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Bipolar patients' brain cells predict response to lithium

The brain cells of patients with bipolar disorder, characterized by severe swings between depression and elation, are more sensitive to stimuli than other people's brain cells, researchers have discovered. The finding, published October 28, 2015 in the journal Nature, is among the first to show at a cellular level how the disorder affects the brain. Moreover, it reveals why some patients respond to treatment with lithium while others don't.

Änderung des Lebensstils könnte Alzheimer-Risiko abschwächen

Änderungen im Lebensstil könnten das Risiko mindern, an Alzheimer zu erkranken. Das legen die Ergebnisse einer Studie nahe, die Wissenschaftler des Netzwerks AlternsfoRschung der Universität Heidelberg auf Basis von Daten aus zwei unabhängigen epidemiologischen Studien durchführten. Sie lassen den Schluss zu, dass Menschen, die den genetischen Risikofaktor für Alzheimer ApoE4 tragen, mit einer Senkung des Cholesterinspiegels ihr erhöhtes Risiko für kognitive Einschränkungen reduzieren könnten - vor allem, wenn sie zusätzlich unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Den Alzheimer-Risikofaktor ApoE4 tragen in Deutschland etwa 20 Prozent der Bevölkerung. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Dementia and Geriatric Cognitive Disorders" veröffentlicht.

1,9 Millionen Berufstätige mit psychischen Problemen krankgeschrieben: Online-Therapie verbessert Versorgung

In Deutschland war im vergangenen Jahr jeder 20. Arbeitnehmer mit einer psychischen Erkrankung krankgeschrieben. Ausgehend von den Daten der DAK-Gesundheit sind damit hochgerechnet 1,9 Millionen Menschen betroffen. Seit 1997 hat sich die Anzahl der Fehltage, die von Diagnosen wie Depressionen oder Anpassungsstörungen verursacht werden, verdreifacht. DAK-versicherte Arbeitnehmer blieben 2014 deshalb an mehr als 6,3 Millionen Tagen der Arbeit fern. Das sind zentrale Ergebnisse des neuen Psychoreports 2015 der DAK-Gesundheit. Um den steigenden Behandlungsbedarf zu decken und lange Wartezeiten zu verhindern, setzt die Krankenkasse verstärkt auf qualitätsgeprüfte Online-Therapien. Eine noch unveröffentlichte Studie zum webbasierten Programm Deprexis zeigt: Sowohl der Grad der Depression als auch die Lebensqualität verbessern sich mit der Online-Unterstützung deutlich.

Study shows angry men gain influence and angry women lose influence

Anyone who knows the history of the jury trial or has seen "12 Angry Men" is aware that U.S. juries were originally exclusively white and male. There have been many efforts toward making juries more diverse and representative of the population. Now that we have more women and racial minorities represented on juries the question becomes: Do they have the same opportunity to exert influence over jury decisions as do white men.

Epilepsie: Psychotherapie wirksame und kostengünstige Lösung

Epilepsie: Im Verhältnis zwischen Ärzten und Epilepsie-Kranken dominieren Gesetze des Marktes. Daraus können "sich pathologische Abhängigkeitsbeziehungen herausbilden, die dem Profitstreben unterschiedlicher Akteure auf dem Gesundheitsmarkt entgegenkommen." Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass "auch in der Ärzteschaft das Unbehagen gegenüber derzeitigen Entwicklungen wächst," schreibt der Epilepsie-Spezialist Dr. Gerd Heinen (Berlin) in seiner aktuellen Studie "Selbst-Handeln bei Epilepsie - Eine subjektwissenschaftliche Grundlegung einer psychosomatischen Epileptologie".

Kontrollverlust bei Alkoholkonsum - "Achtsamkeitszellen" entdeckt!

Bier zum Feierabend, Rotwein im romantischen Ambiente und der 40% Digestif nach dem guten Essen. Alkohol gehört für die Mehrheit der Bevölkerung zum Alltag und viele sehen ihn als kleine Belohnung im Alltag. Die meisten Menschen wissen, wann sie genug haben oder können sehr gut einschätzen, wann man keinen Alkohol trinken darf. Doch bei etwa fünf Prozent der Menschen - in Deutschland also etwa vier Millionen - entwickelt sich bei verstärktem Alkoholkonsum eine Abhängigkeit. Sie verlieren die Kontrolle - über sich, über ihr Trinken, über den Alkohol, was letztlich zur krankhaften Alkoholabhängigkeit führt.

Integration: Freundschaften stärken Zugehörigkeit mancher Gruppen

Identifizieren sich Jugendliche mit Migrationshintergrund mehr mit ihrem Aufnahmeland, wenn sie einheimische Freunde haben? Viele wissenschaftliche Studien deuten darauf hin. Benjamin Schulz vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Lars Leszczensky vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) haben jetzt herausgefunden, dass dieser Befund nicht für alle Zuwanderergruppen gilt. Jugendliche aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus südeuropäischen Ländern identifizieren sich umso stärker mit Deutschland, je mehr deutsche Freunde sie haben. Bei polnischen und türkischen Jugendlichen ist dies nicht der Fall.

Wirtschaftspsychologie, Grenzgänge der Arbeitsforschung: Wie Innovationen behindert oder gefördert werden können

Wirtschaftspsychologie: Kontinuierliche Innovation im Kleinen und Großen ist für Unternehmen und Organisationen überlebenswichtig. Doch sie wird häufiger behindert als gefördert. Der Wirtschaftspsychologe Rüdiger von der Weth und Kollegen berichten über erfolgreiche Anreizsysteme im aktuellen Reader "Grenzgänge der Arbeitsforschung".

Alzheimer: Plaques stören Gedächtnisbildung im Schlaf

Alzheimerpatienten leiden häufig unter Schlafstörungen, meist schon bevor sie vergesslich werden. Bekannt ist zudem, dass Schlaf bei der Gedächtnisbildung eine sehr wichtige Rolle spielt. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt erstmals zeigen können, wie sich die krankmachenden Veränderungen im Gehirn auf die Vorgänge der Informationsspeicherung im Schlaf auswirken. Anhand von Tiermodellen konnten sie den genauen Mechanismus entschlüsseln und die Störung mit medikamentösen Wirkstoffen abmildern.

Das Auto macht Fahrer "kurzsichtig"

Hinter dem Steuer mutiert ein biederer Büroangestellter zum Raser, ein gemütlicher Familienvater wird zum wilden Drängler. Das Auto verändert Menschen - nicht nur ihre Eigenschaften, sondern auch ihre Wahrnehmung. Psychologen der Universität Trier haben herausgefunden, dass Autofahrer Entfernungen falsch einschätzen und zwar um mehr als 40 Prozent zu kurz. Aus 20 Metern werden am Lenkrad "gefühlte" 12 Meter.




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