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Tabakatlas Deutschland 2015: Neue Daten, neue Fakten

Jährlich sterben 121.000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Rauchens - somit sind 13,5 Prozent aller Todesfälle auf das Rauchen zurückzuführen. Im Norden Deutschlands sterben mehr Menschen an den Folgen des Rauchens als im Süden. Diese regionalen Unterschiede spiegeln das unterschiedliche Rauchverhalten in den Bundesländern wider. In allen Bundesländern sterben mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen einen rauchbedingten Tod. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) legt mit dem Tabakatlas Deutschland 2015 zum zweiten Mal nach 2009 eine Zusammenfassung aktueller Daten und Fakten rund um den Tabakkonsum sowie der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken und gesellschaftlichen Folgen vor. Das Buch ist bei Pabst Science Publishers erschienen.

Psychologische Betreuung von Flüchtlingen dringend notwendig

In einem Kommentar des im Nature-Verlag erscheinenden Fach-Journals "Molecular Psychiatry" beschreibt ein Team um Dr. med. Enrico Ullmann von der Medizinischen Klinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus aktuelle Ergebnisse einer Erhebung unter Flüchtlingen in Dresden (DOI: 10.1038/MP.2015.164). Die Daten zeigen, dass 50 Prozent der Personen in der Stichprobe die diagnostischen Kriterien für eine posttraumatische Belastungsstörung erfüllen. Besonders die ungenügende psychiatrische Versorgung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die aufgrund ihres Alters und der fehlenden Bezugspersonen intensive Hilfe benötigen, beunruhigt die Ärzte und Wissenschaftler.

Sleep interruptions worse for mood than overall reduced amount of sleep, study finds

A study led by Johns Hopkins Medicine researchers suggests that awakening several times throughout the night is more detrimental to people's positive moods than getting the same shortened amount of sleep without interruption.

Umweltpsychologie: Die Verkehrsformen werden vielfältiger, das Fahrrad erlebt eine Renaissance

Senioren fahren mit ihren Autos mehr denn je. Für die nachwachsende Generation hat das Auto seine herausragende Bedeutung verloren: Jüngere sind zwar nicht weniger unterwegs, nutzen jedoch statt oder neben dem PKW das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr. Rechnet man das Fahrverhalten von Älteren und Jüngeren gegeneinander, ergibt sich ein etwa stabiles Verkehrsaufkommen. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" analysiert die aktuellen Fakten der "Mobilitätspsychologie".

Psychological Test and Assessment Modeling: Advances in Rasch modeling - New applications and directions

In the US, various stakeholders including courts and states have adopted the Rasch model, in part, because it leads to logical and transparent results. With the Rasch model all items are weighted equally in order to define the ability that is to be measured. Four papers in the new issue of "Psychological Test and Assessment" consider the Rasch model from very different angles.

Regionales Zukunftsmanagement: Mehr Lebensqualität und mehr Erfolg in der Provinz

Städter unterschätzen meist Lebensqualität und Chancen auf dem Land. Nach einer Langzeitstudie des Bundeslandwirtschaftsministeriums gestaltet sich das Leben und Arbeiten in der Provinz erfreulicher und erfolgreicher als häufig angenommen. Ehemalige "Rückstandsdörfer" haben sich durch besonderes Engagement der Verantwortlichen im Ort positiv entwickelt. Die Anstrengungen der betroffenen Entscheidungsträger und die Nutzung staatlicher Förderungen führten zum Erfolg, resümiert der Leiter der Studie, Dr. Heinrich Becker. Daher kann auch künftig nicht von "einer Entleerung der ländlichen Räume" gesprochen werden.

Wirtschaftspsychologie: Beim Gemeinwohl-Image führt die Feuerwehr auf Platz eins, BILD bildet das Schlusslicht

In diesem Jahr wurde zum ersten Mal in Deutschland ein GemeinwohlAtlas erstellt und im Internet veröffentlicht (www.gemeinwohlatlas.de). In einer repräsentativen Erhebung wurden fast 8000 Personen im gesamten Bundesgebiet zum Gemeinwohlbeitrag von insgesamt 127 Firmen, öffentlichen Institutionen und NGOs befragt.

Mit körperlicher Aktivität die Muskelkraft verdoppeln und Krankheitsrisiken halbieren

Die biologische Uhr lässt sich durch Aktivität und Sport aufhalten oder zurückdrehen. Binnen zwölf Monaten kann man seine Muskelkraft um annähernd 100 Prozent steigern. Anderseits: Innerhalb einer Woche Immobilisation verliert der Körper etwa 35 Prozent seiner Muskelkraft. Für Professor Dr. Ingo Froböse und Dr. Martina Wendt (Sporthochschule Köln) ist der überragende Nutzen körperlicher Aktivität tausendfach belegt. In ihrem Beitrag zum Reader "Krankheitsprävention in der Kontroverse" berichten die Wissenschaftler über neuste Befunde.

Kopf oder Bauch: Wie wir entscheiden, hängt von der Erfahrung ab

Studie untersucht Entscheidungsverhalten in verschiedenen Alltagsbereichen: Jeans oder Stoffhose? Laptop oder Tablet? Schulmedizin oder Homöopathie? Wie entscheiden Menschen über solche Fragen, wissensbasiert oder intuitiv? Und gibt es den reinen Kopf- und den reinen Bauchentscheider? Diese Fragen untersuchten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und der Universität Basel. Die Studie dazu wurde in der Fachzeitschrift "Journal of Applied Research in Memory and Cognition" veröffentlicht.

Coaching and training for managers: Transcultural and conflict management competences

More and more managers are challenged by the complex global and international work environment and requirements of (post-)modern organizations. Dr. Claude-Helene Mayer and Dr. Christian Martin Boness guide with their coaching- and training-manual through the topics of health and sense coherence, transcultural competencies and identities, managing conflicts across cultures, and systemic perspectives and practices in organizations. Theoretical informations and practical exercises provide ideas on how to cope with managerial responsibilities in a salutogenetic and enjoyable way.




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