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Big Brain in "Science": Jülicher Forscher präsentieren Hirnmodell mit bisher unerreichter Auflösung

Das dreidimensionale Hirnmodell "BigBrain" gewährt tiefe Einblicke in die menschliche Schaltzentrale. Erstmals ist es nun möglich, in allen drei Ebenen des Raums die komplizierte Struktur des Gehirns auf mikroskopischer Ebene zu sehen und zu verstehen. Einblicke mit einer Auflösung von 20 Mikrometern - das entspricht etwa der Größe einer Nervenzelle oder weniger als der Hälfte eines Haardurchmessers - machen dies möglich. Fünf Jahre haben Jülicher Forscher um die Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Katrin Amunts gemeinsam mit Kollegen aus Montreal (Kanada) an dem frei zugänglichen Modell gearbeitet. Die Erkenntnisse wurden heute in der renommierten Fachzeitschrift "Science" vorgestellt.

Gewaltstudie: Schläge sind für ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland Alltag

Eine sozialwissenschaftliche Studie der Universität Bielefeld im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung deckt hohes Gewaltniveau auf: Sozial benachteiligte Kinder sind besonders betroffen. Um mit Gewalterfahrungen besser umzugehen, bietet die Kinderförderung im Rahmen ihres neuen Förderprogramms ein Konflikt-Training für Arche-Kinder an. Schirmherrin Katharina Saalfrank ruft zum Umdenken auf.

Bullying and suicide among youth is a public health problem

Recent studies linking bullying and depression, coupled with extensive media coverage of bullying-related suicide among young people, led the Centers for Disease Control and Prevention (CDC) to assemble an expert panel to focus on these issues. This panel synthesized the latest research about the complex relationship between youth involvement in bullying and suicide-related behaviors. Three themes emerged: 1) Bullying among youth is a significant public health problem, with widespread and often harmful results; 2) There is a strong association between bullying and suicide-related behaviors; and 3) Public health strategies can be applied to prevent bullying and suicide.

Veränderte Anatomie des Gehirns bei pathologischem Narzissmus

Patienten mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung zeigen eine Verminderung der grauen Substanz in einer für das Empfinden von Mitgefühl relevanten Region des Gehirns. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team von Wissenschaftlern der Charité - Universitätsmedizin Berlin und der Freien Universität Berlin im Rahmen einer Kooperation im Excellenzcluster »Languages of Emotion«. Die Studie ist jetzt in der Fachzeitschrift Journal of Psychiatric Research* publiziert.

FAU: Durchbruch in der Depressionsbehandlung

Als wichtigste Ursache für Depressionen galt bisher, dass die Signalübertragung im Gehirn durch Botenstoffe wie Serotonin oder Noradrenalin an den Kontaktstellen zwischen Neuronen reduziert ist. Die stimmungsaufhellende Wirkung der gängigen Medikamente wurde einer Blockade des Wiederaufnahme-Vorgangs zugeschrieben, die an den Kontaktstellen die Konzentration der Botenstoffe erhöht. Inzwischen mehren sich die Indizien dafür, dass bei depressiven Patienten die neuronale Plastizität - also die Neubildung von Neuronen im Gehirn - vermindert ist.

Wirtschaftspsychologie: Der Nachwuchs wirtschaftet konservativ und will klassische Besitzmodelle umgehen

Wirtschaftspsychologie: "Babyboomer haben wenig Ahnung von Technik, und junge Leute der Generation Y sind sehr ungeduldig." Derartige Schubladen für Menschen verschiedener Altersgruppen sind in der Arbeitswelt weit verbreitet, aber wenig sinnvoll, ist Tamara J. Erickson (USA) überzeugt. Am Donnerstag, 19. September, präsentiert die Expertin für Change-Management auf der Messe Zukunft Personal in Köln einen Gegenentwurf zu dieser Art des Generationendenkens.

Jura-Professor Dr. Bernd Schünemann: Strafrichter sind mit ihrer Machtfülle überfordert

Gustl Mollath, Justizopfer und gegenwärtig prominentester Psychiatriepatient in Deutschland, hat während der letzten Monate Tausende Unterstützer gefunden; die hoch emotionale, täglich anwachsende Kampagne der Justizkritik speist sich zum großen Teil aus eigenen schmerzlichen Erfahrungen vieler Akteure. "Der deutsche Strafprozess ist krank an Haupt und Gliedern", diagnostiziert Professor Dr. Bernd Schünemann, Ordinarius für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie an der Universität München.

Gewalt in der forensischen Psychiatrie: Persönlichkeitsgestörte Schizophrene schlagen am schnellsten zu

In forensischen Kliniken werden Patienten häufig gewalttätig. Pflegende und Ärzte unterliegen auch bei kontinuierlicher Umsicht einem hohen Berufsrisiko, dokumentieren Daniela Ische und Dirk Hesse in einem Beitrag der Fachzeitschrift Forensische Psychiatrie und Psychotherapie. Die Autoren analysierten am Maßregelvollzugszentrum Moringen (Niedersachsen) "98 gemeldete Ereignisse von Gewalt", verübt in einem Zeitraum von fünf Jahren.

Biomarkers may be the key that opens the door to discovery of successful initial treatment of depression

In a National Institutes of Health (NIH) funded clinical trial, researchers at Emory have discovered that specific patterns of brain activity may indicate whether a depressed patient will or will not respond to treatment with medication or psychotherapy. The study was published June 12, 2013, in JAMA Psychiatry Online First.

FAU-Studie: Ausdauersportarten können abhängig machen

Sie üben Sport geradezu zwanghaft aus und verspüren den Drang, sich täglich zu bewegen: Sportsüchtige kennen kaum Grenzen. Sie riskieren nicht nur den Kontrollverlust, sondern setzen ihre eigene Gesundheit aufs Spiel. Unabhängig vom Alter oder Geschlecht: Wer eine Ausdauersportart wie zum Beispiel Triathlon, Laufen oder Radfahren betreibt, läuft Gefahr, an einer Sportsucht zu erkranken. Das haben Sportwissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Universität Halle-Wittenberg in einer Studie nachgewiesen, für die 1089 Athletinnen und Athleten befragt wurden.




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