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Selbstbeschränkung unterstützt Willenskraft

Wissenschaftler aus Cambridge und Düsseldorf haben untersucht, wie man einer schnellen Versuchung widerstehen kann: Willenskraft allein ist ein schlechter Helfer. Man sollte sich besser von vorneherein selbst beschränken, also Versuchungen gar nicht erst an sich heran lassen. Sie beobachteten dazu in einem Experiment die Hirnaktivität von Männern, die sich erotische Bilder anschauen konnten. In der aktuellen Ausgabe der renommierten Zeitschrift Neuron stellen sie ihre Ergebnisse vor.

Brain research shows psychopathic criminals do not lack empathy, but fail to use it automatically

Criminal psychopathy can be both repulsive and fascinating, as illustrated by the vast number of books and movies inspired by this topic. Offenders diagnosed with psychopathy pose a significant threat to society, because they are more likely to harm other individuals and to do so again after being released. A brain imaging study in the Netherlands shows individuals with psychopathy have reduced empathy while witnessing the pains of others. When asked to empathize, however, they can activate their empathy. This could explain why psychopathic individuals can be callous and socially cunning at the same time.

Bad sleep around full moon is no longer a myth

Many people complain about poor sleep around full moon. Scientists at the University of Basel in Switzerland now report evidence that lunar cycles and human sleep behavior are in fact connected. The results have been published in the journal «Current Biology».

Zwangsbehandlung durch veränderte Prioritätensetzung verhindern

Ärztliche Zwangsmaßnahmen verletzen die Autonomie und Integrität von Menschen. Sie stellen Eingriffe in die Grund- und Menschenrechte dar und bedürfen daher besonderer ethischer und rechtlicher Grundlagen. Nach mehreren höchstrichterlichen Urteilen und einer Anpassung des Betreuungsrechts, hat nun die von der Bundesärztekammer eingesetzte Zentrale Ehtikkommission (ZEKO) eine Stellungnahme zum Thema Zwangsmaßnahmen vorgelegt. Sie geht in ihren Feststellungen deutlich über die aktuellen gesetzlichen Regelungen hinaus. Die DGPPN begrüßt viele der Vorschläge, sieht aber noch weiteren Handlungsbedarf.

Is sexual addiction the real deal?

Controversy exists over what some mental health experts call "hypersexuality," or sexual "addiction." Namely, is it a mental disorder at all, or something else? It failed to make the cut in the recently updated Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, or DSM-5, considered the bible for diagnosing mental disorders. Yet sex addiction has been blamed for ruining relationships, lives and careers.

Gegensätze ziehen sich an - ab und zu

Dauerhafte Partnerschaften kommen häufig nach dem Prinzip "Gegensätze ziehen sich an" zustande. Psychologische Alltagsmythen wie dieses kursieren hartnäckig, obwohl sie falsch sind oder zumindest in den meisten Fällen nicht zutreffen. So gilt für die meisten Partnerschaften "Gleich und Gleich gesellt sich gern", wie Forscher gezeigt haben. Die Psychologie-Online-Plattform "PsyWeb", an der Wissenschaftler mehrerer Hochschulen beteiligt sind, klärt über gängige Falschvorstellungen auf. Nach einem erfolgreichen Auftakt wird die Umfrage zu Mythen und Fakten der Psychologie nun fortgesetzt. Das PsyWeb-Team stellt 20 neu ausgewählte Mythen vor und fragt die Teilnehmer, wie sie deren Wahrheitsgehalt einschätzen. Anschließend gibt es eine wissenschaftlich fundierte Auflösung, was stimmt und was nicht.

HTA-Bericht: Beratung verringert Alkoholschäden bei Neugeborenen

Das fetale Alkoholsyndrom (FAS) ist die häufigste vermeidbare Behinderung bei Neugeborenen. Alleinige Ursache ist Alkohol während der Schwangerschaft. Wissenschaftler haben jetzt im Auftrag des DIMDI entsprechende Präventionsmaßnahmen analysiert und bewertet. Sie stellen fest, dass bereits mehrmalige kurze Beratungsgespräche die Abstinenz von Schwangeren steigern.

Psychische Gesundheit im Leistungssport: vorbeugen, erkennen, behandeln

Psychische Erkrankungen sind im Leistungssport genauso häufig wie in der Allgemeinbevölkerung. Doch für die Betroffenen ist manchmal die Hürde hoch, sich professionelle Hilfe zu holen. Denn Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen passen nicht in das Bild des souveränen und leistungsorientierten Athleten. Deshalb zeigt die DGPPN nun in einem umfangreichen Positionspapier Wege auf, wie durch gezielte Information, durch Forschung und durch spezialisierte Versorgung ein breites Verständnis in der Sportwelt erreicht wird.

Migränepatienten sind bessere Problemlöser

Es ist aus einer Vielzahl von Studien bekannt, dass sich Migränepatienten im Vergleich zu Gesunden oft übermäßig anstrengen, um die ihnen gestellten Aufgaben möglichst perfekt zu erledigen. Dies konnte bislang experimentell jedoch nicht nachgewiesen werden. Mit der vorliegenden Studie ist es gelungen, die unterschiedliche Problemverarbeitung anhand eines sogenannten "Hilflosigkeitsexperimentes" darzustellen.

Bitte lächeln!

Ob in der schicken Boutique, an der Käsetheke im Supermarkt oder am Schalter des örtlichen Nahverkehrs: als Kunde kann man erwarten, von freundlichem Personal bedient zu werden. Zwar kommen Dauerlächeln und übertrieben enthusiastische Standardfloskeln auch nicht immer gut an. Fest steht jedoch: Der in der Vergangenheit häufig geäußerte Vorwurf, der Dienstleistungssektor in Deutschland sei zu wenig kundenorientiert, stimmt so nicht mehr. "Heute erwarten Dienstleistungsunternehmen von ihren Mitarbeitern, dass sie die Kunden zuvorkommend und freundlich behandeln - egal in welcher Gemütsverfassung sie selbst gerade sind", sagt Prof. Dr. Gianfranco Walsh von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Diese "Emotionsarbeit" stelle erhebliche Anforderungen an die Mitarbeiter, schließlich "kann die nach außen gezeigte Emotion ja gänzlich im Widerspruch zu den eigenen Gefühlen stehen", so der Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Marketing.




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