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Lieber Rätseln als Ballern

Rund 24 Prozent der deutschen Bevölkerung spielen regelmäßig Computer- oder Videospiele. Die beliebtesten Spiele dabei sind nicht etwa die umstrittenen Ego-Shooter, auch Ballerspiele genannt, sondern Puzzle-, Karten- und Rätselspiele sowie Strategiespiele. Das hat die aktuelle repräsentative Studie "GameStat 2012" bei 2500 befragten Menschen ab 14 Jahren unter Leitung von Prof. Dr. Thorsten Quandt von der Universität Münster ergeben. Der Kommunikationswissenschaftler ist Experte für Online-Journalismus und interaktive Medien. Er war jüngst von der Universität Hohenheim nach Münster gewechselt.

Psychologie des Vertrauens: Menschen unterschätzen meist die Vertrauenswürdigkeit anderer

Psychologen stellen in unterschiedlichen Kulturkreisen fest: Die meisten Menschen neigen dazu, sich für vertrauenswürdig zu halten, jedoch ihren Mitmenschen dieses Prädikat abzusprechen. Welche Psychologie steht hinter diesem Misstrauen? Professor Dr. Detlef Fetchenhauer und Kollegen (Universität Köln) identifizierten in ihren Studien mehrere Hintergründe:

Positive Psychologie: Identifizieren sich Beschäftigte mit ihrem Unternehmen, sind sie zufriedener und leisten sie mehr

Positive Psychologie: Können sich Beschäftigte mit ihrem Unternehmen bzw. ihrer Organisation identifizieren, belassen sie es meist nicht nur bei Pflichterfüllung, sondern engagieren sich auch zusätzlich. Diese plausible Annahme fanden Wirtschaftspsychologen in mehreren Studien bestätigt.

Fibromyalgia Syndrome: Cognitive Behavioral Therapy with Success

Fibromyalgia: Five studies of multidisciplinary treatment that combined education, cognitive behavioral therapy, or both with exercise found beneficial effects on patient self-efficacy and overall Fibromyalgia Syndrome. Any comorbid illness, such as mood disturbances or primary sleep disturbances should be identified and treated, Dres. Yoav Arnson and Howard Amital (Tel Aviv University) suggest in "The General Practice Guide to Autoimmune Diseases".

Synthetische Drogen: Eine offene therapeutische Beziehung wird noch wichtiger

Neue synthetische Drogen lassen sich oft nur schwerlich oder überhaupt nicht nachweisen. Dies stellt u.a. Therapeuten in der Forensischen Psychiatrie vor neue Probleme. Nach einem ungeschriebenen Gesetz "verpfeifen" Mitpatienten bzw. Mithäftlinge den Drogen-Konsumenten nicht. Daher müssen die Betroffenen selbst motiviert werden, sich zu offenbaren und therapeutische Chancen wahrzunehmen. Dr. Thomas Pöhlmann-Moore und Kollegen beschreiben in einer Studie Erfahrungen und Erfolge nach dem Konsum neuer synthetischer Drogen.

Pädagogik: Studierende übernehmen Patenschaft für benachteiligte Kinder

Patenschaftsprojekt in Essen: Ein Jahr lang "betreuten" Studierende jeweils ein Grundschul- oder Sonderschul-Kind aus benachteiligten Verhältnissen. Die Ergebnis-Evaluation zeigt: Die meisten Kinder gewannen an Selbstvertrauen und Lernfreude, die Schulleistungen verbesserten sich nachhaltig. "Eine Studentin ist eben total gut," resumiert eine Schülerin. Die Verantwortlichen legen ihre Evaluation in einem authentischen Berichtsband vor: "Zeit für Kinder - Erfahrungen und Wirkungen eines Patenschaftsprojekts".

Psychologie und Gesellschaftskritik: Urvertrauen ist die Basis für Demokratie und Verfassungspatriotismus

Verfassungspatriotismus lässt sich nicht simpel adaptieren. Er basiert auf der moralischen Fähigkeit, allgemeine Werte höher zu schätzen als Gruppeninteressen. Verfassungspatriotismus setzt voraus, sich von konventionellen Vorstellungen freimachen und Neues vorurteilslos in Betracht ziehen zu können. Eine ausgereifte psychische Konstitution ist also erforderlich, skizziert der Psychoanalytiker Prof. Dr. Hans-Joachim Busch (Frankfurt) in der aktuellen Ausgabe von "Psychologie und Gesellschaftskritik".

Pädophilie bei Priestern nicht häufiger als in der Allgemeinbevölkerung

Die Deutsche Bischofskonferenz und das Institut für Forensische Psychiatrie der Universität Duisburg-Essen haben heute in Trier die Ergebnisse der Studie "Sexuelle Übergriffe durch katholische Geistliche in Deutschland - Eine Analyse forensischer Gutachten 2000-2010" vorgestellt.

Sexual Offender in Prison: Essential Therapy - Coercive Therapy?

"It is meaningful and it makes sense to treat sex offenders. It is also senseful, if they have been sent to prison. You can call it coercive treatment, but life is full of coercions, especially in the life of a perpetrator," Professor Dr. Hans-Ludwig Kröber (Berlin) emphasizes in Forensische Psychiatrie und Psychotherapie (Supplement 2012).

Korruption: Lügen haben kleine Brieftaschen

Der neue Corruption Perceptions Index 2012 von Transparency International hat bestätigt: Alle europäischen Staaten mit hoher Korruption befinden sich in ökonomischen Schwierigkeiten. Staaten mit geringer Korruption prosperieren. "Je höher das Niveau an finanzieller Ehrlichkeit, desto stärker wächst das Bruttosozialprodukt", diagnostiziert der Wirtschaftspsychologe Professor Dr. Detlef Fetchenhauer (Universität Köln).




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