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Wirtschaftspsychologie: Digitale Entmachtung der Führungskräfte?

Wirtschaftspsychologie: Je digitaler die Arbeitswelt wird, desto mehr stellt sich die Frage nach der Digitalisierung der Mitarbeiterführung. Welche neuen Anforderungen werden an Führungskräfte gestellt? Welche Möglichkeiten eröffnen sich ihnen? Bringt dies Vor- oder Nachteile für die Führung? Prof. Dr. Jürgen Weibler, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insb. Personalführung und Organisation an der FernUniversität: "Mit diesen Fragen wird früher oder später jede Organisation konfrontiert werden." Sicher ist nur eines: "Wer es schafft, die analoge und die digitale Welt miteinander zu verzahnen, wird erfolgreichere Führungsbeziehungen entwickeln und nicht selbst durch Digitalisierung entmachtet."

Cornelia Kricheldorff aus Freiburg erhält renommierten Wissenschaftspreis der Alternsforschung

Für ihre herausragende Forschung im Bereich der Gerontologie und die stete Implementierung neuester Erkenntnisse der Alternsforschung in die Praxis, erhält Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff den diesjährigen Großen Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie DGGG. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird am 9. September in Stuttgart auf dem gemeinsamen Kongress der deutschsprachigen gerontologischen Fachgesellschaften überreicht.

"Generation Mitte" sieht Zuwanderung skeptisch und beklagt wachsende soziale Unterschiede

Die hohe Zahl der Flüchtlinge hat in der "Generation Mitte" zu einer gewachsenen Skepsis gegenüber Zuwanderung geführt. In einer repräsentativen Allensbach-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bewerteten zwei Drittel der befragten 30- bis 59-Jährigen die Integrationschancen der Flüchtlinge als weniger oder gar nicht gut.

Battle of the sexes? Not when negotiating with friends

A new Tel Aviv University study on women in the workplace finds women are as savvy and exacting as their male counterparts when negotiating with or on behalf of friends. The study was conducted by Dr. Hilla Dotan of TAU's Coller School of Management and Prof. Uta Herbst of Potsdam University in Germany. It will appear in an upcoming issue of the Journal of Business and Industrial Marketing.

Deutsche AIDS-Hilfe zu EGMR-Urteil: Bayern muss Gefangene jetzt endlich substituieren

Der Freistaat Bayern muss heroinabhängigen Häftlingen Zugang zu einer Substitutionstherapie gewähren, wenn dies medizinisch geboten ist. Das geht aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) von Donnerstag hervor. Geklagt hatte ein Häftling, dem die Substitution verweigert worden war. Die bayerische Justiz hat in diesem Fall laut Urteil gegen Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention verstoßen, der unmenschliche oder erniedrigende Strafe und Behandlung verbietet.

Lebenszufriedenheit der Deutschen wird langfristig kaum von ökonomischem Statusverlust beeinflusst

Veränderungen des Einkommens und in der Haushaltsstruktur (z.B. Ein- und Auszug, Tod und Geburt) sowie der Verlust der Erwerbstätigkeit können sich stark auf die Einkommensmobilität auswirken. Wie es scheint leidet die Lebenszufriedenheit der Deutschen darunter weniger als man annehmen könnte. Besonders jüngere Generationen stellen Werte wie Meinungsfreiheit, Selbstverwirklichung und Lebensqualität über ihren ökonomischen Status.

Studie belegt erstmals: Autofahren mit Flip Flops ist gefährlich

An heißen Sommertagen ist die Verlockung groß, mal eben mit Flip Flops ins Auto zu springen und einfach loszufahren. Wie gefährlich das ist, haben jetzt Wissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg mit einer Untersuchung belegt. Professor Friedrich Müller und sein Team vom LüneLab, dem Institut für Experimentelle Wirtschaftspsychologie der Leuphana, werteten dazu an einem Fahrsimulator 5.400 Bremsmanöver aus.

Gewalt gegen ältere Menschen: Pflegeteams können Opfer schützen

Es ist eines der letzten großen Tabuthemen in der Öffentlichkeit: Gewalt gegen ältere, pflegebedürftige Menschen. Schläge, Beleidigungen oder auch finanzielle Ausbeutung finden im engsten Kreis statt. In der Familie zu Hause, in Pflegeheimen oder auch in Kliniken. Nur kaum einer redet drüber. Dabei gibt es Strategien zur Hilfe. Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) wollen deshalb aufklären. Wie können Misshandlungen erkannt und vor allem vorgebeugt werden? Darüber sprechen in einem Doppelinterview Dr. Mark Lachs vom Weill Cornell Medical College in New York und Frau Prof. Dr. Susanne Zank von der Universität Köln.

Neuroökonomie: Der Kampf zwischen Gier und sozialem Miteinander in unserem Gehirn

Warum sind wir bereit, für Lebensmittel mit Bio-Siegel deutlich mehr zu zahlen? Was bringt intelligente, seriöse Bankmanager dazu, das Geld ihrer Anleger zu verzocken und Existenzen zu vernichten? Warum gehen wir bei der Verteilung von Werten lieber leer aus, als einen unfairen Anteil zu akzeptieren? "Man könnte annehmen, wirtschaftliche Entscheidungen sind das Ergebnis logischer Rechenexempel. Der Blick ins Gehirn verrät aber etwas anderes", sagt Prof. Christian Elger. Der leitende Epileptologe der Universität Bonn forscht an der Schnittstelle von Neurologie und Ökonomie und hat sich mit einem Taktgeber unseres Handelns beschäftigt: das Belohnungszentrum im Gehirn.

Not lehrt doch nicht beten: Medizinprofessor widerlegt eine weit verbreitete Vermutung

Gereon Heuft ist Medizinprofessor der Universität Münster und Direktor der Uniklinik für Psychosomatik und Psychotherapie. Er hat nun einen zweiten Doktortitel erworben - in Theologie. In seiner Dissertation zeigt er, dass Menschen durch körperliche oder psychische Not nicht "religiöser" werden.




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