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Das Bakteriengift Botulinum-Toxin hilft auch bei chronischer Migräne durch Medikamentenübergebrauch

Seit kurzem ist der Wirkstoff Botulinum-Toxin zur Behandlung der chronischen Migräne zugelassen. Das Bakteriengift reduziert die Anzahl der Kopfschmerzattacken und wird vorbeugend eingesetzt. Dies gilt auch für Patienten, die an Medikamentenkopfschmerz durch übermäßigen Gebrauch von Schmerz- und Migränemitteln leiden, wie eine neue Auswertung von zwei großen Migränestudien ergeben hat. "Dieses Resultat wird die gängige Praxis bei dieser schwierig zu behandelnden Kopfschmerzform verändern", erwartet Professor Hans-Christoph Diener von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), einer der federführenden Autoren des Reports.

Human cells respond in healthy, unhealthy ways to different kinds of happiness

Human bodies recognize at the molecular level that not all happiness is created equal, responding in ways that can help or hinder physical health, according to new research led by Barbara L. Fredrickson, Kenan Distinguished Professor of psychology in the College of Arts and Sciences at the University of North Carolina at Chapel Hill.

Psychotherapie via Internet wirkt gleich gut oder besser als im Sprechzimmer

Eine Online-Psychotherapie ist ebenso effizient wie eine konventionelle Therapie. Drei Monate nach Therapieende haben Patientinnen und Patienten einer Online-Psychotherapie sogar weniger Krankheitssymptome. Klinische Forscher der Universität Zürich liefern zum ersten Mal einen wissenschaftlichen Beleg für die Gleichwertigkeit einer Psychotherapie mittels Internet.

Another scientific proof of the difference in social perception between men and women

"The Love Hormone", Oxytocin affects men and women differently in social contexts- in men it improves the ability to identify competitive relationships whereas in women it facilitates the ability to identify kinship. "These findings are in agreement with previous studies on the social differences between the sexes: women tend to be more communal and familial in their behavior, whereas men are more inclined to be competitive and striving to improve their social status", said Prof. Simone Shamay-Tsoory from the Dept. of Psychology at the University of Haifa who led the research.

Psychosomatische Frauenheilkunde: Wenn Frauen ihre Menopause als Schwangerschaft missdeuten ...

Einige Frauen in den Wechseljahren verleugnen beharrlich ihre Menopause. Die Angst vor dem endgültigen Verlust der Fruchtbarkeit steht meist hinter derartigen Verdrängungsmechanismen, beobachten Dres. Vivian Pramataroff-Hamburger und Andreas Hamburger (München) in einer qualitativen und quantitativen Studie.

Patienten irren sich häufig: "Die Umwelt macht mich krank!"

Zerstörung der Ozonschicht, gentechnisch veränderte Lebensmittel, Antibiotika, Hormone oder chemische Zusätze in Lebensmitteln ... Die Liste umweltbedingter Krankheitsvorstellungen wächst immer weiter. Nur sechs Prozent der Bundesbürger sind diesbezüglich unbesorgt. Die Mehrheit klagt - teils berechtigt, teils irrtümlich: "Die Umwelt macht mich krank!"

Wirtschaftspsychologie: In technischen Berufen spüren Frauen eine "innere Barriere"

Wirtschaftspsychologie: In technisch-naturwissenschaftlichen Berufen gelingt bisher nur wenigen Frauen eine Karriere. Mehrere Faktoren können zusammenwirken: geringeres Selbstvertrauen, überhöhte Erwartungen an sich selbst, zusätzliche Belastung mit Familienarbeit. Professorin Dr. Sylvia Manchen Spörri und Kolleginnen setzen in zwei Sensibilisierungsfilmen Impulse für die Realisierung von Chancengleichheit - Nr. 1. in der Ausbildung an der Hochschule, Nr. 2. in der Weiterbildung im Betrieb.

Rache im Netz: Ergebnisse des Forschungsprojekts "Cybermobbing an Schulen"

Die Verbreitung von Cybermobbing an Schulen ist bislang eher unterschätzt worden, wie die Daten einer groß angelegten Befragungsstudie der Universitäten Münster und Hohenheim an 33 Schulen im süddeutschen Raum nahelegen: Ein Drittel der 5656 befragten Schüler ist davon betroffen. Das Spektrum reicht von beleidigenden Mails über das Hochladen von peinlichen Videos auf YouTube bis hin zum Online-Pranger über Facebook. Die Studie zeigt aber auch: Besonders verletzende Formen des Cybermobbing sind vergleichsweise selten. Die Befragung ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts "Cybermobbing an Schulen".

Maßregelvollzug in der Kritik: Psychisch kranke Menschen in der forensischen Psychiatrie

Ungeachtet großer Fortschritte in der medizinischen und psychosozialen Therapie sowie der sehr niedrigen Rückfallraten bei Straftaten sieht die Öffentlichkeit die Behandlung im psychiatrischen Maßregelvollzug eher skeptisch. Berichte über Entweichungen, angezweifelte Gutachten und seltene Zwischenfälle bestimmen zu Unrecht das Bild in der Öffentlichkeit. Auch Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie in der Forensik stehen aktuell vermehrt in der Kritik. Dabei setzt die DGPPN schon seit vielen Jahren mit dem Schwerpunkt Forensische Psychiatrie und Psychotherapie auf eine qualitativ hochwertige, zertifizierte Fortbildung und fordert eine Reform des Maßregelrechts.

Sozialer Status und Handlungsmacht eines Sprechers beeinflussen Wahrnehmung seiner Aussagen

Die reelle Position eines Sprechers im Machtgefüge einer Gesellschaft entscheidet darüber, wie seine Äußerungen von Zuhörern wahrgenommen werden. Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Neurolinguistin Prof. Dr. Ina Bornkessel-Schlesewsky von der Philipps-Universität Marburg und des Sprachwissenschaftlers Univ.-Prof. Dr. Matthias Schlesewsky von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit Unterstützung von Sylvia Krauspenhaar, die im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Forschergruppe "Neurotypologie" am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften an der Untersuchung mitgewirkt hat. Die Studie "Yes, you can? A speaker's potency to act upon his words orchestrates early neural responses to message-level meaning" erscheint am 24. Juli 2013 im frei zugänglichen Wissenschaftsjournal PLOS ONE.




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