Verstärkte Nikotinabhängigkeit bei Trägern einer Genmutation
Forscher des Institut Pasteur, des CNRS (Zentrum für wissenschaftliche Forschung) und der UPMC (Universität Pierre und Marie Curie) haben bei Mäusen nachgewiesen, dass das Verlangen nach Nikotin stark von einer sehr häufig beim Menschen auftretenden Genmutation abhängt.
Heavy Drinking in Middle Age May Speed Memory Loss by up to Six Years in Men
Middle-aged men who drink more than 36 grams of alcohol, or two and a half US drinks per day, may speed their memory loss by up to six years later on, according to a study published in the January 15, 2014, online issue of Neurology®, the medical journal of the American Academy of Neurology. On the other hand, the study found no differences in memory and executive function in men who do not drink, former drinkers and light or moderate drinkers. Executive function deals with attention and reasoning skills in achieving a goal.
Der Aufbau des menschlichen Gehirns ist komplex und ähnelt einem Schaltplan mit unzähligen Verbindungen. Doch welche Rolle spielt die vorgegebene Architektur bei der Funktion? Um diese Frage zu beantworten, analysierten Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin in Kooperation mit der Freien Universität Berlin und dem Universitätsklinikum Freiburg erstmals gleichzeitig 1,6 Milliarden Verbindungen innerhalb des Gehirns. Die meisten Übereinstimmungen zwischen Struktur und Informationsfluss fanden sie im so genannten "Default Mode Network", welches mitunter für Tagträumerei verantwortlich ist.
Psychomotorische Förderung stärkt das Selbstvertrauen von Kindern. Mit diesem Ergebnis schließt die Forschungsstelle Bewegung und Psychomotorik des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) an der Universität Osnabrück seine Studie zur Wirkung psychomotorischer Förderung ab. Die Studie legt offen, dass bestimmte Bereiche des kindlichen Selbstkonzepts durch die Förderung positiv beeinflusst werden. Hierzu zählen beispielweise die Bereiche Selbstsicherheit, körperliche Effizienz und der Umgang mit Ängsten.
Study finds later school start times improve sleep and daytime functioning in adolescents
Julie Boergers, Ph.D., a psychologist and sleep expert from the Bradley Hasbro Children's Research Center, recently led a study linking later school start times to improved sleep and mood in teens. The article, titled "Later School Start Time is Associated with Improved Sleep and Daytime Functioning in Adolescents," appears in the current issue of the Journal of Developmental & Behavioral Pediatrics.
Befunde der psychologischen und der neurowissenschaftlichen Kausalforschung basieren auf unterschiedlichen philosophischen Ausgangsannahmen
In der Philosophie werden empirische Forschungsbefunde gern von den Vertretern verschiedener Positionen argumentativ so genutzt, als ob die Befunde selbst philosophisch neutral seien. Das ist aber nicht der Fall. Sowohl Forschungsmethoden als auch die von ihnen erzeugten Befunde sind philosophisch gehaltvoll. Vor allem basieren Kausalurteile der Klassischen Psychologie und der Neurowissenschaft auf sich teilweise widersprechenden Ausgangsannahmen. Vertreter der beiden Disziplinen verfolgen mit ihrer Kausalforschung unterschiedliche Ziele, sie arbeiten mit unterschiedlichen Kausalitätstheorien und nutzen verschiede Forschungsstrategien, um Kausalurteile zu fällen. Dr. Julia von Thienen entwickelt das Verfahren der Methodenanalyse, um die philosophische Basis einzelner Methoden und der von ihnen erzeugten Befunde abzuklären.
Mobilität wird in der Regel mit Technik und Verkehr in Verbindung gebracht. In der Großstadt sorgen Autos, Busse und Bahnen für einen möglichst schnellen, aber körperlich passiven Ortswechsel. Die Trendsportart Le Parkour setzt dazu einen Kontrapunkt, wie der Sportsoziologe Prof. Robert Gugutzer und die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Andrea Dlugosch in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazin "Forschung Frankfurt" berichten. Jugendliche "Traceure" suchen explizit die körperliche Beweglichkeit, nicht zuletzt als einen Prozess der kreativen Selbstfindung.
Current perspectives on the assessment of giftedness: new insights and suggestions
Psychology Test and Assessment Modeling publishes in its current issue (4/2013) five new papers reg. the assessment of giftedness, edited by Wilma Vialle (University of Wollongong). The authors trust that the papers in the current issue and in Psychology Test and Assessment Modeling 3/2013 provide a stimulus for ongoing interactions and commentary on the nature of giftedness and its measurement.
Mit Videogames zum Physikgenie? Juniorprof. Schrader ist Expertin für computerbasierte Lernspiele
Wie ein Computerfreak mit einer Affinität zu "Ballerspielen" und einem ausschließlich virtuellen Freundeskreis sieht sie nicht aus: Dr. Claudia Schrader, Inhaberin der neu eingerichteten Juniorprofessur für so genannte Serious Games an der Universität Ulm. Gemeinsam mit Informatikern, Psychologen und Ingenieuren forscht die 33-Jährige denn auch zu "Computerspielen, die nicht der Unterhaltung dienen, sondern Lerninhalte in virtuellen Welten vermitteln sollen."
Scientific study suggests an association between physical doping and brain doping
Physical doping and brain doping apparently often go hand in hand. A study from Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and Eberhard Karls University in Tubingen revealed that people who engage in physical doping often also take drugs for brain doping. The study was the first of its kind to survey simultaneously the two categories of doping and brain doping. Around 3,000 hobby triathletes were anonymously surveyed using a questionnaire at sporting events in Frankfurt, Regensburg, and Wiesbaden. "The results correlated with earlier findings about doping in leisure and popular sports and brain doping in society as a whole. The findings also illustrated for the first time that physical doping and brain doping often go together, at least for recreational triathletes," said Mainz University Professor of Sports Medicine Dr. Dr. Perikles Simon.