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Liebesfilme: Erfolgreiche Therapie für Suchtkranke

Liebe ist ein Lebenselixier erster Ordnung, ein existenzielles Medikament, das den Selbstwert steigert. Daher eignen sich Liebesfilme in der Behandlung Suchtkranker. Dr. Martin Poltrum (Anton-Proksch-Institut Wien) berichtet in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Rausch" über gute Ergebnisse.

Politik, Unterhaltung und Kunst in der Psychologie: Der DGPs-Kongress öffnet die Türen

Der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, der vom 18.-22. September an der Universität Leipzig stattfindet, öffnet seine Türen auch in diesem Jahr wieder für die interessierte Öffentlichkeit. Mit Podiumsdiskussionen zum Rechtspopulismus und zur Energiewende, einem unterhaltsam vergnüglichen Psycho Slam und einer Ausstellung zur Geschichte der Psychologie soll die Öffentlichkeit für die Psychologie begeistert werden. Der Kongresspräsident, Prof. Dr. Immo Fritsche, und die DGPs-Präsidentin, Prof. Dr. Andrea Abele-Brehm, laden alle Interessierten herzlich ein, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Medical Marijuana Programs May Help Cut Opioid Use

Making medical marijuana legal may lead to a reduction of opioid use in adults under the age of 40, a new study suggests. The researchers found that the rates of opioid use decreased in adults ages 21 to 40 in states that had legalized medical marijuana and where residents with prescriptions could obtain cannabis from dispensaries or grow their own, compared to states that had legalized medical marijuana but did not yet have an operational program for people to obtain it.

Brain training can alter opinions of faces

By sneakily influencing brain activity, scientists changed people’s opinions of faces. This covert neural sculpting relied on a sophisticated brain training technique in which people learn to direct their thoughts in specific ways.

Forensische Psychiatrie: Wer seine Straftat leugnet, wird seltener rückfällig

Forensische Psychiatrie: Traditionell wird in deliktorientierten Psychotherapien großes Gewicht auf das Bekenntnis zum und die Verantwortung für das Tatgeschehen gelegt. Demgegenüber stellt Oliver Kliesch in der Fachzeitschrift "Forensische Psychiatrie und Psychotherapie" dar: Ein fehlendes Tateingeständnis dient häufig als Selbstschutz. "Es gibt ernstzunehmende Hinweise, dass die Tat ganz oder teilweise zu leugnen eher vor Rückfälligkeit schützt, als dieser Vorschub zu leisten."

DGPs-Kongress 2016: Wissen schafft Verstehen - Psychologie im Dienste der Gesellschaft

Der größte wissenschaftliche Psychologiekongress im deutschsprachigen Raum kehrt mit seinem 50. Jubiläum an den Geburtsort der modernen Psychologie zurück: die Universität Leipzig. Wo Wilhelm Wundt vor rund 140 Jahren das weltweit erste psychologische Universitätsinstitut aufbaute, präsentieren in der Zeit vom 18.-22. September 2016 mehr als 2500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung und beschäftigen sich mit gesellschaftlich relevanten Themen, zu denen die Psychologie etwas zu sagen hat.

Smartphone größte Ablenkung auf der Autobahn

Das Tippen auf dem Mobiltelefon ist die häufigste Ablenkung auf der Autobahn. Fast jeder Siebte ist während der Fahrt auf der Autobahn abgelenkt, jeder Zehnte bedient sein Smartphone. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eines Forschungsteams um den Verkehrspsychologen Professor Mark Vollrath. Beobachtet wurden über 2.000 Autofahrer auf der A 2. Ergebnisse einer weiteren Studie der Verkehrspsychologen und -psychologinnen der Technischen Universität Braunschweig zeigen für den Stadtverkehr allerdings einen leichten Rückgang auf. Bereits im Jahr 2015 hatten sie rund 12.000 Autofahrer in verschiedenen deutschen Städten beobachtet.

Psychopharmaka sind keine Lösung: Forscher äußern Kritik

Medikamente helfen langfristig nicht gegen psychische Störungen - diese Meinung vertreten die Bochumer Psychologen Prof. Dr. Jürgen Margraf und Prof. Dr. Silvia Schneider in einem Kommentar in "EMBO Molecular Medicine". Die Forscher der Ruhr-Universität haben zahlreiche Studien zusammengetragen, die die nachhaltige Wirkung von Psychopharmaka infrage stellen, teils sogar negative Folgen bei längerer Einnahme dokumentieren. Dauerhaft wirksamer seien Psychotherapien. Die Autoren fordern, psychische Krankheiten nicht allein auf biologische Ursachen zu reduzieren, sondern Forschung zu biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren besser zu verzahnen.

Online-Sucht ist primär maskulin

Zum Deutschen Suchtkongress in Berlin wurden neue Ansätze zur Diagnostik und Therapie der Online-Sucht vorgestellt. Die Zahl der relevanten Beratungs- und Behandlungseinrichtungen hat sich in Deutschland innerhalb der letzten acht Jahre etwa vervierfacht, berichtete Dr. Kay-Uwe Petersen (Universität Tübingen). Dennoch kommt nur ein Bruchteil der Betroffenen im Suchthilfesystem an. Daher wurde an der Ruhr-Universität Bochum ein niedrigschwelliges Angebot entwickelt: Dr. Bert te Wildt stellte den "Online-Ambulanz-Service (OASIS) zur Diagnostik und Beratung von Internetsüchtigen" vor.

Aufbrausender, fröhlicher, gelassener oder deprimiert? Die Emotionen des Alters

Gefühle und emotionale Kompetenzen haben über das ganze Leben hinweg wichtige Funktionen. Sie beeinflussen das Zusammenleben mit unseren Mitmenschen und geben uns schnelle Orientierung. Aus der Forschung ist bekannt, dass sich sehr viele geistige und körperliche Funktionen im Laufe des Lebens verändern. Wie aber verändern sich unsere Gefühle und unsere Art und Weise, mit ihnen umzugehen? Verändern sich unsere Gefühle überhaupt? Und wenn ja, in welchen Bereichen? Antworten darauf präsentieren Psychologinnen und Psychologen im Rahmen des 50. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, der vom 18.-22. September an der Universität Leipzig stattfindet.




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