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Getroffene Auswahl

Eizellspende: Die Kinder entwickeln sich gut, doch ihre Selbstfindung wird riskant

Die Eizellspende ist in Deutschland untersagt. Daher lassen deutsche Frauen den Eingriff in Nachbarländern vornehmen. Jährlich verdanken annähernd 500 Kinder in Deutschland diesem Kunstgriff ihr Leben. Dr. Silvia Janke und Kolleginnen berichten in einer Studie, dass die Kinder sich positiv entwickeln, die befürchteten Schädigungen bleiben aus. Allerdings bleibt ungeklärt: Wie schwierig wird die Selbstfindung für Betroffene, wenn sie von ihrer Herkunft erfahren? Die Studie zur Eizellspende erschien in dem aktuelle Reader "Qualitative Forschungsansätze und Ergebnisse der psychosomatischen Frauenheilkunde".

Suffizienz: Befreiung von überflüssigem Wohlstandsschrott

Suffizienz: Es wird überlebensnotwendig, den Überfluss in der Gesellschaft zu reduzieren. "Wer in materieller Optionenvielfalt zu versinken droht, leistet durch Reduktion keinen Verzicht, sondern befreit sich von Überfluss. Sich klug jener Last zu entledigen, die viel Zeit kostet, aber nur minimalen Nutzen stiftet, führt zu mehr Unabhängigkeit vom volatilen Marktgeschehen, von Geld und Erwerbsarbeit," formuliert Professor Dr. Niko Paech (Oldenburg i.O.) in seiner Studie "Zeitökonomische Theorie der Suffizienz", erschienen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Umweltpsychologie.

Neue Studie zu Stressbelastungen bei Erzieherinnen

Eine umfangreiche Studie zu den Berufsbelastungen von Erzieherinnen hat Professor Johannes Jungbauer von der Katholischen Hochschule NRW Aachen durchgeführt und fast 850 Erzieherinnen zu den speziellen Belastungen ihres Berufes befragt. Das Ergebnis der Untersuchung ist alarmierend, denn viele Erzieherinnen und Erzieher sind extrem Burnout-gefährdet. Stressquelle Nummer eins der Berufsbelastungen für Erzieherinnen ist die mangelhafte Personalausstattung in den Einrichtungen. Das hat zur Folge: Zu große Gruppen, ein unzureichender Betreuungsschlüssel, Zeitdruck und Mehrarbeit wegen erkrankter Kolleginnen.

Verstärkte Nikotinabhängigkeit bei Trägern einer Genmutation

Forscher des Institut Pasteur, des CNRS (Zentrum für wissenschaftliche Forschung) und der UPMC (Universität Pierre und Marie Curie) haben bei Mäusen nachgewiesen, dass das Verlangen nach Nikotin stark von einer sehr häufig beim Menschen auftretenden Genmutation abhängt.

Heavy Drinking in Middle Age May Speed Memory Loss by up to Six Years in Men

Middle-aged men who drink more than 36 grams of alcohol, or two and a half US drinks per day, may speed their memory loss by up to six years later on, according to a study published in the January 15, 2014, online issue of Neurology®, the medical journal of the American Academy of Neurology. On the other hand, the study found no differences in memory and executive function in men who do not drink, former drinkers and light or moderate drinkers. Executive function deals with attention and reasoning skills in achieving a goal.

Gehirn im Autopilot-Modus

Der Aufbau des menschlichen Gehirns ist komplex und ähnelt einem Schaltplan mit unzähligen Verbindungen. Doch welche Rolle spielt die vorgegebene Architektur bei der Funktion? Um diese Frage zu beantworten, analysierten Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin in Kooperation mit der Freien Universität Berlin und dem Universitätsklinikum Freiburg erstmals gleichzeitig 1,6 Milliarden Verbindungen innerhalb des Gehirns. Die meisten Übereinstimmungen zwischen Struktur und Informationsfluss fanden sie im so genannten "Default Mode Network", welches mitunter für Tagträumerei verantwortlich ist.

Pilotstudie: Psychomotorik macht Kinder stark

Psychomotorische Förderung stärkt das Selbstvertrauen von Kindern. Mit diesem Ergebnis schließt die Forschungsstelle Bewegung und Psychomotorik des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) an der Universität Osnabrück seine Studie zur Wirkung psychomotorischer Förderung ab. Die Studie legt offen, dass bestimmte Bereiche des kindlichen Selbstkonzepts durch die Förderung positiv beeinflusst werden. Hierzu zählen beispielweise die Bereiche Selbstsicherheit, körperliche Effizienz und der Umgang mit Ängsten.

Study finds later school start times improve sleep and daytime functioning in adolescents

Julie Boergers, Ph.D., a psychologist and sleep expert from the Bradley Hasbro Children's Research Center, recently led a study linking later school start times to improved sleep and mood in teens. The article, titled "Later School Start Time is Associated with Improved Sleep and Daytime Functioning in Adolescents," appears in the current issue of the Journal of Developmental & Behavioral Pediatrics.

Befunde der psychologischen und der neurowissenschaftlichen Kausalforschung basieren auf unterschiedlichen philosophischen Ausgangsannahmen

In der Philosophie werden empirische Forschungsbefunde gern von den Vertretern verschiedener Positionen argumentativ so genutzt, als ob die Befunde selbst philosophisch neutral seien. Das ist aber nicht der Fall. Sowohl Forschungsmethoden als auch die von ihnen erzeugten Befunde sind philosophisch gehaltvoll. Vor allem basieren Kausalurteile der Klassischen Psychologie und der Neurowissenschaft auf sich teilweise widersprechenden Ausgangsannahmen. Vertreter der beiden Disziplinen verfolgen mit ihrer Kausalforschung unterschiedliche Ziele, sie arbeiten mit unterschiedlichen Kausalitätstheorien und nutzen verschiede Forschungsstrategien, um Kausalurteile zu fällen. Dr. Julia von Thienen entwickelt das Verfahren der Methodenanalyse, um die philosophische Basis einzelner Methoden und der von ihnen erzeugten Befunde abzuklären.

Le Parkour: Mobile Körper erobern die Stadt

Mobilität wird in der Regel mit Technik und Verkehr in Verbindung gebracht. In der Großstadt sorgen Autos, Busse und Bahnen für einen möglichst schnellen, aber körperlich passiven Ortswechsel. Die Trendsportart Le Parkour setzt dazu einen Kontrapunkt, wie der Sportsoziologe Prof. Robert Gugutzer und die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Andrea Dlugosch in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazin "Forschung Frankfurt" berichten. Jugendliche "Traceure" suchen explizit die körperliche Beweglichkeit, nicht zuletzt als einen Prozess der kreativen Selbstfindung.




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