Neuropsychologie: Nickerchen verbessern das Gedächtnis um ein Vielfaches
Forscher der Saar-Uni haben nachgewiesen, dass bereits ein kurzer Schlaf von etwa einer Stunde die Gedächtnisleistung deutlich erhöhen kann. In der Studie untersuchten die Forscher 41 Probanden. Die Freiwilligen mussten Wörter und Wortpaare lernen. Anschließend wurde der Lerninhalt geprüft. Nach dieser ersten Prüfung schlief etwa die Hälfte der Teilnehmer, die andere Hälfte schaute eine DVD. Nach dem Schlaf hatte die Hälfte der Teilnehmer, die ein Nickerchen gehalten hatte, noch deutlich mehr Wortpaare im Gedächtnis als die Kontrollgruppe der DVD-Schauer. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift "Neurobiology of Learning and Memory veröffentlicht.
Wirtschaftspsychologie: Taschenspieler-Tricks in der Personalentwicklung und Weiterbildung ...
Wirtschaftspsychologie: Coaching kann hilfreich sein oder schädlich oder auch nur belangloses Entertainment - in jedem Fall ist es lukrativ für den Coach. Die fragwürdigsten Coaching-Angebote analysiert der Wirtschaftspsychologe Professor Dr. Uwe Kanning (Osnabrück) in seinem aktuellen Reader "Wenn Manager auf Bäume klettern ... Mythen der Personalentwicklung und Weiterbildung".
Kinder mit Down-Syndrom und ihre Zwillingsgeschwister lernen voneinander
Kinder, die einen Zwilling mit Down-Syndrom (Trisomie 21) haben, sind in ihrer kognitiven Entwicklung nicht benachteiligt. Im Vergleich zu anderen Zwillingen ohne Down-Syndrom bestehen keine Unterschiede, wie die Psychologinnen Professor Gisa Aschersleben und Katarzyna Chwiedacz von der Universität des Saarlandes jetzt belegen. Im Gegenteil spricht viel dafür, dass die Kinder von der Sondersituation profitieren: Die Eltern berichten über früh entwickelte Toleranz, Empathie und Rücksichtnahme im Umgang mit Hilfsbedürftigen. Die Forschung ist Teil der weltweit ersten Studie über Down-Syndrom-Zwillinge.
Laughter is an effective catalyst for new relationships
If you want someone to open up to you, just make them laugh. Sharing a few good giggles and chuckles makes people more willing to tell others something personal about themselves, without even necessarily being aware that they are doing so. These are among the findings of a study led by Alan Gray of University College London in the UK, published in Springer's journal Human Nature.
Wirtschaftspsychologie: Psychobiologische Grundlagen von Machiavellismus
Einen Chef mit machiavellistischen Zügen, gekennzeichnet durch das rücksichtslose Streben nach Macht, möchte wohl niemand haben. Jetzt haben Forscher um den Ulmer Psychologieprofessor Christian Montag psychobiologische Grundlagen dieser Persönlichkeitsausprägung aufgedeckt, deren Name auf den florentinischen Politiker und Philosophen Niccolò Machiavelli zurückgeht. Offenbar sind Träger einer bestimmten Genvariante und schizotype Persönlichkeiten besonders machiavellistisch.
Steigende Zielvorgaben im Betrieb fördern selbstgefährdendes Verhalten von Arbeitnehmern
Freiheiten am Arbeitsplatz haben auch ihren Preis. Der steigende Ziel- und Ergebnisdruck in Unternehmen verleitet Beschäftigte in Deutschland dazu, mehr zu arbeiten, als ihnen gut tut. Damit wächst bei vielen die Gefahr, dass sie sich gesundheitlich selbst gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Gesundheitsmonitors von Bertelsmann Stiftung und BARMER GEK, für die rund 1.000 Erwerbstätige repräsentativ befragt wurden. Demnach legt knapp ein Viertel der Vollzeit-Beschäftigten in Deutschland ein Tempo vor, das es langfristig selbst nicht durchzuhalten glaubt. 18 Prozent erreichen oft die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, auf Pausen verzichten 23 Prozent. Jeder Achte erscheint krank im Unternehmen.
Evolutionsbiologe Robert Trivers eröffnet MVE-Tagung
Einer der bedeutendsten Sozio- und Evolutionsbiologen kommt nach Würzburg. Der US-Amerikaner Robert L. Trivers eröffnet mit einem Vortrag eine Tagung zur "Evolution des Sozialen". Er spricht am Dienstag, 17. März um 17.30 Uhr im Toscanasaal der Residenz.
Political liberals display greater happiness, UCI study finds
What does it mean to be happy? Is it how happy you say you are, or is it how happy you act? Previous research has found that political conservatives report being happier than political liberals. But UC Irvine psychologists have discovered that those on the left exhibit happier speech patterns and facial expressions.
Report Psychologie: Sexualstraftäter bleiben häufig ohne Therapie
Sexualstraftäter benötigen während und nach der Inhaftierung eine professionelle Therapie - in eigenem Interesse und zum Schutz der Gesellschaft. Doch ein großer Teil der Sexualstraftäter wird nicht oder unzulänglich behandelt; damit steigen Rückfallquoten und Kosten. Professor Dr. Niels C. Habermann (Hochschule Heidelberg) berichtet über die Problematik in der aktuellen Ausgabe der BDP-Zeitschrift "Report Psychologie".
Neuer Roman von Monika Vogelgesang: Unternehmensberatung oder Geheimnisse der erfolgreichen Lüge
Das Management attrahiert immer mehr Berater - jeglicher Art und jeglicher Qualifikation: Immer opulent dotiert, doch kaum je in eigener Verantwortung. Rainer Eigrün agiert als Berater und Hauptfigur eines aktuellen Romans: "Guter Rat ist teuer". Die Autorin, Monika Vogelgesang, zeichnet Szenen fragwürdiger Konsultationen. Eigrün intoniert bereits zu Anfang seine Grundsequenz: "Wenn wir die Firmenleitung für uns eingenommen haben, halten wir den gesamten Betrieb im Griff. Reine Zeit- und Geldverschwendung, sich mit Firmenkleinkram zu beschäftigen."