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Suchtkrank im Alter: Handlungsempfehlungen für Pflegepersonal

Wie verhalte ich mich als Pflegekraft, wenn ich den Eindruck habe, dass eine Bewohnerin oder ein Bewohner in meiner Altenpflegeeinrichtung ein Suchtproblem hat? In zahlreichen Pflegeeinrichtungen müssen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Frage stellen. Aber nur in wenigen Einrichtungen gibt es festgelegte Konzepte, wie sie mit diesem Personenkreis umgehen sollen.

Die Attraktion von Dominanz

Welche Eigenschaften haben Menschen, die sich zu einem dominanten Partner hingezogen fühlen? Dieser Frage gingen Psychologen an der Universität Konstanz nach. In einer Online-Untersuchung kamen Dr. Gilda Giebel und ihre Kollegen zum Ergebnis, dass Menschen, die ein hohes Erregungslevel brauchen und aufregende soziale Aktivitäten suchen, starke Tendenzen hin zu einem dominanten Partner zeigen. Das gleiche gilt für Frauen, die Ängstlichkeit als Charaktereigenschaft aufweisen. Mit einer Ausnahme. Die Ergebnisse wurden in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Personal Relationships veröffentlicht.

Extrovertiert und machtbesessen: Frauen im Chefsessel sind unverträglicher als männliche Kollegen

An Deutschlands Führungsspitzen gelangen vor allem Frauen, die ihre männlichen Kollegen in Sachen Unverträglichkeit noch übertreffen und ihnen in Punkto Machtwillen und Selbstdarstellung in nichts nachstehen. Diesen Schluss scheint eine Studie der Universität Hohenheim und der German Graduate School of Management and Law nahezulegen. Außerdem zahlen Frauen auf dem Weg zum Gipfel einen höheren Preis.

New information is easier to learn when composed of familiar elements

People have more difficulty recalling the string of letters BIC, IAJ, FKI, RSU and SAF than FBI, CIA, JFK, IRS and USA. The well-established reason is that the amount of information we can hold in our short-term or working memory is affected by whether the information can be "chunked" into larger units.

Forensik: Minimale Spielräume für gute Psychiatrie und Psychotherapie

Forensik: Seit der spektakulären Affäre Mollath kommt die Fachdiskussion um Fehlgutachten und Fehlurteile nicht zur Ruhe. Professor Dr. Dirk Fabricius (Bremen) berichtet in der Fachzeitschrift "Psychologie und Gesellschaftskritik" über einen vergleichbaren und ähnlich verhängnisvollen Fall. Der Vorgang ist nicht wirklich atypisch für die Forensik; denn im strafprozessualen Feld bringen systemisch induzierte Einflüsse die Beteiligten regelmäßig vom gesetzlich vorgeschriebenen wahrheitssuchenden Kurs ab. Die herausragenden Unrechtsfälle unterscheiden sich von unspektakulären Normalfällen nur darin, dass solche Einflüsse besonders zahlreich, kräftig und additiv wirken, resümiert der Strafrechtler, Kriminologe und Rechtspsychologe.

Wirtschaftspsychologie: Kreative Balance zwischen Werten, Interessen, Ideen

Wirtschaftspsychologie: Klugheit definiert Dr. Claudia Thea Schmitt als "Wertebasierte Flexibilität" und als einen lebenslangen Prozess unterschiedlichster kreativer Balanceakte. In ihrer Monografie "Was ist Klugheit?" belegt die Psychologin wissenschaftlich-empirisch, wie "wertebezogenes Handeln im Führungskontext" entscheidend zur Humanisierung im Arbeitsleben beitragen kann.

Warnung: Cannabis vor allem für Kinder und Jugendliche gefährlich

Cannabis ist als Auslöser schwerer Psychosen bekannt. In erster Linie sind alle Jugendlichen und eine genetisch disponierte kleine Erwachsenengruppe betroffen. Aktuelle Studien differenzieren die Cannabis-Risiken immer mehr, berichtet Dr. Derik Hermann im 2. Alternativen Drogen- und Suchtbericht.

Entwarnung: Pornografie unschädlich, Hardcore unattraktiv

"Das Ausmaß von Pornokonsum wird meist überschätzt. Keine Untersuchung belegt schädliche Auswirkungen der Pornografie auf das Sexualleben Jugendlicher und die Lebensgestaltung insgesamt. Sofern Jugendliche aus Neugier, Lust oder anderen Motiven Pornografie rezipieren, bevorzugen sie überwiegend ´weiche´ Pornografie," stellt Professor Dr. Kurt Starke in seiner Expertise "Pornografie und Jugend" fest.

Nicht die allgemeine, sondern die spezifische Intelligenz ist relevant

Die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung gilt häufig als entscheidender Gradmesser für Intelligenz. Professor Dr. Hans-Martin Süß hält "diesen Ansatz für unzureichend, da damit nur wenig Varianz bei komplexen kognitiven Leistungen erklärt werden kann." In seinem Beitrag zum Reader "Perspektiven der Intelligenzforschung" plädiert er für eine Differenzierung verschiedener Subkonstrukte von Intelligenz.

Experimentelle Psychologie: wichtige Befunde sollten reproduziert und kontrolliert werden

Befunde aus der experimentellen Psychologie sind häufig fragwürdig - zumindest dann, wenn die Studienautoren nicht ihre Untersuchungsdetails so detailliert offen legen, dass andere Wissenschaftler das Experiment eins zu eins oder modifiziert reproduzieren können. Professor Dr. Jochen Fahrenberg (Freiburg) fordert daher in seinem neu publizierten Grundlagenwerk "Theoretische Psychologie" entscheidende Änderungen der wissenschaftlichen Praxis. "Wichtige Ergebnisse sollten durch unabhängige und qualifizierte Wissenschaftler kontrolliert werden. Damit ist die Erwartung verbunden, dass Forschung sich selbst kontrolliert und schrittweise auf der Grundlage replizierter Befunde weiterentwickelt."




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