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Drug Dependence: Insufficient Harm Reduction in European Prisons

"People in prisons are disproportionally affected by drug dependence, bloodborne virus infections and other diseases as compared to the population outside of prison. Despite the research evidence demonstrating the need and effectiveness of harm reduction programmes in prisons, and despite the multiple international guidelines recommending their implementation, politicians, prison staff, and professionals in many countries are still resistant to implementing these essential public health measures," Professor Dr. Heino Stöver (Frankfurt/Main) criticises in the study "Harm reduction in European prisons".

Erzähl- und Biografie-Arbeit: wirksame Beratung und Psychotherapie für Migranten

Beratung und Psychotherapie mit Narration: Vor allem bei Klienten mit Migrationshintergrund entfaltet das autobiografische Erzählen eine besondere Kraft. "Viele Menschen kommen aus kollektiven Kulturen und/oder ´Erzähl-Gesellschaften´, in denen unterschiedliche Konzepte von Identität und Problemlösestrategien vorherrschen. Die Narration stellt hier ein wichtiges Element einer stabilen Ich-Identität dar und kann als kultursensible Copingstrategie zu einer positiven Verstärkung der Beratung und Behandlung führen", berichtet Professor Dr. Jan Ilhan Kizilhan in "Praxis - Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation".

Gehirnstimulation löst unfaires Verhalten aus

Die Fähigkeit, sich normgeleitet zu verhalten, ist eine wichtige Voraussetzung für das Zusammenleben in menschlichen Gesellschaften. Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Maastricht wiesen nun direkt nach, wie der dorsolaterale präfrontale Kortex im Gehirn die Verletzung sozialer Normen in Schach hält. Mit Hilfe von Transkranieller Magnetstimulation konnten sie die Aktivität dieser Gehirnstruktur hemmen und dadurch unfaires Verhalten in den Probanden hervorrufen. Die Ergebnisse sind jetzt vorab online in der Fachzeitschrift "Social Cognitive and Affective Neuroscience” erschienen.

So lernen Kinder mit geringer Sprachkompetenz in Deutsch mehr

In der öffentlichen Bildungsdebatte gilt es als ein zentrales Ziel, Schulkinder verstärkt individuell zu fördern. Damit ist die Hoffnung verbunden, dass vor allem Kinder mit ungünstigen Lernvoraussetzungen von einem Unterricht profitieren, der auf die spezifischen Bedürfnisse aller Schülerinnen und Schüler eingeht. Doch wie wirksam ist individuelle Förderung eigentlich? Eine Studie des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und der Goethe-Universität Frankfurt hat untersucht, wie sich konkrete Methoden individueller Förderung im Sachunterricht in der Grundschule auswirken - vor allem auf Kinder mit geringer Sprachkompetenz, was ein besonders großes Hindernis für Lernerfolge in naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern ist. Bei zwei Methoden kam das Forscherteam zu einem klaren Ergebnis: "Der Einsatz lernbegleitender Diagnostik und eine kognitive Strukturierung des Unterrichts führen dazu, dass Schülerinnen und Schüler mit geringer Sprachkompetenz in Deutsch mehr lernen", sagt Dr. Jasmin Decristan, eine der Studienleiterinnen....

Welt-Suizid-Präventionstag: Prävention stärken und Suizide verhindern

Der Tod des amerikanischen Schauspielers Robin Williams hat nicht nur weltweit große Betroffenheit ausgelöst, sondern auch das Thema Suizid in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Anlässlich des Welt-Suizid-Präventionstages am 10. September 2014 hat nun die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den ersten umfassenden Suizid-Bericht vorgestellt. Demnach nehmen sich weltweit jedes Jahr mehr als 800.000 Menschen das Leben - dies entspricht einem Suizid alle 40 Sekunden. In Deutschland haben sich die Suizidraten seit den 1980er Jahren zwar nahezu halbiert, nehmen jedoch seit 2008 erstmals wieder zu. Die DGPPN fordert deshalb größere gesellschaftliche Anstrengungen, um die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen und die Prävention von Suiziden zu verbessern.

Guter Rat für gelungenen Schulstart: Wie Eltern ihren Kindern und sich selbst helfen können

Für viele Jungen und Mädchen ist es diese Woche soweit: Der erste Schultag ist da, ein großer Einschnitt für Kinder und Eltern. Wie der Wechsel gut gelingen kann, dafür gibt es aus Sicht der Wissenschaft einige Faustregeln, wie Professor Gerhard Büttner von der Abteilung für Pädagogische Psychologie am Institut für Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt erläutert.

KONTEXTE - Kongress der DGMP und der DGMS in Greifswald

Vom 17. bis 20 September 2014 findet in Greifswald ein gemeinsamer Kongress der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) statt. Unter dem Titel "KONTEXTE" in mehr als 30 Arbeitskreisen befassen sich rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit psychologischen und soziologischen Einflussfaktoren auf Gesundheit und Krankheit. Es werden Gäste aus sechs europäischen Ländern sowie Indien erwartet.

Verständnis für andere erhöht Versöhnungsbereitschaft - Opferrolle leichter zu akzeptieren

Es ist ein immer aktuelles Thema - doch mit Blick auf zahlreiche Krisenregionen wie die Ukraine oder den Nahen Osten gerade jetzt besonders brisant: "Versöhnung". Wodurch Versöhnungsbereitschaft beeinflusst wird? Was sie begünstigt und was nicht? Das untersuchten Dr. Agostino Mazziotta und Dr. Friederike Feuchte vom Lehrgebiet Community Psychology der FernUniversität in Hagen (Prof. Dr. Anette Rohmann). Für ihre Feldstudie leiteten sie ein internationales Forschungsteam in Liberia.

"Reden wir drüber!" Wissen über Kopfschmerzen minimiert sie bei Schülern

Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen sind ein lange wenig beachtetes, aber in der Realität zunehmend häufigeres Problem. Studien aus Skandinavien zeigen, dass Kinder heute früher und auch häufig über heftigere Kopfschmerzen klagen als noch vor 20 Jahren.

Internet-Suchmaschinen als Hilfe und Gefahr für Suizidgefährdete

Denkt jemand an Suizid, dient das Internet häufig als Informationsquelle. Das Gefährliche daran: Inhalte mit schädlichen, Suizid potenziell fördernden Infos werden in den Trefferlisten der Suchmaschinen besser gereiht als Hilfsangebote. Das zeigt eine aktuelle Studie von Benedikt Till und Thomas Niederkrotenthaler vom Institut für Sozialmedizin am Zentrum für Public Health der MedUni Wien.




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