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Wirtschaftspsychologie: Hohes Commitment ermöglicht Work-Life-Balance auch unter Belastung

Wer mit der Arbeit und seinem Arbeitgeber emotional verbunden ist, fühlt sich auch bei hoher Belastung gut: Die Work-Life-Balance bleibt stimmig, und die Fähigkeit zur Problemlösung steigt. Dies belegen Wirtschaftspsychologen mit unterschiedlichen Studien - veröffentlicht im Abstractband zum 48. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.

Studie: Ist Schulerfolg vorhersagbar? / "Entwicklungsverläufe unterscheiden sich erheblich"

Inwieweit sind Schulleistungen vorhersagbar? Psychologen der Universität Hildesheim haben in einer Längsschnittstudie herausgefunden, dass in der frühen Kindheit vor allem die Leistung des Arbeitsgedächtnisses - und weniger Intelligenz - spätere Schulleistungen beeinflusst. Über fünf Jahre wurden 200 Kinder begleitet. Ein Ergebnis: "Risikokinder" können früh erkannt und gefördert werden - was bislang zu wenig beachtet wird. "Schulanfänger kommen mit Wissen über Mengen, Zahlen und Laute in die Schule - das Ausmaß an numerischem und phonologischem Vorwissen unterscheidet sich jedoch erheblich voneinander", sagt Prof. Dr. Claudia Mähler.

Sucht: Wenn Junkies sich diskriminiert fühlen, verweigern sie die Therapie

Ein respektvoller Umgang und ein Verzicht auf jede Diskriminierung sind entscheidende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit mit Drogenabhängigen, fordert Jason Farrell. Er absolvierte selbst eine extreme Junkie-Karriere mit reichlich Heroin; heute ist er clean und arbeitet in der Drogenberatung in Amsterdam. Ehemalige Junkies können zu optimalen Drogenberatern ausgebildet werden, berichtet er in seinem Beitrag in Rausch - Wiener Zeitschrift für Suchttherapie.

Neue Behandlungsmöglichkeiten bei Essstörungen

Die Behandlung von Essstörungen befindet sich in einem Umbruch. Es ist jetzt auch möglich, schwer kranke Patientinnen und Patienten mit ausgeprägten Begleiterkrankungen (Komorbidtät) psychotherapeutisch wirkungsvoll zu behandeln. Auf der Tagung "Essstörung und Komorbidität" an der Universität zu Lübeck werden am 22. und 23. März 2013 neueste, für die Behandlung von Essstörung relevante Erkenntnisse zur Emotionsregulation, zur Selfish Brain Theory und zum Umgang mit der chirurgischen Behandlung von Übergewicht (bariatrische Chirurgie) vorgestellt.

Michael Musalek bei Sandra Maischberger: keine "Pille" gegen Alkoholismus

Alkoholismus bei Senioren ist keine neue Entwicklung. Früher wurde er stärker tabuisiert und verheimlicht, heute wird er eher thematisiert und behandelt, sagte Professor Dr. Michael Musalek in der TV-Sendung "Menschen bei Maischberger" am Mittwoch-Abend. Senioren "vertragen" den Alkohol weniger gut, weil die Leistungskraft ihres Organismus nachlässt, betonte der Psychiater und wies darauf hin, dass mit dem Alkoholkonsum das Demenzrisiko steigt.

Zufriedene Schüler sind gesünder

Wenn Kinder nicht gern zur Schule gehen oder mit ihrer Schule unzufrieden sind, steigt das Risiko, dass sie unter gesundheitlichen Einschränkungen leiden. Dies betrifft immerhin 15 % der deutschen Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren. Das ist ein Ergebnis der internationalen Studie "Health Behaviour in School-Aged Children" (HBSC), welche unter der Schirmherrschaft der WHO steht. Gemeinsam mit drei anderen Forscherteams hat die Gruppe der Professur für Schulpädagogik: Schulforschung von der TU Dresden den deutschen Teil der Studie durchgeführt. Der Abschlussbericht der aktuellen Erhebung wurde am 11. März im Verlag Beltz-Juventa veröffentlicht.

Wirtschaftspsychologie: Täglich eine Stunde ohne Kommunikation im Büro

Cornelius König, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität des Saarlandes, hat in einer Feldstudie den Nutzen der so genannten "Stillen Stunde" nachgewiesen. Nehmen sich, wie im Fall der Studie, beispielsweise Manager eine bewusste Auszeit von E-Mail, Telefon und Bürogespräch, steigt die Qualität der Arbeit, die in dieser Zeit geleistet wird, merklich. Auch den Rest des Arbeitstages nehmen die Arbeitnehmer als produktiver und zufriedenstellender wahr. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift European Review of Applied Psychology veröffentlicht.

Zuspiel im Kinderschutz: Der Gelbe Ball

Der Gelbe Ball springt kreuz und quer durch Stadt und Land. Aufgefangen wird er von Menschen, die sich im Kinderschutz engagieren. Sie erzählen auf dem Weblog www.gelber-ball-kinderschutz.de von ihrer Arbeit, ihren Erfahrungen und Ideen. Wohin der Gelbe Ball als nächstes springt, entscheidet der jeweils letzte Interviewpartner. Spielstationen vom Gelben Ball waren bisher u. a. ein Jugendamt, das Jugendministerium oder der Kindernotdienst in Potsdam. Von dort flog der Ball zuletzt an eine Schule in Kloster Lehnin.

Computerspielsucht ist kaum verbreitet in Deutschland

Eine repräsentative Studie der Universität Münster belegt: Entgegen landläufigen Vermutungen ist Computerspielsucht kein verbreitetes Problem in Deutschland. Demnach sind weniger als ein Prozent der PC-Spieler süchtig, lediglich knapp vier Prozent zeigen einige Symptome problematischen Spielverhaltens. Mit der Spielsucht gehen unter anderem ein geringeres Selbstvertrauen und niedrigere Lebenszufriedenheit einher. Die Forschungsergebnisse, die auf einer repräsentativen Befragung von 4500 Computerspielern beruhen, wurden jetzt in der für die Suchtforschung renommierten Fachzeitschrift "Addiction" (DOI: 10.1111/add.12016) veröffentlicht.

Maßregelvollzug: Zehn Prozent der entlassenen Patienten kehren hinter Gitter zurück

Wie wirksam oder wirkungslos ist die Therapie ehemaliger Schwerverbrecher im Maßregelvollzug? Dr. Bernd Dimmek (Landschaftsverband Westfalen) legt die aktuelle empirisch gesicherte Bilanz vor: Der Maßregelvollzug erreicht mehr als viele seiner Kritiker erwarten und weniger als optimistische Therapeuten hoffen. Etwa zehn Prozent der Patienten kehren während der ersten fünf Jahre nach der Entlassung in die Maßregel bzw. Haft zurück.




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