Jahrbuch Sucht 2013: Alkohol in Deutschland: Unterschätzt, verharmlost und ... außergewöhnlich schädlich!
Die Gesundheitsrisiken des Alkoholkonsums sind den meisten Menschen nicht bewusst. Sie glauben, Alkohol könne ihnen persönlich nichts anhaben. Eine Fehleinschätzung mit weitreichenden Folgen: Die Diagnose "Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol" ist die dritthäufigste in der Krankenhausstatistik, bei Männern sogar die häufigste Diagnose der vollstationär behandelten Patienten. Dies ist nur die Spitze des Eisberges, denn dazu kommen weitere typische Krankheiten wie alkoholbedingte Leberzirrhose, alkoholbedingte Bauchspeicheldrüsenentzündung, alkoholbedingte Krebserkrankungen sowie Unfälle und Verletzungen unter Alkoholeinfluss.
Can Meditation Make You a More Compassionate Person?
Scientists have mostly focused on the benefits of meditation for the brain and the body, but a recent study by Northeastern Universitys David DeSteno, published in Psychological Science, takes a look at what impacts meditation has on interpersonal harmony and compassion.
Selbstverliebte Vorstandschefs investieren häufiger in bahnbrechende Technologien
Je narzisstischer ein Vorstandschef, umso höher seine Bereitschaft, in seinem oder ihrem Unternehmen neue Technologien einzuführen - insbesondere wenn diese Innovationen von der Öffentlichkeit als "heilsbringend", aber risikoreich wahrgenommen werden. Diesen Zusammenhang konnten Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) erstmals in einer gemeinsam mit dem IMD in Lausanne und der Pennsylvania State University durchgeführten Studie nachweisen. Ihre Erkenntnisse werden in Kürze in der renommierten Fachzeitschrift Administrative Science Quarterly veröffentlicht.
Nur jedes vierte Leben "gelingt": Warum Glück nicht glücklich macht
Wie konstruktiv, klug und adaptiert gehen wir mit Menschen und Ereignissen um? An dieser Frage entscheidet sich, ob ein Leben gelingt. Dies ist der Hauptbefund der Grant-Studie, die bis heute 268 Harvard-Absolventen der Jahrgänge 1939 bis 1945 kontinuierlich psychologisch, medizinisch und soziologisch analysiert. Nur etwa 25 Prozent der Studienteilnehmer konnten oder können auf ein gelungenes Leben zurückblicken. Die Mehrheit be- oder verhindert ihr Glück. Die wichtigsten (neun) Methoden nennt der Psychotherapeut Dr. Reinhold Aßfalg in seinem Handbuch:
Schuld sind (nicht) immer die anderen - wie der Charakter den Lebensweg formt
Ob der neue Flughafen Berlin-Brandenburg, die Hamburger Elbphilharmonie oder der Schiffbruch der Costa Concordia: Schuld sind immer die anderen Ganz selten bekennt sich jemand öffentlich zu seiner Verantwortung für ein Desaster. Ähnlich läuft es im Privaten. Du bist schuld das ist meist unser erster Gedanke, wenn in unserem Leben zwischenmenschlich mal wieder alles aus dem Ruder läuft.
Wirtschaftspsychologie: Motivierende Gesprächsführung auf gleicher Augenhöhe erfolgreich
Wirtschaftspsychologie: Die Arbeitsmotivation ist häufig defizitär - vor allem bei Veränderungen und Neuentwicklungen. In dieser Situation kann die "Motivational Interviewing"-Methode (MI) eine neue Dynamik auslösen und aufrecht erhalten, berichten Florian Erik Klonek und Simone Kauffeld (TU Braunschweig) in der aktuellen Ausgabe der unabhängigen Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie". Die Autoren bieten einen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten bei Einzelpersonen und Teams.
A new study conducted by The Mind Research Network in Albuquerque, N.M., shows that neuroimaging data can predict the likelihood of whether a criminal will reoffend following release from prison.
Women's abilities to make fair decisions when competing interests are at stake make them better corporate leaders, researchers have found. A survey of more than 600 board directors showed that women are more likely to consider the rights of others and to take a cooperative approach to decision-making. This approach translates into better performance for their companies.
Wirtschaftspsychologie: Der Forschungstransfer in die Praxis wächst
Wirtschaftspsychologie prosperiert: "Beraterszene und Hochschullandschaft haben in den vergangenen Jahren mehr und mehr zueinander gefunden. Interessant sind in diesem Zusammenhang die Verbreitung und das Wachstum der angewandten Hochschulen," wertet Professor Dr. Jens Nachtwei (Humboldt Universität Berlin) in seinem Beitrag zur unabhängigen Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie".
Incongruity of perspectives: people with dementia and their healthy partners
"The reasons for an incongruity with regard to marital relationship quality between individuals with dementia and their partners are mostly explained as being linked to caregiving stress and a feeling of having lost a coequal partner in the healthy spouse and denial on the side of the afflicted partner," Milena von Kutzleben and Wolfgang Schmid report (in their contribution to the new booklet "Dementia Care Research").