Wirtschaftspsychologie: Führung gewinnt durch Emotionen, Gefühl und Humor
Der Manager sollte möglichst emotionslos agieren: analytisch, sachlich, cool. Regelhaft wird diese Anforderung unterstellt. Demgegenüber empfiehlt Dr. Felix Frei, Diplom-Psychologe und Consultant in Zürich: "Sie müssen auf Ihre Gefühle achten, um vernünftig entscheiden zu können. Zwar genügt es keineswegs, nur aus dem Bauch heraus zu entscheiden. Denn nur, wenn der Kopf die Fakten und Argumente kennt, kann der Bauch Wertvolles zur Entscheidung beisteuern."
Self-Assessment: Realistische Studien- und Berufswahl, weniger Dropout
Schüler nutzen sie, Studierende und Berufstätige; die Akzeptanz steigt kontinuierlich: Self-Assessment-Tools im Internet ermöglichen strukturierte Selbsttests. Jede(r) kann unverbindlich und ohne Zeugen die eigene Eignung prüfen. Entscheidungen zur Studien- oder Berufswahl lassen sich damit realistischer fällen - und Enttäuschungen vermeiden. Die aktuelle Ausgabe der unabhängigen Fachzeitschrift Wirtschaftspsychologie bietet einen Überblick zum Thema.
Partizipation als wichtigster Wegbereiter und Motor für Integration und Inklusion
Bei der heutigen Präsentation des neuen Berichts des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) nennt Prof. Siegfried Preiser, Rektor der Psychologischen Hochschule Berlin "gesellschaftliche Teilhabe als wichtigsten Wegbereiter und Motor für Integration und Inklusion". Der in einer Pressekonferenz vorgestellte BDP-Bericht 2013 zum Thema "Inklusion - Integration - Partizipation: Psychologische Beiträge für eine humane Gesellschaft" ist am 14. August 2013 erschienen und zum Download auf der Website des Berufsverbandes oder zum Selbstkostenpreis erhältlich.
"Schokolade schmeckt, wenn sie verboten ist, noch viel besser" - oder: Wenn gesundes Essen zum Zwang wird
Der Zigarette entsagen, fettarme und vitaminreiche Kost zu sich nehmen und auf genügend Bewegung achten - was kann man besseres tun für Körper und Gewissen? Dass auch der Wunsch nach gesundem Essen Gefahren in sich bergen kann, darauf weisen unabhängig von einander Ulrich Vorderholzer und Eva Maria Endres in ihren Beiträgen zum aktuellen Reader "Gesundheitszwänge" hin.
Fifty Shades of Grey romanticizes sexual violence and emotional abuse of women
Violent and abusive behavior against women, which can be both physically and emotionally harmful, gain societal acceptance when they are glamorized and normalized in popular culture such as books and movies. The main characters' relationship in the best-selling novel Fifty Shades of Grey, for example, helps perpetuate the problem of intimate partner violence against women, according to an article in Journal of Women's Health, a peer-reviewed publication from Mary Ann Liebert, Inc., publishers.
Being born prematurely may be linked to important changes in how your heart forms and works as an adult, according to new research in the American Heart Association's journal Circulation.
Sense of smell: The nose and the brain make quite a team... in disconnection
Alan Carleton's team from the Neuroscience Department at the University of Geneva (UNIGE) Faculty of Medicine has just shown that the representation of an odor evolves after the first breath, and that an olfactory retentivity persists at the central level. The phenomenon is comparable to what occurs in other sensory systems, such as vision or hearing. These movements undoubtedly enable the identification of new odors in complex environments or participate in the process of odor memorization. This research is the subject of a publication in the latest online edition of the journal PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America).
Genmutation für häufige Epilepsie im Kindesalter entdeckt
Einem Verbund aus zwei Forschungsnetzwerken, EuroEPINOMICS und IonNeurONet, ist es gelungen, das erste Krankheitsgen für idiopathische fokale Epilepsien zu identifizieren. Es handelt sich dabei um das Gen GRIN2A. Veränderungen des Gens führen zu Störungen der Funktion eines wichtigen Ionenkanals im Gehirn, der die elektrische Erregbarkeit von Nervenzellen beeinflusst. Dies kann vermehrte elektrische Entladungen im Gehirn und damit das Auftreten epileptischer Anfälle erklären. Die Studie erschien gestern (Sonntag, 11. August) im internationalen Fachjournal Nature Genetics.
Volvo löst Audi ab: RUB-Psychologen legen neues Auto-Ranking vor
Volvo löst Audi ab: Der Schwede unter chinesischer Leitung liegt im aktuellen Involvement-Index des Projektteams Testentwicklung der Ruhr-Universität Bochum erstmals ganz vorn und verdrängt die Marke aus Ingolstadt auf Platz zwei. Seit mehr als zehn Jahren erforscht das Bochumer Team die psychologische Bedeutung des Automobils für die Fahrer. In Zusammenarbeit mit dem größten deutschsprachigen Internetforum zum Thema Auto, "Motor-Talk", werten die Forscher die dortigen Foreneinträge aus und setzen dies in Relation zur Zulassungsstärke der Marken in Deutschland.
Schwere Depression: Hirn-Scan sagt Behandlungserfolg vorher
Eine nuklearmedizinische Untersuchung könnte Psychiatern künftig helfen, die richtige Entscheidung zur Behandlung einer schweren Depression zu treffen. Ob Medikamente oder eine Psychotherapie (kognitive Verhaltenstherapie) besser wirken, konnten US-Mediziner an der Aktivität in einer bestimmten Hirnregion vorhersagen. Ihre Erkenntnisse haben die Wissenschaftler kürzlich in der Fachzeitschrift "JAMA Psychiatry" veröffentlicht. Die Untersuchung könnte nach Ansicht des Berufsverbands Deutscher Nuklearmediziner e. V. (BDN) die Behandlung von Menschen mit Depressionen verbessern und das Verständnis der Erkrankung verändern.