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Wie arbeiten Roboter gut im Team mit Menschen?

Mensch und Roboter arbeiten heute meist strikt getrennt voneinander. Doch was passiert, wenn beide Hand in Hand gemeinsam Aufgaben lösen müssen? Wenn der Roboter schneller wird, er seine Bewegungsbahn variiert und damit unvorhersehbarer wird, nehmen bei den Probanden Stress- und Fehlerhäufigkeit zu. Das sind Ergebnisse des Psychologen Markus Koppenborg von der Universität Bonn, der seine Masterarbeit am Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) in Sankt Augustin absolvierte. Die Arbeit wurde mit dem Georgia und Helmut Friedrich-Stiftungspreis ausgezeichnet.

Forensische Psychiatrie: Jedes zweite Prognosegutachten zur Entziehungstherapie ist falsch

Forensische Psychiatrie: Suchtkranke Straftäter werden nur dann in einer Entziehungsanstalt therapiert, wenn ein Gutachter dies vorab als sinnvoll empfiehlt. Dennoch muss bundesweit jeder zweite Patient die Behandlung als aussichtslos abbrechen. Auf die Gutachten ist also wenig Verlass. Eine Arbeitsgruppe der Forensischen Psychiatrie in Reichenau hat einschlägige Gutachten untersucht und berichtet über die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Forensische Psychiatrie und Psychotherapie.

Psychoanalyse: Überlebende des Holocaust ringen darum, liebende Eltern zu sein

Holocaust: "Was ist 'jüdische Identität'? Volkszugehörigkeit oder Religion?" Peter Pogany-Wnendt (Köln) stellt die Frage in "Psychoanalyse - Texte zur Sozialforschung" und räumt sofort ein: "Angesichts der Jahrtausende alten Geschichte des Judentums mit Verfolgung, Diaspora und Zerstreuung über den gesamten Globus ist diese Frage kaum zu beantworten. Wenn man das Kind von jüdischen Überlebenden des Holocaust ist, wird die Bestimmung noch komplizierter."

Entwicklung der Psyche in der Geschichte der Menschheit: Empathie und Einfühlungsvermögen nehmen zu

In der Entwicklungsgeschichte der Emotionalität sind seit einigen Jahrhunderten in westlichen Kulturen wesentliche Fortschritte unübersehbar: Aversive Haltungen wurden seltener, empathische häufiger. "Wie ist es psychohistorisch zu erklären, dass im 12. Jahrhundert Liebe als Raison d´etre wiederentdeckt wurde und im 18. Jahrhundert Empathie dazu führte, die Folter aus dem Recht zu streichen?" Derartige Fragen stellt der Historiker Professor Dr. Peter Dinzelbacher an die Psychologie. Sein Beitrag erschien in dem neu vorgelegten Reader "Die Entwicklung der Psyche in der Geschichte der Menschheit", herausgegeben von Gerd Jüttemann.

Motivationsforschung: Wollen allein genügt nicht

Wie motivieren wir uns, wenn wir für eine Prüfung lernen oder einen schwierigen Arbeitstermin bewältigen müssen? Je unangenehmer eine Aufgabe ist, umso mehr Willenskraft müssen wir aufbringen, um den "inneren Schweinehund" zu überwinden. Allerdings ist der Wille eine Ressource, die sich schnell erschöpft. Um Menschen dauerhaft zu hohen Leistungen anzuspornen, sind andere Konzepte gefragt: Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass die innere, unbewusste Motivation das Leistungsvermögen entscheidend verbessern kann.

Das soziale Umfeld ist ein Schlüssel zur Kreativität

Kreativität und Genialität werden allgemein als Eigenschaften des Einzelnen gesehen, aber neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Rolle des sozialen Umfelds hierfür eine ebenso wichtige Rolle spielen könnte.

Arm, arbeitslos und unpolitisch

Menschen mit niedrigem Einkommen und Arbeitslose sind hierzulande politisch weniger interessiert und engagiert als andere. Dieser Zusammenhang hat sich seit den 90er Jahren tendenziell verstärkt. Im europäischen Vergleich sind in Deutschland die Unterschiede in der politischen Beteiligung der verschiedenen sozialen Gruppen relativ stark ausgeprägt. So lauten die zentralen Ergebnisse einer im Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) veröffentlichten Studie auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).

TU Berlin: "Generation 35plus": Zwischen hoffnungsfroh und fatalistisch

Die neue Studie "Generation 35plus - Aufstieg oder Abstieg? Hochqualifizierte und Führungskräfte in Wirtschaft und Wissenschaft" aus dem Fachgebiet Medien- und Geschlechtersoziologie der TU Berlin zeigt, welche Motive die neue Führungsgeneration in Wissenschaft und Wirtschaft beschäftigt. Die Ergebnisse wurden am 16. Oktober 2013 im Rahmen einer Tagung vorgestellt und diskutiert.

Magersucht: Aktuelle Studien belegen die Wirkung einer spezifischen Psychotherapie

Magersucht lässt sich in den meisten Fällen durch eine Psychotherapie bessern. Dies belegt die weltweit größte Therapiestudie, die an deutschen Universitäten durchgeführt wurde. Die Studie verglich erstmals die herkömmliche Psychotherapie mit zwei neuen Verfahren, die speziell für die ambulante Behandlung entwickelt wurden. Die Ergebnisse, die heute im renommierten medizinischen Fachblatt Lancet erschienen sind, stellen die Therapie der Magersucht nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) auf eine neue, wissenschaftlich fundierte Grundlage.

Jugendliche verbringen ihre Freizeit zunehmend bildungsorientiert

Musik, Sport, ehrenamtliches Engagement - die Teilnahme an sogenannten bildungsorientierten Freizeitaktivitäten hat in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen. Dieser Trend zeigt sich sowohl bei Jugendlichen aus sozial besser gestellten als auch bei Jugendlichen aus sozial schlechter gestellten Familien. So lautet das Ergebnis einer im Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) veröffentlichten Studie auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Während im Jahr 2001 erst 48 Prozent aller 16- bis 17-Jährigen an bildungsorientierten Aktivitäten teilnahmen, waren es im Jahr 2012 bereits 62 Prozent.




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