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Tabakatlas: Möbelpacker sind die stärksten Raucher

Der Nikotinkonsum kostet die deutsche Volkswirtschaft jährlich fast 80 Milliarden Euro. Davon entfallen mehr als 25 Milliarden auf direkte Krankheitskosten und fast 55 Milliarden auf weitere Folgekosten wie z.B. Arbeitslosigkeit. Zu dieser Berechnung kommen Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums. Sie publizieren die Daten im aktuellen "Tabakatlas Deutschland 2015".

Renal Transplantation: Why a commercial donor programme does not work successfully

More than 90% of renal transplants in Iran are from living unrelated donors: "Transactions between donors and recipients in Iran are mostly commercial - with financial conflicts occuring. The ineffective commercial transplantation programme has been against the interests of the Iranian kidney patients by eliminating the altruistic and related donor transplantation and preventing the establishment of a cadaveric programme," Javaad Zargooshi (Kermanshah/Iran) reports (in: W. Weimar et al. Organ Transplantation - Ethical, Legal and Psychosocial Aspects).

Mitgefühl für Fremde kann man lernen

Mitgefühl für fremde Menschen kann man lernen. Überraschend positive Erfahrungen mit Fremden lösen im Gehirn einen Lerneffekt aus und dieser steigert das Mitgefühl. Wie Forschende der Universität Zürich zeigen, reichen schon wenig positive Lernerfahrungen aus, um empathischer zu werden.

Wirtschaftspsychologie: Deutsche sind in Wirtschaftsfragen am geduldigsten

Wirtschaftspsychologie: Geduld ist im wirtschaftlichen Leben eine wichtige Tugend. Wer nicht abwarten kann, nimmt zum Beispiel leichtfertig Kredite auf, um sich schneller etwas leisten zu können. Dass manche Menschen geduldiger sind als andere, ist klar. Aber wie sieht das im internationalen Vergleich aus? Trifft es zu, dass Menschen in manchen Ländern eher das schnelle Geld bevorzugen, andere abwarten können? Ja, es gibt Unterschiede zwischen Ländern und diese sind klar kulturell bestimmt! In einer groß angelegten Studie haben diese Frage Prof. Mei Wang (WHU Vallendar), Prof. Marc Oliver Rieger (Universität Trier) und Prof. Thorsten Hens (Universität Zürich) klar beantwortet. Die Geduldigsten sind die Deutschen.

Opioide in der Medizin: Postoperative Schmerztherapie bei Frauen oft suboptimal und verspätet

Die meisten Mediziner differenzieren in der Schmerztherapie mit Opioiden nicht zwischen Frauen und Männern. Doch modulieren Hormone die Opioidwirkungen geschlechtsspezifisch. Daher gelingt nur eine gendergerechte Schmerztherapie optimal, berichtet Prof. Dr. Enno Freye in der aktuellen, völlig neubearbeiteten Auflage seines Lehrbuchs "Opioide in der Medizin".

Selbstgemacht schmeckt besser

Wer sein Essen selbst zubereitet, dem schmeckt es auch besser. Dies bestätigt eine Studie der Kölner Gesundheits- und Ernährungspsychologin Dr. Simone Dohle, die in der Fachzeitschrift Health Psychology erscheint. Dohle und ihre Kolleg/inn/en an der ETH Zürich haben untersucht, inwieweit sich die Zubereitung von Essen auf den Geschmack auswirkt.

Zukunft der Nachkommen: Die Risiken der Generativität wachsen

Nicht nur die Geburtenrate, sondern die Generativität in umfassendstem Sinn ist zurückgegangen. Für die junge - möglicherweise überforderte - "Generation scheint es zu wenig Raum oder Ressourcen für Beziehungen und Kinder, für die Sorge um Andere zu geben - also auch für kulturelle intergenerationale Weitergabe," beobachtet Professorin Dr. Vera King (Universität Hamburg).

Religionen tragen zur Krisenbewältigung und Psychotherapie bei

Alle Hochkulturen verfügen über eine Religion. Alle großen Weltreligionen bieten ihren Gläubigen deutliche Überlebensvorteile. Denn Krisen lassen sich mit Religion besser bewältigen. Daher können Religionen auch zur Psychotherapie wesentlich beitragen, berichtet Professor Dr. Ulrich Sachse in seinem Beitrag zum Reader "Krisen erleben".

Studie widerlegt Verlautbarungen großer Krankenkassen: Psychische Störungen nehmen nicht zu

Beharrlich und häufig publizieren Krankenkassen Statistiken mit der Schlussfolgerung, psychische Erkrankungen hätten zugenommen. Professor Dr. Manfred Zielke und Dr. Matthias Stapel haben die Daten analysiert und kommen zu einem völlig anderen Ergebnis: Die Zahl der psychisch Kranken ist etwa gleich geblieben; nur werden sie inzwischen länger und häufiger krankgeschrieben; d.h. die Zahl ärztlich verordneter Arbeitsunfähigkeitstage nimmt zu. Die Analyse erschien in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation".

Brandsatz aus Schloss Bellevue

Die Weihnachtsansprache unseres geistlichen Staatsoberhaupts enthält neben einigen mehr oder minder zutreffenden Trivialitäten einen ebenso populistischen wie brandgefährlichen Satz: "Brandstiftung und Angriffe auf wehrlose Menschen verdienen unsere Verachtung und verdienen Bestrafung."




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