Wenn das Bier im Gully schäumt: Das kühle Blonde verliert Liebhaber
15.03.2021 - Die Hopfenernte war im Jahr 2020 mit knapp 47.000 Tonnen in Deutschland nicht überreichlich, aber qualitativ überdurchschnittlich. Wie gewohnt leistete der Steuerzahler ungefragt einige Millionen Euro Agrarsubvention. Hopfen und Malz, Gott erhalt´s. Bier ist förderungswürdiges Kulturgut.
Jahrbuch Sucht: Autofahren mit psychoaktiven Medikamenten ist nicht immer straffrei
Jahrbuch Sucht: Die Zulassung des medizinischen Cannabis hat für den Straßenverkehr neue Risiken ausgelöst:
Einerseits darf unter Cannabis-Einfluss niemand ein KFZ steuern. Anderseits gilt dies nicht nach der Einnahme eines ärztlich verordneten Cannabis-Medikaments.
Aber: Betroffene dürfen nur dann am Steuer Platz nehmen, wenn sie nach selbstkritischer Prüfung von ihrer Fahrsicherheit überzeugt sind. Ist jedoch nach Cannabis-Einnahme eine selbstkritische Einschätzung wirklich möglich? Dr. Peter Strohbeck-Kühner liefert im Jahrbuch Sucht 2020 eine Übersicht über die teils widersprüchliche Problemlage bei psychoaktiven Medikamenten.
Multinational Teams: Cultural Dominance is always counterproductive
Organisational cultures in multinational companies are shaped by different factors. An organisational culture does not reduce national culture differences,
but maintains and enhances them. Professor Dr. Claude-Helene Mayer and Dr. Christian Martin Boness deliver the appropriate coaching and training for managers:
The textbook "Creating mental health across cultures" shows ways to becoming a healthy and competent transcultural manager. The theoretical informations and
practical exercises provide the reader with ideas on how to cope with managerial responsibilities in a salutogenetic and enjoyable manner.
Psychologie der Geschichte: Wie die Raumfahrt das Umweltbewusstsein prägte
Die Corona- und die Umweltkrise aktualisieren die Frage: Wieweit verändern historische Entwicklungen die Psyche der Menschen? Und anderseits: Wieweit beeinflusst die Psyche historische Entwicklungen? Konkret etwa: Schafft die Psyche die Anpassungsleistung, das Verhalten der Menschheit so zu verändern, dass wieder ein ökologisches Gleichgewicht erreicht und die Klimakatastrophe vermieden wird? Im neu publizierten Reader "Psychologie der Geschichte" reflektieren Gerd Jüttemann und 35 weitere WissenschaftlerInnen mögliche Wechselwirkungen.
Frauen, die eine IVF erhalten, haben ein höheres Level an Stress, Angststörungen und Depressionen als die Allgemeinbevölkerung. Eine erhöhte psychologische Belastung durch die Unfruchtbarkeit senkte auch den Erfolg einer IVF. Eine psychologische Betreuung der Betroffenen könnte den Erfolg einer IVF erhöhen.
Die fünf häufigsten neurologischen Folgen von COVID-19
Die Viruserkrankung geht, doch die neurologischen Symptome halten an. Am häufigsten sind das chronische Erschöpfungssyndrom, Schmerzen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme und Schlafstörungen. Wie lange sie anhalten, scheint von Patient zu Patient unterschiedlich zu sein. In der Regel sind es aber mehrere Wochen und Monate. Im Rahmen des NAPKON-Projekts sollen u.a. neurologische Langzeitfolgen genauer untersucht werden. Besonders wichtig ist dabei die Frage, ob die Viruserkrankung womöglich auch langfristig die Kognition beeinträchtigen kann oder sogar die Entstehung neurodegenerative Folgeerkrankungen (wie z.B. Alzheimer) im Alter begünstigt.
Psychologische Versorgung in der Herzchirurgie verbessert die Lebensqualität und den Operationserfolg
Eine psychologische Mitbehandlung herzchirurgischer Patienten verbessert nicht nur die Lebensqualität, sondern auch Therapieergebnisse und Überlebenschancen. Dennoch ist ein derartiges Angebot in Deutschland eher die Ausnahme als die Regel. Im Herz- und Diabetes Zentrum NRW in Bad Oeynhausen steht der psychologische Dienst den Patienten bereits vor der Operation zur Verfügung. Dr. Katharina Tigges-Limmer und KollegInnen berichten über seine Arbeit in der Fachzeitschrift "Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation".
Psychologie der Industrie 4.0: Menschliche Arbeitskraft wird häufig digital gesteuert, unterqualifiziert und monoton
Industrie 4.0: Viele Produktionstätigkeiten werden künftig dequalifiziert, andere entwickeln sich jedoch zu einem höheren Anspruchsniveau. Industrie 4.0 polarisiert die Qualifikationsstrukturen in den Belegschaften, berichtet Professor Dr. Günther Bergmann (Hochschule Pforzheim) in der unabhängigen Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie". Er schildert konkrete aktuelle Beispiele.
DGPM: Psyche in der Pandemie: Kanzlerin Merkels Ansprache reduzierte Angst und Depression
Die Coronavirus-Pandemie stellt für viele Menschen eine enorme psychische Belastung dar. Wer ist psychisch besonders gefährdet, und welche Faktoren wirken stabilisierend? Für eine Untersuchung zur mentalen und physischen Verfassung während der Pandemie hat ein Forschungsteam der Universität Duisburg-Essen fortlaufend fast 25.000 Menschen online befragt. Professor Dr. med. Martin Teufel zieht für die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) eine Zwischenbilanz.
An der Uhr gedreht: Wie Zeit das Arbeitsgedächtnis beeinflusst
Wenn die Arbeit eintönig ist, wirkt es, als ob die Zeit stehen bliebe. Wird man hingegen geistig gefordert, vergeht die Zeit gefühlt wie im Flug. Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben nun gezeigt, dass die Beziehung zwischen der Auslastung des Arbeitsgedächtnisses und der Zeitwahrnehmung auch andersherum bestehen kann. Dazu haben sie Anzeigen zur Dauer der verstrichenen Zeit beschleunigt oder verlangsamt, ohne dass die Versuchspersonen davon wussten. Hatten die Teilnehmenden den Eindruck, die Zeit verginge schneller, verbesserten sich ihre Leistungen.