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The tougher men think they are, the less likely they are to be honest with doctors

Men are less likely than women to go to the doctor, more likely to choose a male doctor when they do go, but less likely to be honest with that doctor about their symptoms, Rutgers psychologists have found. The researchers believe this may contribute to men's dying earlier than women.

Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen verbessern

Der Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland stellt auch die Gesundheitsversorgung vor enorme Herausforderungen - ganz besonders den Bereich Psychiatrie und Psychotherapie. Denn viele Neuankömmlinge sind in ihrer psychischen Gesundheit schwer belastet. Die unvertrauten Lebensumstände in Deutschland und die erheblichen Zugangsbarrieren zum Gesundheitssystem verstärken nicht nur ihre soziale Unsicherheit, sondern erhöhen auch ihre Vulnerabilität. In einem neuen Positionspapier geht die DGPPN deshalb auf die aktuelle Versorgungssituation ein und leitet daraus dringende Handlungsempfehlungen ab.

Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland: Ergebnisse des Surveys 2015 und Trends

Die Teilnahme an Glücksspielen in Deutschland ist insgesamt weiterhin rückläufig. Das belegen die neuen Ergebnisse der repräsentativen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu "Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2015" zur Verbreitung von Glücksspielen und damit assoziierten Problemen. Die Ergebnisse bestätigen den Trend, der sich auch in den vorangegangenen Befragungen abzeichnete.

Wirtschaftspsychologie: Personalauswahl häufig mit unzuverlässigen Methoden

Wirtschaftspsychologie: Die Praxis der Personalauswahl ist häufig mangelhaft. "Die diagnostischen Potenziale der Auswahlmethoden werden im Alltag oftmals nicht genutzt," kritisiert Professor Dr. Uwe Peter Kanning (Osnabrück) in seinem Beitrag zur Fachzeitschrift "Report Psychologie".

Warum Teenies so gerne in der Gruppe shoppen gehen

"Shoppen gehen" in Einkaufs-Centern oder der Innenstadt, das gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen von Teenagern. Sie pilgern oft mehrmals wöchentlich, meist begleitet von den besten Freunden, durch die Geschäfte, um zu schauen, anzuprobieren und oft auch, um zu kaufen. Die Soziologin Stefanie Wenzel vom Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement der Universität Rostock hat in einem Forschungsprojekt das Einkaufsverhalten von Teenies unter die Lupe genommen und unter anderem erkundet, warum sie fast nur in Begleitung von Gleichaltrigen shoppen.

Tagebuch für die Liebe

Dass im Alltag die Liebe ab und an zu kurz kommt, ist kein Geheimnis. Zwar steht mit dem Frühling die Jahreszeit bevor, die immer wieder mit einem Gefühlshoch einhergeht, doch gerade für Paare, die über die erste Phase des "Verliebtseins" hinaus sind, können die Herausforderungen des Alltags die Beziehung negativ beeinflussen. Stress bei der Arbeit, die Versorgung der Kinder oder das Erledigen von Einkäufen - jeder kennt Situationen, die die eigenen Nerven beanspruchen und die Laune trüben. Das wirkt sich oft auch auf die Partnerschaft aus. Die Psychologin Dr. Christine Finn von der Friedrich-Schiller-Universität Jena geht deshalb der Frage nach, wie Liebe und Partnerschaft lebendig bleiben können. Dafür startet die Wissenschaftlerin vom Fachbereich Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik nun eine Online-Befragung von Paaren, die schon länger als einen Monat eine Beziehung führen.

Tagung experimentell arbeitender Psychologen an der Universität Heidelberg: Mehr als 700 Teilnehmer aus 21 Ländern stellen aktuelle Forschungsergebnisse vor

Warum halten wir kurz nach Berichten über einen Flugzeugabsturz Fliegen für gefährlicher als Autofahren? Wie gehen Menschen mit widersprüchlichen Anforderungen um? In welchen Situationen lassen wir uns zu Trugschlüssen verleiten? Um Fragen dieser Art geht es bei der 58. Tagung experimentell arbeitender Psychologen (TeaP), die vom 21. bis 23. März 2016 an der Universität Heidelberg stattfindet. Mehr als 700 Teilnehmer aus 21 Ländern stellen in über 600 Beiträgen ihre aktuellen Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Psychologie vor, der mit naturwissenschaftlich orientierten experimentellen Methoden arbeitet. Drei international renommierte Wissenschaftler werden öffentliche Schlüsselvorträge zu zentralen Fragen der Disziplin halten.

Neue Studienergebnisse zur Prokrastination: "Aufschieberitis" betrifft vor allem junge Menschen

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Medienkonvergenz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Verbreitung und Risikomerkmale für Prokrastination in der deutschen Bevölkerung untersucht. Die Repräsentativ-Erhebung zeigte, dass Menschen, die Tätigkeiten häufig aufschieben, seltener in Partnerschaften lebten, häufiger arbeitslos waren und über ein geringes Einkommen verfügten. Betroffen waren vor allem männliche Schüler und Studierende. Die Studie bestätigt, dass ausgeprägtes Aufschiebeverhalten von wichtigen Tätigkeiten mit Stress, Depression, Angst, Einsamkeit und Erschöpfung einhergeht sowie die Lebenszufriedenheit verringert.

Psychosoziales Coaching bringt ein Drittel der Langzeitarbeitslosen wieder in Arbeit

Viele ältere Langzeitarbeitslose leiden an bisher unzureichend behandelten psychischen Erkrankungen - dies zeigt ein Gemeinschaftsprojekt des Jobcenters Leipzig und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig. Das Psychosoziale Coaching bildet seit 2011 einen wirkungsvollen Baustein, diese Barrieren beim Wiedereinstieg in das Arbeitsleben abzubauen. Eine aktuelle Wirkungsanalyse ergab, dass etwa ein Drittel der 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer inzwischen wieder einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen.

Depressionen behandeln: Psychopharmaka sind nicht für jeden Betroffenen die beste Lösung

Behandlungen mit Psychopharmaka können nur dann ihr volles Potenzial entfalten, wenn zusammen mit der Behandlung auch die Umwelt und das Verhalten der Patienten stimuliert werden. Zu diesem Schluss kommt ein interdisziplinäres Forschungsteam aus klinischen Psychologen, Psychobiologen, Neurowissenschaftlern und Psychiatern. In einer Zusammenschau von über 150 Arbeiten analysierten die Wissenschaftler Erkenntnisse aus Placebostudien, Untersuchungen zur Neuroplastizität und Tierstudien. Die Ergebnisse sind kürzlich in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "Neuroscience and Biobehavioral Reviews" erschienen.




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