persönlichkeitseigenschaften wie mangelnde Empathie oder der kulturelle Hintergrund die Neigung zu Internetsucht potenziell begünstigen. Für ihre Studie befragten sie über 600 Studierende in Deutschland und China.

Teilstationäre Rehabilitation: Unbeliebt, belastend und kommunikationsfeindlich

Wann ist eine Verhaltenstherapie oder medizinische Rehabilitation stationär sinnvoll? Und wann ist sie ambulant optimal? Professor Dr. Manfred Zielke und Kollegen haben die unterschiedlichen Indikationen bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen hinterfragt - und in einem Fachbuch dokumentiert.

Cannabis: Kiffer werden zu Unrecht kriminalisiert

Cannabis stimuliert keine Gewalt. "In 20 Jahren als Jugendrichter und mehr als 12.000 Verfahren habe ich keinen Fall gesehen, in dem schwere Straftaten wie Körperverletzung oder Vergewaltigung von Cannabis ausgelöst worden wären," betont Andreas Müller (Bernau b. Berlin) im 2. Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2015. Als Gewaltauslöser sieht der Jurist "fast immer Alkohol, vielleicht in Kombination mit Amphetaminen oder Kokain."




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