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Die Psychotherapie ignoriert häufig das Arbeitsleben der Klientinnen und Klienten

Die Psychotherapie nimmt die Berufstätigkeit ihrer Klienten nur selten in den Fokus. "Die klinische Psychologie hat kaum Verbindungen mit der Arbeits- und Organisationspsychologie," kritisiert Professor Dr. Manfred Zielke in der aktuellen Ausgabe von "Praxis - Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation". Er bietet erstmals einen detaillierten Überblick über klinische Methoden und diagnostische Verfahren der Arbeitsplatzanalyse im psychotherapeutischen Kontext.

Dialektisch-behaviorale Therapie erfolgreich in der Suchtbehandlung

Die dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) bietet in der Suchtbehandlung eindrucksvolle Vorzüge. Arbeitsgruppen des Asklepios Fachklinikums Göttingen und des Evangelischen Klinikums Bethel/Bielefeld berichten in der Fachzeitschrift RAUSCH detailliert über ihre Vorgehensweisen und Ergebnisse.

Suchtarbeit mit Migranten: Kultursensibilität ermöglicht Erfolge

"Die gesellschaftliche Integration von Migranten wird nicht so funktionieren, wie es sich Sozialpolitiker vorstellen. Denn Integration ist ein Prozess, in dem das ´Eigene´ von den Migranten erst einmal gerettet werden muss, in dem Menschen zu sich kommen müssen, in dem Parallelgesellschaften eine notwendige Bewältigungsform sind und in dem die Verarbeitungszeit individuell" Monate oder Jahre beansprucht. Diese Folgerung zieht Dr. Dietmar Czycholl aus seinen jahrzehntelangen Erfahrungen mit Migranten aus unterschiedlichsten Kulturkreisen. Einen Überblick bietet der Psychotherapeut in seinem aktuellen Reader "Integration heißt Erneuerung - Beiträge zu Migration und Sucht".

Studien belegen: Psychische Krankheiten nehmen nicht zu

Krankenkassen und andere Interessengruppen verlauten seit Jahren regelmäßig unisono, psychische Erkrankungen nähmen in Deutschland kontinuierlich zu. Die öffentliche Meinung hat diese Einschätzung inzwischen als Allgemeingut etabliert. Professor Dr. Manfred Zielke weist demgegenüber auf wissenschaftliche Befunde hin, die belegen: Deutschlands Bevölkerung ist psychisch keineswegs kränker geworden. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Praxis - Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation" fasst der Wissenschaftler die Analysen zusammen.

Ratgeber: Wie wir unser Glück beharrlich verhindern

Wer im neuen Jahr mehr Glück will, sollte zunächst überlegen, ob er/sie es nicht bislang verhindert. Wieviel legen wir dem Glück tatkräftig in den Weg? Diplompsychologe Dr. Reinhold Assfalg beschreibt in seinem Taschenbuch "Über das Glück" neun erfolgreiche Strategien zur Förderung des Unglücks:

Internetsucht: Die meisten Abhängigen nutzen die Beratungs- und Behandlungsangebote nicht

Internet-Abhängigkeit: Pathologischer PC/Internet-Gebrauch ist erfolgreich therapierbar auch bei zusätzlichen massiven Störungen. Wie der Fachverband Sucht in seiner neusten Basisdokumentation mitteilt, wurden mehr als 70 Prozent der Betroffenen nach stationärer Behandlung regulär arbeitsfähig entlassen. Bei Patienten, die eine Suchtrehabilitation absolvierten, betrug die Behandlungsdauer etwa 82 Tage; eine psychosomatische Behandlung nahm ca. 55 Tage in Anspruch.

Smarter Life: Wie 2018 angenehmer und erfolgreicher werden kann als 2017

Im Alltag lässt sich vieles angenehmer gestalten und zu größerem Erfolg führen. Diplom-Psychologe Josef Maiwald beschreibt konkret die Details, und Ute Liebhard illustriert sie amüsant: "Smarter Life" ist der Titel des inspirierenden Buches - und ein möglicher Fortschritt seiner LeserInnen für 2018 ...

Wirtschaftspsychologie: Mittlerer Stress begünstigt das Flow-Erleben, das Wohlbefinden und die Arbeitsqualität

Wirtschaftspsychologie: Flow bedeutet das positive Erleben von Absorbiertheit bei einer konzentrierten Tätigkeit. Im Flow scheint uns die Aufgabe einzunehmen, wir "verschmelzen" mit der Tätigkeit und "vergessen" die Zeit. Wir haben "ein besonderes Gefühl von Kontrolle über die Tätigkeit, aus jedem Schritt scheint sich automatisch der nächste zu ergeben. Dadurch erfahren wir einen glatten und flüssigen Ablauf unserer Tätigkeit, das Tun fühlt sich beinahe anstrengungsfrei an," berichten Corinna Peifer und Gina Wolters in der aktuellen Ausgabe der unabhängigen Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie". Die Wissenschaftlerinnen bieten einen Überblick zum Thema "Konsequenzen und Voraussetzungen von Flow-Erleben am Arbeitsplatz".

Forensische Prognosen: neue Fehleranalysen und Arbeitshilfen

Forensik: Die Qualität vieler forensischer Gutachten ist fragwürdig und verhängnisvoll. Im neuen transdisziplinären Praxismanual "Forensische Prognosen" bieten 46 Experten Fehleranalysen, aktuelle Arbeitshilfen u.a.. Dr. Ulrich Kobbe (Lippstadt) intendiert als Herausgeber eine Grundmotivation, "die reflexartig einrastende Expertenhaltung durch einen 'Anfängergeist' zu konterkarieren, also eine potenziell dialogisch angelegte, dynamische, 'offene' Diagnostik und Prognostik zu verwirklichen."

Sonderschüler begegnen wachsendem Stress eher passiv oder destruktiv

Empirische Sonderpädagogik: Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterliegen häufig einem erhöhten Stress und neigen zu eher passiven Bewältigungsformen, berichten Jennifer Beck und Heinrich Tröster (TU Dortmund) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Empirische Sonderpädagogik".




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